Rechtsnationaler „Flügel“ bei „Kyffhäusertreffen“
Björn Höcke und André Poggenburg haben auf ein Schloss in Sachsen-Anhalt geladen, und AfD-Anhänger kommen. Bürger im Dorf feiern dagegen ein buntes Fest.
Im Wahlkreis Zeitz blieb die AfD bei der Wahl in Sachsen-Anhalt besonders stark. Zwei Männer, die ihre Heimat lieben, leiden darunter. Der eine kämpft. Der andere hat aufgegeben. Eine Reportage.
Björn Höcke und André Poggenburg haben auf ein Schloss in Sachsen-Anhalt geladen, und AfD-Anhänger kommen. Bürger im Dorf feiern dagegen ein buntes Fest.
Der Angriff auf den gerade erst gewählten Oberbürgermeister von Freiburg ist bei weitem kein Einzelfall, warnt der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds. Zum Schutz der Lokalpolitiker hat Gerd Landsberg im FAZ.NET-Interview einige Vorschläge.
Im Fall Tröglitz gibt es einen „dringend Tatverdächtigen“, der die im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft angezündet haben soll. Gegen den Mann wurde Haftbefehl beantragt.
Drei Monate sind nach dem Anschlag von Tröglitz vergangen. Von den Tätern fehlt offenbar weiter jede Spur. Der frühere Bürgermeister bekommt nun stinkende Briefe zugeschickt und im Internet wird gehetzt.
Dass der Bürgermeister aufgab, weil er sich von Rechtsextremen bedroht fühlte, katapultierte den kleinen Ort in die Schlagzeilen. Dann brannte auch noch eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Nun gibt es zumindest einen Nachfolger an der Gemeindespitze.
Auch in Sachsen eskaliert die Debatte um die Unterbringung von Aslybewerbern. Das hat Auswirkung auf den Umgang mit Amtsträgern. Früher wurde ihnen mit Respekt begegnet. Heute werden sie beschimpft und bedroht.
CDU-Politiker Ulrich Götz sah sich im Fall Tröglitz heftiger Kritik ausgesetzt. Doch seit er selbst Drohungen erhält, hat sich sein öffentliches Bild gewandelt: Nun gilt er als Fels in der Brandung.
Landrat Götz Ulrich wird nach dem Brandanschlag in Tröglitz von Unbekannten bedroht. Deshalb steht er nun unter besonderem Schutz. Die Brandstifter sind derweil immer noch nicht gefunden.
Nach dem Feuer in einem geplanten Flüchtlingsheim in Tröglitz geht die Suche nach den Brandstiftern weiter. Der Landrat kündigte derweil an, dass trotz der Tat 40 Flüchtlinge in dem Ort unterkommen sollen.
Nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz haben sich mehrere hundert Menschen an einer Demonstration beteiligt. Das Feuer soll vorsätzlich gelegt worden sein. In dem Ort hatte es wochenlange Proteste gegen die Unterkunft gegeben.
Weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten, trat der Bürgermeister von Tröglitz zurück. Im Ort jedoch fürchtet man sich eher vor Ausländern – sehr zur Freude der NPD.
Morddrohungen gegen Politiker und Hass-Demos vor ihren Privatwohnungen: Petra Pau hat die Situation erlebt, vor der sich der zurückgetretene Bürgermeister von Tröglitz gefürchtet hat. Die Bundestagsvizepräsidentin verlangt nun besseren Schutz.
Könnte Deutschland in den Spiegel schauen – es würde sich manchmal kaum wiedererkennen. Neonazis treiben ihr Unwesen, Politikern, Verwaltung und Journalisten schlägt eine Verachtung entgegen, die nicht rational erklärbar ist.
Jeder Strommast, der gebaut werden soll, setzt in Deutschland ein basisdemokratisches Brimborium in Gang. Warum nicht auch ein Flüchtlingsheim? Dann läuft es so wie in Tröglitz.
Nach seinem Rücktritt wegen Drohungen von Neonazis hat der ehemalige Bürgermeister von Tröglitz die Stadt in Schutz genommen. Die NPD habe Sorgen von Bürgern instrumentalisiert, sagte Nierth. Ähnliche Probleme wurden jetzt in Gera bekannt.
Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt, der sich im Streit über ein Flüchtlingsheim dem Druck von Rechtsextremen beugte, spricht Justizminister Maas von einer „Tragödie für unsere Demokratie“. Auch der Grüne Özdemir und CDU-Politiker sind erschüttert.
In dem kleinen Ort Tröglitz marschieren Rechtsextreme gegen die Unterbringung von Flüchtlingen auf. Bürgermeister Markus Nierth fühlt sich im Stich gelassen - und kapituliert vor der NPD.