Haben die Deutschen Glück am Schicksalsberg?
Hoch oben über Innsbruck sind schon so manche Träume und Hoffnungen deutscher Skispringer zerflossen. Nun soll es besser werden beim dritten Event der Vierschanzentournee. Und die Vorzeichen stehen gut.
Trotz seines großen Engagements, reichte es für Richard Freitag nur noch selten zu einem Platz im Weltcup-Team. Er beendet nun seine Karriere, um sich neuen Aufgaben zu widmen.
Hoch oben über Innsbruck sind schon so manche Träume und Hoffnungen deutscher Skispringer zerflossen. Nun soll es besser werden beim dritten Event der Vierschanzentournee. Und die Vorzeichen stehen gut.
Die deutschen Skispringer gehen mit halbiertem Team die zweite Hälfte der Vierschanzentournee an. Von den sechs Verbliebenen haben zwei gute Chancen im Gesamtklassement.
Ryoyu Kobayashi ist derzeit der Dominator der Vierschanzentournee. Der Japaner gewinnt in Oberstdorf das fünfte Springen in Serie. Wie macht er das? Um Erfolg zu haben, braucht es einige spezielle Zutaten.
Das Weltmeister-Quartett soll es richten, doch am Ende steht ein riesiger Rückstand: Deutschlands Skispringer starten mit einem schwachen Resultat in den Winter. Schon am Sonntag soll es besser laufen.
Stefan Horngacher soll die deutschen Skispringer auf Kurs halten. Der Österreicher startet mit dem zuletzt so erfolgreichen Team um Dreifach-Weltmeister Eisenbichler in den Weltcup.
Auch im letzten Teamfliegen unter Trainer Schuster reicht es nicht für einen Sieg. Eisenbichlers Flug auf 246 Meter ist nicht genug für Platz eins. Doch der Bayer hat noch ein weiteres großes Ziel.
Nach dem ersten Sprung liegt Karl Geiger aussichtsreich auf Platz zwei und hat sogar die Chance auf Gold. Doch dann kommt für die Skispringer beim WM-Wettbewerb von der Normalschanze alles anders.
Erst der Doppelerfolg von Markus Eisenbichler und Karl Geiger, dann der überlegene Sieg im Team: Die deutschen Skispringer beeindrucken bei der WM. Und nach den Triumphen gibt es gar noch eine Zugabe von Eisenbichler.
Bundestrainer Werner Schuster steht vor seinem Abschied – und will mit den deutschen Skispringern bei der WM noch einmal für Aufsehen sorgen. Und die Aussichten sind erstaunlich gut.
Die deutschen Skispringer sind zum Auftakt der WM-Generalprobe auf das Podest geflogen. Dabei war nur der derzeitige Weltmeister besser als Deutschland. Vor allem ein Athlet überzeugte.
Markus Eisenbichler bleibt beim dritten Springen hinter den Erwartungen zurück. DSV-Adler Stephan Leyhe jedoch überrascht. Ein Japaner steht derweil nach dem nächsten Sieg vor dem Grand Slam.
Die deutschen Skispringer haben Markus Eisenbichler, die Österreicher derzeit keinen Überflieger. Kein Wunder, dass Bundestrainer Werner Schuster heim geholt werden soll nach Austria.
Wie schon in Oberstdorf misslingt dem Tournee-Zweiten Markus Eisenbichler auch in Innsbruck der Quali-Sprung. Der Bayer will den Tag schnell abhaken und am Bergisel neu angreifen. Bei Olympiasieger Andreas Wellinger werden die Sorgen immer größer.
Martin Schmitt über die Kunst des Skispringens, das Besondere der Vierschanzentournee, die Chancen der Deutschen und warum er glaubt, dass Werner Schuster Bundestrainer bleibt.
Die deutschen Skispringer hoffen auf ein neues Hoch schon zum Beginn der Vierschanzentournee. Der klare Favorit aber kommt aus Japan – und dahinter lauern zwei Polen.
Eine Sportart, zwei Gefühlswelten: Während die Männer in Russland etwas zu inkonstant springen, sorgen die deutschen Skispringerinnen für einen Doppelsieg. Katharina Althaus übernimmt zudem die Weltcup-Führung.
Auch ohne Olympiasieger Wellinger gelingt den Deutschen gleich in Wisla ein starker Auftakt. Die mannschaftliche Geschlossenheit macht Hoffnung auf mehr. Auch der Trainer ist mit dem Start zufrieden.
