Krümelmonster statt Tea Party
Der Spuk des „Shutdown“ in den Vereinigten Staaten ist vorbei, jetzt bekommen die Abgeordneten die Quittung: Nicht mal an Halloween wollen die Amerikaner Tea-Party-Rebellen sein. Dann lieber Krümelmonster.
Der Spuk des „Shutdown“ in den Vereinigten Staaten ist vorbei, jetzt bekommen die Abgeordneten die Quittung: Nicht mal an Halloween wollen die Amerikaner Tea-Party-Rebellen sein. Dann lieber Krümelmonster.
Wenn der Groll gegen Obama der einzige Kitt ist, der die Konservativen zusammenhält, können sie Amerika nicht dienen. Es ist an der Zeit, dass die Politiker des Establishments den Wählern zeigen, was in ihnen steckt.
Die Vereinigten Staaten haben ihr Schuldenproblem nicht im Griff. Der Kompromiss im Haushaltsstreit ist nur eine Scheineinigung und hilft nicht weiter. Eine Analyse.
pwe. WASHINGTON, 16. Oktober. Die Einigung im Schuldenstreit im amerikanischen Senat hat die Aktienkurse an der Wall Street deutlich steigen lassen.
Demokraten und Republikaner haben im Senat einen Kompromiss gefunden. Die Schuldengrenze soll erhöht werden. Doch selbst wenn dem auch das Repräsentantenhaus folgt, verzögert das den Haushaltsstreit nur um wenige Wochen.
Ab Donnerstag droht Amerika die Zahlungsunfähigkeit. Die Zeit für einen Kompromiss in den Budgetverhandlungen wird knapp. Zudem hat die Ratingagentur Fitch den Vereinigten Staaten den Verlust ihrer Spitzenbonität in Aussicht gestellt.
Ein Warnschuss der Ratingagentur Fitch, eine Revolte der fiskalkonservativen Tea-Party-Republikaner im Abgeordnetenhaus und noch kein weißer Rauch im Kongress – Amerika leistet sich im Haushaltsstreit eine weitere Verzögerung.
Die Tea Party lenkt im Budgetstreit nicht ein. Dass die Republikaner schlecht dastehen, ficht sie nicht an. Für ihre Abgeordneten zählt nur die reine Lehre.
Eine übergangsweise Einigung im amerikanischen Haushaltstreit steht offenbar kurz bevor. Der Zahlungsausfall würde vermieden und die Verhandlungen über ein längerfristiges Staatsbudget vertagt.
Eine übergangsweise Einigung im amerikanischen Schulden- und Fiskalstreit steht offenbar kurz bevor. Der Zahlungsausfall würde vermieden und die Verhandlungen über ein längerfristiges Staatsbudget vertagt.
Auf Druck der Öffentlichkeit haben die Republikaner in der Budgetdebatte einen Schritt in Richtung Verständigung gewagt. Amerika steht trotzdem ein hässlicher Herbst bevor.
Immer mehr Republikaner rücken von der Tea-Party ab. Sie wollen die Forderung nach Verschiebung der Krankenversicherungspflicht aufgeben. Offiziell ändert die Partei ihre Haltung bislang aber noch nicht.
Die Akteure im amerikanischen Haushaltsstreit sind voll auf Risiko gegangen. Sie geben ungerührt all jenen recht, die den Politikbetrieb in Washington für funktionsgestört halten.
Im Haushaltsstreit bleiben die amerikanischen Parteien unversöhnlich. Nur der Republikaner-Rebell Ted Cruz verscherzt es sich mit beiden Lagern. Dabei will er Präsident werden.
Das geldpolitische Drama in den Vereinigten Staaten liegt auf Wiedervorlage. Jetzt ist die Finanzpolitik am Zuge. In Washington bahnt sich eine neue Runde im Fiskalstreit an, die das Zeug hat, sich zur Krise auszuweiten.
Hat ein Patzer seines Außenministers Obama einen Weg aus der Syrien-Falle eröffnet? Die russische Initiative, die Kerry ins Spiel brachte, entlastet den Präsidenten. Dabei kann sich kaum jemand vorstellen, dass Assad wirklich seine Giftgas-Depots leert.
Um nicht allein zu stehen, will Barack Obama, dass der Kongress vor einem Syrien-Einsatz Farbe bekennt. Er geht damit ein großes innenpolitisches Risiko ein. Und Syriens Machthaber Assad gewinnt dadurch Zeit.
Amerikas dienstälteste Soul Sister erinnert sich noch gut an die Zeit, in der sie Kampfhymnen sang. Für ihr neues Album „One True Vine“ hat Mavis Staples wieder mit dem Wilco-Sänger Jeff Tweedy zusammengearbeitet.
