Die lieben Kollegen
Über den Streit um den PEN-Präsidenten Deniz Yücel.
Über den Streit um den PEN-Präsidenten Deniz Yücel.
PEN-Präsident Deniz Yücel hat sich jüngst für die Errichtung einer Flugverbotszone ausgesprochen und wird dafür gerade scharf kritisiert. Bei uns nimmt er dazu erstmals Stellung. Ein Ex-NATO-Generalsekretär schildert seine Sicht der Dinge.
Die Auslastung des großen Lesefests am Rhein konnte sich sehen lassen: Bei der lit.Cologne triumphieren Kultur und Optimismus für einige Augenblicke über Corona und Zeitenwende.
Darf ein PEN-Präsident sich so äußern, wie Deniz Yücel es tut? Seine Meinungen sind nicht der einzige Grund, aus dem manche nun die Abwahl seines gesamten Präsidiums fordern.
Der Journalist Deniz Yücel hat im Frankfurter „NSU-2.0“ -Prozess von bisher unbekannten Drohschreiben berichtet. Daraufhin hat ihn der Angeklagte verbal attackiert.
Mobbing und abenteuerliche militärstrategische Ausführungen: Seine Mitglieder wünschen sich einen Präsidenten, der es nicht darauf anlegt, den ganzen PEN in Flammen aufgehen zu lassen. Ein Gastbeitrag.
Ein denkwürdiger Abend voller Wut und Trauer: Die lit.Cologne eröffnet mit einer Solidaritätsveranstaltung zum Ukrainekrieg, bei der von Europa mehr Mut und auch drastisch ein Eingreifen gefordert wird.
„Der Feind heißt Putin, nicht Puschkin“: Die Schriftstellervereinigung PEN warnt vor einem Boykott russischer Literatur.
Der Europäische Gerichtshof gibt Deniz Yücel mit der Klage gegen seine Haft in der Türkei größtenteils Recht. Ganz zufrieden ist der Journalist aber nicht.
Rund ein Jahr war der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel in türkischer Haft. Eine Anklageschrift wurde ihm allerdings nicht vorgelegt. Yücel klagte dagegen vor dem Menschenrechtsgericht in Straßburg – mit Erfolg.
Als frischgewählter Präsident des deutschen PEN setzt sich Deniz Yücel für Freiheit ein – sogar für die des „dummen Wortes“ und der „bescheuerten Kunst“.
In Belarus herrscht Lukaschenko über das Land. Um gegen die Protestwelle vorzugehen, trifft die staatliche Kontrolle nun auch zahlreiche unabhängige Medien. Unterstützt wird das Regime vom großen Bruder.
2017 saß der Journalist Deniz Yücel ein Jahr in Untersuchungshaft. Die Türkei warf ihm Propaganda und Volksverhetzung in seinen Texten vor. Er wurde freigesprochen, doch jetzt drohen ihm neue Verfahren.
Nichts gegen Achtsamkeit, aber den Podcast „Was mit Medien“ zu streichen, um sich stattdessen um Mindfulness im Alltag zu kümmern, ist nicht die beste Idee, die man bei Deutschlandfunk Nova je hatte.
Die Ko-Vorsitzende der Sozialdemokraten bekam nach eigener Aussage ebenfalls eine mit „NSU 2.0“ unterschriebene Drohung. Beunruhigt zeigte sich Esken vor allem durch die aus ihrer Sicht generell steigende Bedrohungslage.
Die Serie an Drohmails geht weiter: Nun wurde auch der ein Jahr lang in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel in einem Drohschreiben erwähnt.
In Erdogans Präsidialsystem soll alles ihm und seiner Exekutive unterstellt sein – auf Kosten des Rechtsstaats.
Der Journalist Deniz Yücel ist in der Türkei zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit Menschenrechtler Peter Steudtner über das Urteil und seine Folgen, die Menschenrechtssituation in der Türkei und diplomatische Herausforderungen.
Die Staatsanwaltschaft forderte 15 Jahre Haft für den „Welt“-Reporter Deniz Yücel. Das Gericht verurteilte ihn wegen angeblicher Terrorpropaganda für die PKK. Sein Anwalt will in Berufung gehen.
