„Habe relativ viel liegen gelassen“
Stephan Leyhe blickt mit gemischten Gefühlen auf die Saison zurück. Dem deutschen Vorzeigespringer fehlt es auf so mancher Schanze an der zündelnden Idee.
Einen Winter lang spielte Markus Eisenbichler im Skisprung-Weltcup keine Rolle mehr. Nun muss er in Oberstdorf zum Start der Vierschanzentournee wieder zuschauen.
Stephan Leyhe blickt mit gemischten Gefühlen auf die Saison zurück. Dem deutschen Vorzeigespringer fehlt es auf so mancher Schanze an der zündelnden Idee.
Es geht drunter und drüber beim Wettkampf am Holmenkollen. Während die Österreicher stark abschneiden, kommt kein Deutscher unter die besten Zehn. Für Skispringerin Katharina Schmid läuft es besser.
Alles, was Skispringen zu bieten hat: Die Raw Air am legendären Holmenkollen ist so etwas wie der Gegenentwurf zur traditionellen Vierschanzentournee. Selbst die Königswache hilft mit.
Skispringer Andreas Wellinger lässt die deutschen Fans in Willingen jubeln. Bei nassen und windigen Bedingungen behält der Oberstdorfer die Nerven. Die anderen Deutschen verpassen Spitzenplatzierungen.
Endlich wieder Skisprung-Weltcup in Willingen. Für Stephan Leyhe ist der Mühlenkopf ein besonderer Ort – und er kennt ihn wie kein anderer Springer.
Nach Andreas Wellingers famosem Flug zu WM-Silber schafft es auch das deutsche Team auf das Treppchen. Österreich wird Zweiter. Am Tag zuvor triumphiert die Benchmark im Sport: Stefan Kraft.
Das Wetter spielt verrückt, aber Skispringer Andreas Wellinger zeigt bei der WM im entscheidenden Moment seine besten Flug. Die famose Aufholjagd führt ihn auf Platz zwei auf der Schanze am Kulm.
In Bischofshofen kommt Ryoyu Kobayashi erst einmal deutlich besser mit der Schanze zurecht als Andreas Wellinger. Alle deutschen Starter haben sich aber für das Finale qualifiziert.
Andreas Wellinger behält am Bergisel die Nerven und springt bei der Vierschanzentournee weiter vorne mit. In der Gesamtwertung fehlen ihm nun aber zweieinhalb Meter auf den neuen Führenden.
Zum Auftakt der Vierschanzentournee springt Andreas Wellinger von seiner „Problemschanze“ ganz nach vorn. Zwei weitere Deutsche landen in Oberstdorf in den Top Ten. Der Vorjahressieger erlebt ein Debakel.
Schon immer war das Skispringen in Oberstdorf etwas Besonderes. Nirgends ist die Begeisterung für den Sport so spürbar wie hier. Die Deutschen wollen zum Tournee-Start „den Stein ins Rollen bringen“.
Der Österreicher Stefan Kraft ist beim Skisprung-Auftakt in Finnland nicht zu schlagen. Die geschlossene deutsche Mannschaftsleistung macht aber großen Mut für die kommenden Wochen.
Zum Start in die neue Skisprung-Saison sorgen die deutschen Athleten direkt ein Ausrufezeichen: In Ruka landen zwei DSV-Adler direkt auf dem Podest, Qualifikationssieger Andreas Wellinger wird Vierter.
Trotz Rückschlägen bewahrt sich Andreas Wellinger seine Lockerheit, auch bei Karl Geiger stimmt das Gefühl vor dem Weltcupauftakt. Ein anderer bekannter deutscher Skispringer fehlt aber in Finnland.
Alle Deutschen qualifizieren sich für das Finalspringen der Vierschanzentournee in Bischofshofen. Auf den vorderen Plätzen aber landet keiner von ihnen.
Der Willinger Stephan Leyhe ist keiner der Überflieger, aber ein Muster an Solidität und Zuverlässigkeit. Trotzdem musste er sich in dieser Saison strecken.
Nach Silber für Katharina Althaus und Bronze für Karl Geiger im Einzel: Die deutsche Vierer-Combo sorgt mit Platz drei im Teamspringen für eine versöhnliche Bilanz des DSV.
