25 Jahre nach der Wende : Ohne Mauer kann Berlin nicht leben

Nach der Wende gingen die Berliner mit Spitzhacken auf die Mauer los. Viele Jahre später versuchen sie die Überreste des Unrechtsstaats sorgfältig zu erhalten.
Es gibt viel zu sehen an der Bernauer Straße, und es fängt schon im S-Bahnhof an. Auf der Treppe nach draußen ist der Verlauf der Mauer markiert, in den Gängen auf halber Höhe zwischen den S-Bahn-Gleisen und dem Ausgang ist die Ausstellung über die unterirdischen „Geisterbahnhöfe“ von Ost-Berlin zu sehen. Wer an einem schönen Tag am Nordbahnhof aussteigt, um zur Gedenkstätte Berliner Mauer zu gehen, merkt, ehe er noch auf der Straße steht, dass er an der richtigen Adresse ist. Schon im Bahnhof geht es lebhaft zu, und in der Open-Air-Ausstellung, die auf fünf Hektar entlang von 1,4 Kilometern der Bernauer Straße die Funktion der Mauer erkennbar macht, herrscht reges Treiben. Aus dem Besucherzentrum kommen Familien und Schülergruppen, im Foyer warten die nächsten Gruppen darauf, dass es losgeht.