Die Skispringer starten in die neue Saison – und der polnische Sieger der Vierschanzentournee gilt als der große Favorit. Aber auch die Deutschen rechnen sich einiges aus.
Für Olympiasieger Wellinger setzt sich eine Talfahrt fort, die nach drei Medaillen in Pyeongchang begonnen hatte. Beim Skifliegen bleibt er 60, 70 Meter hinter den besten zurück.
Unter der Regie von Werner Schuster haben sich die flügellahmen deutschen Adler in neue Höhen geschwungen. Das weckt Begehrlichkeiten. Vor allem bei den Österreichern, die desolate Winterspiele erleben.
Für die DSV-Adler gehen mit Silber im Mannschaftswettbewerb vor Polen und hinter Norwegen „riesige Spiele“ zu Ende. Besonders überzeugt hat dabei ein Springer, der auf insgesamt drei Medaillen kommt.
Erst Gold, dann Silber: Andreas Wellinger ist „der Skispringer, auf den die Deutschen gewartet haben“. Zusammen mit Richard Freitag und dem deutschen Team plant er nun den dritten Streich.
In einem spannenden Finale darf Andreas Wellinger bis zum Schluss auf seine zweite Goldmedaille hoffen. Doch der starke Kamil Stoch bringt seinen Vorsprung aus dem ersten Durchgang die Großschanze herunter. Bronze sichert sich ein Norweger.
Vor ihrem vierten Rennen bei Olympia spricht Laura Dahlmeier über den Dauerstress. Nach dem medaillenlosen Freitag läuft es auch in der Nacht nicht besser für die Deutschen. Doch es gibt Hoffnung.
Der Bundespräsident besucht die Eishockey-Nationalmannschaft und die Eiskunstläufer im Training. Der Regisseur der Eröffnungsfeier kritisiert seine eigene Show. Und Laura Dahlmaier startet mit der Startnummer 23. Eine andere Deutsche verzichtet wegen Atemwegsproblemen.
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Mit Rückenwind wollten sich die deutschen Skispringer auf die Reise zu Olympia machen. Doch beim Wettkampf in Willingen läuft es nicht nach Plan. Dafür präsentiert sich eine andere Nation in Topverfassung.
Das gelbe Trikot verteidigt und das erste Podest überhaupt in Willingen eingesammelt: Für Richard Freitag läuft der Samstag im Upland gut. Zum Sieg fehlt umgerechnet nur ein halber Meter.
Knapp drei Wochen nach seinem Sturz bei der Vierschanzentournee ist Richard Freitag wieder da. Und er beeindruckt bei der Skiflug-WM. Bronze in Oberstdorf macht Hoffnung auf mehr in Korea.
Nach seiner Verletzung bei der Vierschanzentournee kommt der DSV-Topspringer plangemäß zurück. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf ist eine Medaille das Ziel.
Das Warten auf den deutschen Sieg bei der Vierschanzentournee geht weiter. Aber es lohnt ein zweiter Blick, um die Situation der Mannschaft einzuordnen.
Sven Hannawald war der erste Skispringer, der alle vier Wettbewerbe einer Vierschanzentournee gewonnen hat. Im Interview spricht er über Nachfolger Kamil Stoch, die neue Begeisterung für das Skispringen und seine Ratschläge an Führungskräfte.
Sven Hannawald begrüßt einen zweiten Springer im Klub: Der Pole Kamil Stoch gewinnt wie 2002 der deutsche Skisprungstar auch den vierten Wettbewerb der Vierschanzentournee. Andreas Wellinger wird Gesamtzweiter.
Weil Kamil Stoch „rückwärts springen“ müsste, um den Sieg bei der Vierschanzentournee noch zu verpassen, fokussiert sich Andreas Wellinger vor dem Finale ganz auf seinen zweiten Platz. Der abgereiste Richard Freitag hat derweil nun ganz anderes im Sinn.
Kamil Stoch hat die Chance, Sven Hannawalds Meisterstück von vier Siegen bei der Vierschanzentournee nachzuahmen: Der Pole hat die ersten drei Springen gewonnen. Aber acht gescheiterte Dreifach-Sieger sind eine Warnung.
Richard Freitag verlässt die Vierschanzentournee vorzeitig: Der derzeit beste Skispringer muss nach seinem Sturz von Innsbruck auf einen Start in Bischofshofen verzichten.