Man malte gegen eine Mauer
Die East Side Gallery ist ein Stück Berliner Geschichte – und die längste Open-Air-Galerie der Welt. Vier Millionen Menschen sehen sich jährlich diesen Ort in Friedrichshain-Kreuzberg an.
Das gab es noch nie: Jonas Neffin hat in fünf DEL-Partien viermal zu null gespielt und 99,2 Prozent der Schüsse abgewehrt. Über einen Eishockey-Torwart, der viel rumkam – und nun fast alles pariert.
Die East Side Gallery ist ein Stück Berliner Geschichte – und die längste Open-Air-Galerie der Welt. Vier Millionen Menschen sehen sich jährlich diesen Ort in Friedrichshain-Kreuzberg an.
65 Jahre nach dem Mauerbau kämpfen Zeitzeugen gegen eine Verharmlosung der DDR. Eine Frau, die dort im Gefängnis saß, fürchtet heute vor allem zwei Parteien.
Der britische Rechtspopulist Nigel Farage bekommt es mit Graf Mülleimergesicht zu tun. 65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer mahnen Politiker, die Erinnerung wachzuhalten. Der F.A.Z. Newsletter.
Zukunftsträchtig, obwohl vor sechs Jahrzehnten: Mannheims Kunsthalle zeigt die größte Ausstellung in Deutschland zu den Neuen Realisten der Sechzigerjahre seit mehr als 15 Jahren.
Veronica Ferres glaubt, in einem anderen Leben eine Knolle gewesen zu sein, Heiner Lauterbach beklagt übersehene Missstände, und Elizabeth Taylor war bis zum Schluss Diva: die Herzblatt-Geschichten.
Womit wurde die Berliner Mauer bemalt? Chemiker haben die Pigmente analysiert. Und dabei auch ein neues tragbares Gerät entwickelt, das die Analyse von Streetart einfacher macht.
Eine Bilanz 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Europas.
Am 9. November vor 35 Jahren fiel die Berliner Mauer, ein Symbol der Teilung und Unterdrückung. Bei einer zentralen Gedenkfeier in Berlin fordern Bundespräsident Steinmeier und Kanzler Scholz dazu auf, den Geist von 1989 wachzuhalten.
Union kassierte zuvor erst fünf Gegentore in der Bundesliga. Bei der Partie in München aber ist von Abwehrstärke nicht viel zu sehen. Das liegt vor allem an Bayern-Torjäger Harry Kane.
Wenn Helmut Kohls Prophezeiung „blühender Landschaften“ je eingetroffen ist, dann auf dem Feld der wissenschaftlichen Bibliotheken der vormaligen DDR. Von deren Transformationsprozess nach 1989 hat sogar das gesamte Bibliothekssystem in Deutschland profitiert.
Zwischen Versailler Vertrag, Berliner Mauer und Krieg in Vietnam: John Cale, der den Minimalismus in die Rockmusik einbrachte, findet mit seinem Song „Paris 1919“ den heiteren Ausdruck einer schwierigen historischen Situation.
Viele Jahrzehnte lang verhinderten die ungarischen Kommunisten, dass DDR-Bürger fliehen konnten. Vor 35 Jahren war Schluss damit – mit einschneidenden Folgen. Eine Spurensuche in den Archiven der Geheimdienste. Ein Gastbeitrag
Am Tag seiner Amtseinführung sucht der neue argentinische Präsident die Nähe seiner Anhänger – und zu Rechtspopulisten wie Viktor Orbán und Jair Bolsonaro.
Nach dem achtbaren Debüt von Union Berlin in der Champions League beschäftigt sich die internationale Presse vor allem mit dem Siegtorschützen. Beim Bayern-Spiel schauen viele auf das erste der sieben Tore.
Die Deutschen werden immer empfindsamer. Ständig vermuten sie, falsch behandelt zu werden. Damit sie niemand verletzt, fordern sie eiserne Schutzmaßnahmen. Wo soll das enden?
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
In der kommenden Woche steht die 175-Jahrfeier an: Bei der 150-Jahrfeier der Paulskirche im Jahr 1998 hielt der damalige Bundespräsident eine bemerkenswerte Rede. Der Festakt stand unter dem Eindruck Wiedervereinigung.
