Finale der Vierschanzentournee : Die gemischten Gefühle der Deutschen

Weil Kamil Stoch „rückwärts springen“ müsste, um den Sieg bei der Vierschanzentournee noch zu verpassen, fokussiert sich Andreas Wellinger vor dem Finale ganz auf seinen zweiten Platz. Der abgereiste Richard Freitag hat derweil nun ganz anderes im Sinn.
Nichts wie weg. Die Delegation des Deutschen Skiverbandes (DSV) hatte es eilig, den Ort zu verlassen, an dem für sie vieles nicht nach Wunsch gelaufen war. Während die Polen, allen voran ihr Dauersieger Kamil Stoch, noch bereitwillig vor den Kameras und Mikrofonen in Innsbruck aufmarschierten, um über ihre Sicht der Dinge auf das anstehende Finalspringen zu plaudern, packten die enttäuschten Kollegen im schwarz-rot-goldenen Outfit ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg quer durch Österreich zum Schlussort der Vierschanzentournee. In Bischofshofen endet die Veranstaltung an diesem Samstag – und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird sich Stoch dann als strahlender Gewinner von seinen Fans bejubeln lassen dürfen.





