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Medienschau : Leerverkaufsverbote in mehreren europäischen Staaten

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Anlaufverluste bremsen ThyssenKrupp aus, Air Berlin mit tiefroten Zahlen, HHLA hebt Prognose an, IVG rutscht in Verlustzone, Bauer senkt die Prognose, SMA Solar - mehr Gewinn als befürchtet, Nvidia verdient gut, Carl Zeiss Meditec wird profitabler, Sky Deutschland schreibt rot, A-Tec in der Gewinnzone zurück, Kreise - „Käpt'n Iglo“ will 2012 an der Börse, Google+ bietet nun auch Spiele an, Frankreichs Wirtschaft stagniert, Japan: Industrieproduktion nach unten revidiert - Regierung senkt Wachstumsprognose

          Unternehmensnachrichten

          Anlaufverluste für neue Stahlwerke bremsen ThyssenKrupp aus

          Die Anlaufverluste bei den neuen Stahlwerken in den Vereinigten Staaten und Brasilien verhageln dem Mischkonzern ThyssenKrupp weiter die Bilanz. Das Unternehmen konnte zwar im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 (per Ende September) den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um neun Prozent auf 545 Millionen Euro steigern, wie ThyssenKrupp am Freitag mitteilte. Analysten hatten allerdings im Schnitt mit fast 30 Millionen Euro mehr gerechnet. Der Überschuss nach Anteilen Dritter fiel sogar um 22 Prozent auf 212 Millionen Euro. Hier hatten die Experten mit 268 Millionen Euro gerechnet. Mit einem Umsatz von 12,851 Milliarden Euro und einem Auftragseingang von 14,120 übertraf der Konzern die Erwartungen immerhin deutlich. Im dritten Quartal fuhr die Sparte Steel Americas, zu der die neuen Stahlwerke gehören, vor Zinsen und Steuern einen Verlust von 190 Millionen Euro ein. Das war zwar weniger als in den Quartalen davor - dennoch steht die Sparte nach neun Monaten mit 887 Millionen Euro in der Kreide. ThyssenKrupp bekräftigte seine Jahresprognose, wonach im Gesamtjahr der Umsatz von zuletzt 42,6 Milliarden Euro um zehn bis 15 Prozent gesteigert werden soll. Das bereinigte Ebit will der Konzern auf etwa zwei Milliarden Euro nach zuvor 1,2 Milliarden Euro verbessern. (Reuters)

          Air Berlin fliegt tiefer in die roten Zahlen - Prognose kassiert

          Die Fluggesellschaft Air Berlin ist im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht und will nun Flüge streichen. Jedoch werde dies möglicherweise nicht ausreichen, um 2011 ein positives operatives Ergebnis (Ebit) zu erreichen, teilte Air Berlin am Donnerstag mit. Bislang hatte Konzernchef Joachim Hunold für dieses und das kommende Jahr einen Gewinn versprochen. Im zweiten Quartal kletterte der Quartalsumsatz von Air Berlin um 27,3 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro und blieb damit hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück. Der operative Verlust weitete sich auf 32,2 (minus 28,2) Millionen Euro aus. Die Fluggesellschaft machte dafür die Auswirkungen der Unruhen in Nordafrika, den hohen Ölpreis und die Luftverkehrssteuer verantwortlich. Um in die Gewinnzone zurückzukehren, will der Lufthansa-Konkurrent Flüge streichen. Dadurch sollen im zweiten Halbjahr über eine Million weniger Sitzplätze angeboten werden. Air Berlin ist einer der größten deutschen Ferienflieger und damit stark in den traditionellen Touristenregionen in Ägypten und Tunesien vertreten, die nach den politischen Umwälzungen von vielen Urlaubern gemieden werden. Den vollständigen Quartalsbericht will Air Berlin am 18. August veröffentlichen. (Reuters)

          Hafenkonzern HHLA hebt nach starkem Halbjahr Gewinnprognose an

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