FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kirche und Migration :
Die Appelle des Papstes verhallen

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Von einem Militärschiff gerettete Migranten kommen am 10. April in Malta an, wo sie von Soldaten in Empfang genommen werden, die wegen der Covid-19-Pandemie Schutzkleidung tragen.
Von einem Militärschiff gerettete Migranten kommen am 10. April in Malta an, wo sie von Soldaten in Empfang genommen werden, die wegen der Covid-19-Pandemie Schutzkleidung tragen.Reuters

Immer wieder fordert Papst Franziskus einen menschlichen Umgang mit Migranten. Doch viele Staaten haben in der Corona-Krise einen Kokon um sich gebildet – und sogar Europas Bischöfe verweigern ihm in großen Teilen die Gefolgschaft. Warum?

Am Pfingstsonntag hätte Franziskus nach Malta und Gozo reisen sollen. Doch wie schon die geplante Tagesreise nach Acerra nahe Neapel vom 24. Mai wird auch dieser Besuch auf dem kleinen Archipel im Mittelmeer ausfallen. Mit der Reise nach Acerra wollte der Papst an den fünften Jahrestag der Fertigstellung seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si’“ erinnern und seinen Aufruf zu einem schonenden Umgang mit der Schöpfung im „gemeinsamen Haus“ Gottes ins Gedächtnis rufen.

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