Die Athleten des Deutschen Skiverbands verspüren dank Karl Geiger Rückenwind für den Teamwettbewerb. Doch es fehlt an Talenten, die an die Spitze streben.
Medaillen-Favorit Karl Geiger kommt überhaupt nicht zurecht mit der Olympia-Schanze, auch Markus Eisenbichler enttäuscht: Die deutschen Skispringer landen beim Olympia-Auftakt weit abgeschlagen. Gold geht an einen Japaner.
Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe führen die deutsche Mannschaft bei Olympia in Peking an. Andreas Wellinger und Severin Freund müssen sich hingegen mit der Warteliste begnügen.
Durch den Sieg holt sich Geiger das Gelbe Trikot des Weltcupführenden von Ryoyu Kobayashi zurück. Auch Markus Eisenbichler springt auf das Podest. Die Form vor den Olympischen Spielen ist gut.
Nach dem unrühmlichen Bischofshofen-Wochenende ist zumindest Karl Geiger stark zurück. Die fehlende Breite und eine Verletzung von Andreas Wellinger machen Bundestrainer Stefan Horngacher aber Sorgen.
Die deutsche Skispringer überzeugen im Teamwettbewerb von Zakopane. Nicht nur Eisenbichler und Geiger haben Grund zur Freude. Sorgen vor Olympia bereitet der Olympiasieger.
Alle deutschen Springer haben sich für den ersten von zwei Wettkämpfen in Bischofshofen qualifiziert. Die vorderen Plätze in der Qualifikation belegten die Norweger und wieder einmal Ryoyu Kobaysahi.
Der Nordhesse Stephan Leyhe befindet sich nach überstandener Kreuzbandverletzung wieder auf Kurs. In der Tourneewertung liegt er auf Platz acht. Die Nähe zu seinem Trainer zahlt sich aus.
Für Karl Geiger ist der Traum vom Tourneesieg fast geplatzt. Dafür zündet Markus Eisenbichler eine Granate. Doch ein Japaner „bügelt alles nieder“. Nun kommt der einstige Schicksalsberg der Deutschen.
Nach dem Auftakt der Vierschanzentournee liegt Karl Geiger in Schlagdistanz zu Ryoyu Kobayashi. Dass er den Japaner auch besiegen kann, hat er schon bewiesen. Gelingt das nun beim Neujahrsspringen?
Pius Paschke, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger landen in einem packenden Mannschaftswettbewerb auf dem zweiten Platz. Nur ganz knapp müssen sie sich geschlagen geben.
Den Winter der vielen Großereignisse beginnt Geiger sehr überzeugend. Seinem Auftaktsieg lässt er Rang zwei folgen. Auch die Resultate von Eisenbichler und Leyhe machen Mut.
Bei der Heim-WM in Oberstdorf zeigt Skispringer Karl Geiger, dass er sein Formtief überwunden hat. Der Coup ist auch der Vorarbeit von Trainer Stefan Horngacher zu verdanken.
Der im Gesamtweltcup führende Österreicher Stefan Kraft landet in Lillehammer ungewohnt früh. Aber Karl Geiger zieht als Verfolger keinen Nutzen daraus. Der Pole Kamill Stoch ist in Norwegen der Beste.
Zur Halbzeit des Teamwettkampfs liegen die deutschen Skispringer auf Siegkurs. Dann patzt einer, Slowenien zieht vorbei. Am Ende jubelt das Team des DSV trotzdem ganz oben auf dem Podium. Vor allem einer ist erleichtert.
Beim ersten Einzelspringen im finnischen Lathi landet Karl Geiger auf den Podestplätzen. Dennoch verliert im Kampf um die Kristallkugel an Boden. Der frühere Weltmeister Freund sucht seine Form.
Drei Normalschanzen-Springen, drei Siege: Auf den kleineren Anlagen dominiert Karl Geiger im Weltcup das Geschehen. Der Allgäuer lässt das Skisprung-Team weiter von einem ganz besonderen Triumph träumen.
Seit 25 Jahren gehört die Skisprungschanze am Mühlenkoof zum Weltcup-Programm. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr sorgt erst ein Einheimischer für Freude – und dann ein Orkantief für Frust.
Skispringer Stephan Leyhe gelingt sein erster Weltcup-Sieg – und das ausgerechnet beim Heimspiel vor 23.500 begeisterten Fans an seiner Mühlenkopfschanze in Willingen.