Skisprung-Weltcup : Alle schauen auf Kamil Stoch

Die Skispringer starten in die neue Saison – und der polnische Sieger der Vierschanzentournee gilt als der große Favorit. Aber auch die Deutschen rechnen sich einiges aus.
Kuusamo statt Wisla, Finnland statt Polen. Auf diese eine Woche kommt es jetzt auch nicht mehr an. Schließlich ist es Severin Freund gewohnt, geduldig zu sein und abzuwarten. Seit fast zwei Jahren schon hat der mittlerweile 30-Jährige nicht mehr unter Wettkampfbedingungen das getan, was er professionell am besten kann: Skispringen. Der Athlet vom WSV DJK Rastbüchl verzichtet auf das erste Springen in Polen an diesem Wochenende, sieht seinen verspäteten Saisonstart nach jetzt schon zwei überstandenen Kreuzbandrissen aber positiv. „So habe ich noch eine Woche mehr, in der ich trainieren kann.“ Und in der Bundestrainer Werner Schuster schauen kann, wie es mit dem Mannschafts-Olympiasieger von 2014 und Doppel-Weltmeister von 2015 weiter vorangeht. Der Rukatunturi-Bakken im Nordosten Finnlands, wo Freund seine Weltcups Nummer 195 und 196 bestreiten wird, liegt dem Niederbayer ohnehin. „Kuusamo ist emotional ein guter Einstiegsort. Da hat es immer ganz gut funktioniert.“ 2012 und 2016 hat Freund dort gewonnen.





