Das war die Olympia-Nacht : Steinmeier on Ice

Der Bundespräsident besucht die Eishockey-Nationalmannschaft und die Eiskunstläufer im Training. Der Regisseur der Eröffnungsfeier kritisiert seine eigene Show. Und Laura Dahlmaier startet mit der Startnummer 23. Eine andere Deutsche verzichtet wegen Atemwegsproblemen.
Ungewöhnlich deutliche Kritik hat Regisseur Song Seung Hwann an der von ihm geleiteten Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele geübt. Sie sei „vielleicht nicht so besonders oder herausragend gewesen“, sagte er am Samstagmorgen bei einer Pressekonferenz in Pyeongchang. Song verwies dabei auf angeblich vom Organisationskomitee nicht eingehaltene finanzielle Versprechen. Am Anfang habe man ihm einen Betrag von umgerechnet 75 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dann seien es nur noch 15 bis 22 Millionen „für den kreativen Teil“ gewesen, wie er sagte. Und nur weil sein Etat zum Schluss noch einmal um 7,5 Millionen Euro angehoben wurde, konnte jeder Platz im Stadion mit einem LED-Licht ausgestattet werden. Allein so funktionierten die Lichteffekte, die die prägenden Elemente der Feier waren.