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sitzen erstmals iranischen Oppositionelle statt Regierungsvertretern auf dem Podium. Unterdessen wächst die Sorge vor einer atomaren Eskalation mit Iran.
Der Maler Dmitri Wrubel war in der Kunstgeschichte ausgesprochen bewandert und blieb zu Unrecht ein One-Hit-Wonder. Sein berühmtestes Bild kennt allerdings jeder. Nun ist er mit 62 Jahren gestorben.
Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus findet der Bundespräsident deutliche Worte. Die Mauer sei das „unübersehbare Zeichen eines Unrechtsstaates“ gewesen, sagt Steinmeier am Freitag in Berlin.
Bei einer Zeremonie an der Gedenkstätte in der Bernauer Straße erinnern Politiker an die Todesopfer an der Berliner Mauer, darunter auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Bei einer Gedenkzeremonie in der Bernauer Straße 60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Alliierten für ihre Präsenz in der damals geteilten Stadt gedankt. Briten, Franzosen und US-Amerikaner hätten bei der Verteidigung der Freiheit geholfen, sagte Steinmeier.
Einst schmiss Florian Wellbrock die Schule und stellte sich der Sinnfrage. Nun ist er Gewinner einer olympischen Goldmedaille. Was ist seitdem geschehen?
Der schwierige Weg zum Vertrag von Maastricht
Im Sommer 1990 war die Berliner Mauer schon gefallen, aber noch nicht abgebaut. Der Fotograf Josef Wolfgang Mayer hat ihre letzten Wochen in eindrucksvollen Triptychen dokumentiert.
Die Gegner der Corona-Maßnahmen eint die Ablehnung der Regierung, des „Systems“ und der sogenannten „Mainstream-Medien“. Was geht in ihren Köpfen vor?
Die Auslands-Esten galten immer als Gefahrenfaktor für die Sowjetunion: Über eine Kindheit im Exil während der Wendezeit – und den langen Weg zurück nach Hause.
Berlin, im Sommer 1990: Die Mauer steht noch, aber existiert nicht mehr. Das private Leben erobert den Todesstreifen. Normalität, wo keine war. Ein Foto dokumentiert diese vergessene, utopische Übergangszeit.
Das Symbol des Kalten Krieges: 28 Jahre lang hat die Berliner Mauer die Menschen in Ost und West getrennt. 30 Jahre nach ihrem Fall erinnert nun eine Ausstellung an das Bauwerk. FAZ.NET präsentiert zehn der dreißig spektakulären Bildmontagen.
Westdeutschland existierte in unserer sowjetischen Kindheit nicht. Es gab nur ein präpariertes Schaufensterleben unseres Verbündeten im Ostblock. Dann fiel die Mauer. Und plötzlich war ein Stück Deutschland dahinter.
Gemeinsam mit seinem Klassenkameraden setzte Thomas Drescher im Januar 1989 alles auf eine Karte. Er versuchte, über die Berliner Mauer zu klettern. Kurz vor deren Fall wurde er als einer der letzten Inhaftierten von der Bundesrepublik freigekauft.
Drei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer hatten DDR-Beamte einen West-Deutschen bei seiner Ausreise festgenommen.
30 Jahre nach dem Mauerfall: BMW zeigt die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung in einem bewegenden Film.
Während meine amerikanische Heimat im Begriff ist, neue Mauern zu errichten, blickt Deutschland zurück auf den Fall der Berliner Mauer. Doch einiges bleibt dabei ungesagt. Ein Gastbeitrag.
Mehr als tausend Läufer laufen die 161 Kilometer lange Berliner Mauer ab. Der Wettlauf ist auch als Gedenken an die Menschen gedacht, die an der Mauer ihr Leben verloren. Die schnellsten Läufer brauchen etwa 14 Stunden für die Strecke.
Eine Dokumentation im Ersten zeigt, wie Kinder und Jugendliche an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen. Die Verbitterung der Hinterbliebenen über das Grenzregime der DDR vergeht nicht.