Nach Feuer in Flüchtlingsheim : Tröglitzer demonstrieren gegen Hass und Ausgrenzung

Nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz haben sich mehrere hundert Menschen an einer Demonstration beteiligt. Das Feuer soll vorsätzlich gelegt worden sein. In dem Ort hatte es wochenlange Proteste gegen die Unterkunft gegeben.
Nach dem Brandanschlag auf das geplante Flüchtlingsheim in Tröglitz haben sich am Samstag etwa 300 Menschen aus Tröglitz und Umgebung an einer spontanen Demonstration der Bürgeriniative „Miteinander – füreinander“ in dem Ort beteiligt. Zu der Aktion hatte der zurückgetretene ehrenamtliche Bürgermeister des Orts, Markus Nierth, aufgerufen. Redner aus Politik, von Vereinen und Kirchen warben für ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung. Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge war in der Nacht vorsätzlich angezündet worden, sie ist nun unbewohnbar. Im Mai sollten 40 Menschen einziehen.





