Syrien-Konflikt : Washington will bald Waffen liefern
Die amerikanische Regierung hat keine Zweifel mehr, dass Assads Regime tödliche Kampfstoffe verwendet hat. Jetzt sollen die Rebellen aufgerüstet werden. Moskau ist „nicht überzeugt“, Berlin verfügt über keine Erkenntnisse.
Nach der Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik wird der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA bald damit beginnen, Waffen an die syrischen Rebellen zu liefern. Das Weiße Haus begründete die Umkehr in der Nacht zum Freitag mit neuen Erkenntnissen, wonach der Einsatz chemischer Waffen durch das Damaszener Regime unter Präsident Baschar al Assad nun als gesichert gelten könne. Ein Vertreter des syrischen Außenministeriums wies die Vorwürfe Washingtons zurück. Die Erklärung des Weißen Hauses sei „mit Lügen gespickt“ und beruhe auf „erfundenen Informationen“, hieß es in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur Sana veröffentlichten Mitteilung vom Freitag.