In den Vereinigten Staaten haben sich Politiker von Demokraten und Republikanern verbündet, um den Umfang der Datensammelei der NSA zu begrenzen. Das Weiße Haus reagiert darauf mit wachsender Nervosität und spricht von einem „plumpen Ansatz“.
Einem Medienbericht zufolge bezeichnet EU-Kommissar Günther Oettinger die Europäische Union als Sanierungsfall. Selbst Brüssel habe „die wahre schlechte Lage noch immer nicht genügend erkannt“. Bulgarien, Rumänien und Italien bezeichnete er als kaum regierbar.
Barack Obama will Skandale und Negativ-Schlagzeilen hinter sich lassen Er holt zum Befreiungsschlag aus und zeigt Härte: In Sachen nationaler Sicherheit kennt er kein Pardon.
Schnell hat der amerikanische Präsident Barack Obama auf den Skandal in der Steuerbehörde reagiert und deren Chef zum Rücktritt bewegt.
„Müssen wir Angst vor neuem Terror haben?“ fragte Reinhold Beckmann seine Gäste. Die brauchten nicht lang für die Antwort: Der Terror könnte zunehmen.
Nicht erst seit Romneys Wahlkampf heben die Mormonen ihre politische Neutralität hervor. Doch gelegentlich lassen sie ihren Einfluss deutlich spielen - besonders im Kampf gegen die Homosexuellenehe.
Einen ernsthaften Herausforderer gibt es nicht mehr: Auch die republikanischen Vorwahlen in den amerikanischen Bundesstaaten Indiana, North Carolina und West Virginia hat Mitt Romney gewonnen.
Für Sony hat er Walkmans designt, für Apple den Macintosh. Der Lufthansa-Auftritt am Frankfurter Flughafen ist auch in Hartmut Esslingers Kopf entstanden.
Nur fünf Prozent der Stimmen waren ihr zu wenig: Die Ikone der rechten Tea-Party-Bewegung Michele Bachmann hat nach der Vorwahl in Iowa ihr Ausscheiden aus dem Wahlkampf erklärt.
Sarah Palin hat nun auch offiziell erklärt, nicht zu kandidieren. Bei den Republikanern hatte Mitt Romney als Erster seine Ambitionen verkündet, 2012 gegen Präsident Obama anzutreten - und gilt als Favorit bei den Vorwahlen.
Im New Yorker Finanzviertel gibt es seit Wochen Proteste gegen Banken. Die Bewegung scheint an Fahrt zu gewinnen.
Nike steigert Gewinn um 15 Prozent, Caterpillar bekräftigt Prognose, Moody's stuft griechische Banken ab, HP mit Whitman - feuert Apotheker, Investoren wollen mit Milliarden bei Alibaba einsteigen - Kreise, Oracle fordert von Google 1,16 Milliarden Dollar, Frankreichs Geschäftsklima bricht ein, Medien - Griechenland sieht Schuldenschnitt als Option, Moody's stuft Kreditwürdigkeit Sloweniens herab, arme Länder fürchten Übergreifen der Krise
Im amerikanischen Wahlkampf zeichnet sich ein maximales Kontrastprogramm ab: Obama gegen Hardcore-Republikaner. Diese werden die Denunziation der Regierung ins Extreme steigern und so zumindest den Nerv ihrer Wähler treffen.
Der Mauerbau jährt sich am 13. August zum fünfzigsten Mal. Pünktlich zum Gedenktag wird der Markt von zahlreichen Filmen, Bildbänden und Geschichten überschwemmt. Gehaltvolle Leckerbissen sind auch dabei.
Präsident Obama und im Kongress vor allem die Demokraten haben das Gros der Einsparungen weit in die Zukunft verlagert. Das Versagen der Politiker droht nun - ähnlich wie in Europa - in einem Konflikt zwischen Finanz- und Geldpolitik zu enden.
Im Streit um die Erhöhung der Schuldengrenze haben sich die politisch-kulturellen Milieus in Amerika immer weiter voneinander entfernt. Politische Engstirnigkeit hält so das große Ganze in Geiselhaft.
Amerika hat in einem Jahrzehnt durch Steuererleichterungen und Ausgabenfreude 12,7 Billionen neue Schulden gemacht. Weder die Republikaner noch die Demokraten können sich von der Schuld daran freisprechen.
Amerika streitet über seine Schuldengrenze. Eine bunte Truppe von Tea-Party-Republikanern sperrt sich gegen eine Anhebung. Sie fordern die Abgeordneten auf, Boehners Plan nicht zu folgen.