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Skifliegen in Planica : Wellinger geht die Luft aus

  • Aktualisiert am

Andreas Wellinger fliegt hinter den Erwartungen zurück Bild: dpa

Für Olympiasieger Wellinger setzt sich eine Talfahrt fort, die nach drei Medaillen in Pyeongchang begonnen hatte. Beim Skifliegen bleibt er 60, 70 Meter hinter den besten zurück.

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          Olympiasieger Andreas Wellinger hat die Teilnahme am ersten Einzel beim Skifliegen im slowenischen Planica überraschend klar verpasst. Der Weltcup-Vierte aus Bayern flog in der Qualifikation am Donnerstag 179,5 Meter weit und belegte damit nur einen enttäuschenden 56. Rang. Für Wellinger setzt sich damit eine Talfahrt fort, die nach drei Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang begonnen hatte. Erst verpasste der Zweiundzwanzigjährige in Vikersund den zweiten Durchgang und nun erstmals in dieser Saison einen Wettkampf. Auch Karl Geiger und der norwegische Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande schieden überraschend aus.

          Der Sieg in der Qualifikation ging an den Norweger Johann Andre Forfang mit einem Flug auf 241 Meter. Von den Startern des Deutschen Skiverbands qualifizierten sich Richard Freitag, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler, Pius Paschke und Andreas Wank für den Wettbewerb an diesem Freitag (15 Uhr).

          Der Österreicher Gregor Schlierenzauer egalisierte bei seinem Versuch die Weltrekord-Weite von 253,5 Metern, konnte seinen Sprung aber nicht stehen. Bei Aufwind flog der 28 Jahre alte Tiroler bis in den flachen Auslaufhang, musste nach dem Aufsprung aber in den Schnee greifen. Landsmann Stefan Kraft war im Vorjahr im norwegischen Vikersund auf 253,5 Meter gesprungen. Um den Weltrekord anerkannt zu bekommen, muss der Athlet seinen Versuch stehen und darf mit keinem weiteren Körperteil den Schnee berühren.

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