Eigentlich war heute das Urteil im Prozess gegen den „Welt“-Reporter erwartet worden. Doch kurz nach Verhandlungsbeginn verkündeten die Richter, sie wollten zunächst das Abschlussplädoyer der Verteidigung bewerten.
Der „Welt“-Reporter Deniz Yücel wurde in der Türkei wegen Propaganda und Volksverhetzung angeklagt. Die Anklage steht jedoch im Widerspruch zu einem Urteil des Verfassungsgerichts.
Wegen Propaganda und Volksverhetzung in Artikeln verlangt der Staatsanwalt in Istanbul eine lange Haftstrafe für Deniz Yücel – obwohl das Verfassungsgericht die Lage anders einschätzt.
Die Türkei entschädigt Deniz Yücel vorerst nicht für die einjährige Untersuchungshaft. Ein türkisches Gericht hat die Klage des Reporters am Donnerstag erneut abgewiesen. Nun soll das Verfassungsgericht entscheiden.
Derzeit sind 62 Bundesbürger in der Türkei inhaftiert – und damit fast ein Drittel mehr als vor sechs Monaten. Bei einigen von ihnen ist die Ursache unklar. Laut dem Auswärtigen Amt besteht weiterhin ein „erhöhtes Festnahmerisiko“.
In Straßburg geht Ursula von der Leyen heute aufs Ganze. In der Türkei wird derweil der Prozess gegen Deniz Yücel fortgesetzt. Und der Mond hat am Abend auch noch einen speziellen Auftritt. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Das Urteil des türkischen Verfassungsgerichts im Fall Deniz Yücel ist erstaunlich: Seine Verhaftung sei rechtswidrig gewesen. Den Vorwurf der Folter wollen die Richter nicht bestätigen. Wie ist das zu werten?
Mehr als ein Jahr nach der Freilassung Deniz Yücels urteilen türkische Verfassungsrichter: Die persönliche Sicherheit und Freiheit sowie das Recht auf Meinungsfreiheit des „Welt“-Reporters sei verletzt worden. Dieser widmet sich indes neuen Aufgaben.
Venezuela hat gerade den deutschen Botschafter ausgewiesen. In Caracas sitzt der deutsche Journalist Billy Six in Haft – seine Haftbedingungen sind menschenunwürdig. Was macht die Bundesregierung?
Unter wirtschaftlichem Druck lässt Erdogan Pastor Brunson frei. Ob ihn Trump dafür belohnt? Die „unabhängige“ Justiz der Türkei weiß jedenfalls schon, wen sie die Rechnung zahlen lässt.
Erdoğan, Deniz Yücel’i serbest bırakmamak için kurduğu cümlenin tıpkısını ABD’li rahip için söyledi: “Ben görevde olduğum sürece asla...” Ama yarattığı ekonomik kriz yüzünden, kendi iddialı çıkışlarını tekzip ederek Brunson’ı da bırakmak zorunda kaldı.
Der Journalist Deniz Yücel spricht zum Tag der Deutschen Einheit in seiner Heimatstadt über Vielfalt, Versäumnisse und Dankbarkeit. Dazu erschienen 400 Menschen in der Flörsheimer Stadthalle.
Für seine Haft fordert der „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel Schadenersatz von der Türkei. Nach der Abweisung der Klage durch ein Istanbuler Gericht will sein Anwalt das Verfahren zum Präzedenzfall machen.
Bei den Debatten des „M100 Sanssouci Colloquiums“ geht es um die Zukunft Europas. Deniz Yücel erhält den M100-Medienpreis und hält eine bewegende Rede. Er warnt die Bundesregierung vor dem türkischen Präsidenten.
Seit seiner Freilassung im Februar war Deniz Yücel kaum öffentlich aufgetreten. Nun kritisierte der ehemals in der Türkei inhaftierte Journalist den anstehenden Deutschland-Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan.
Damit verrate die deutsche Regierung diejenigen Menschen in der Türkei, die sich eine freie Gesellschaft wünschten, sagte Yücel bei einer Preisverleihung in Potsdam.
Nach der Befreiung von Deniz Yücel aus der türkischen Haft, hält Cem Özdemir eine empörte Rede im Bundestag und bezeichnet die Abgeordneten der AFD als Rassisten und Heimatverachter.