Das gefährliche Spiel mit der Angst
Donald Trump will gar keine Muslime mehr nach Amerika einreisen lassen – zum Schutz der Bürger vor neuen Angriffen. Das geht nun auch seinen Konkurrenten zu weit.
Donald Trump will gar keine Muslime mehr nach Amerika einreisen lassen – zum Schutz der Bürger vor neuen Angriffen. Das geht nun auch seinen Konkurrenten zu weit.
Nach John Boehner scheitert der nächste Republikaner am rechten Flügel der eigenen Partei: Weil Tea-Party-Abgeordnete auch ihn immer weiter erpressten, hat Kevin McCarthy die Kandidatur als „Speaker“ des amerikanischen Repräsentantenhauses zurückgezogen.
Die Republikaner verzichten auf einen „Shutdown“ der amerikanischen Regierung. Die Einigung mit den Demokraten ist in der Partei jedoch umstritten. Bereits in zehn Wochen droht ein neuer Konflikt um den Haushalt.
Seine Führung wurde seit vielen Monaten von den Rechten in der republikanischen Fraktion in Frage gestellt. Nun kündigt John Boehner seinen Rückzug als „Sprecher“ im amerikanischen Repräsentantenhaus an. Es ist ein Scheitern im Triumph.
Ben Carson ist der Liebling der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung. Er ist für niedrige Steuern und gegen Obamas Gesundheitsreform. Nun will der bekannte Arzt ins Weiße Haus.
Bei Amerikas Republikanern zeichnet sich ein harter Vorwahlkampf ab: Nun hat Senator Marco Rubio seine Kandidatur für das Weiße Haus erklärt. Er wirbt für einen Generationenwechsel und nennt Hillary Clinton eine Frau von gestern.
„Stop Hillary“, rufen die Republikaner. Doch die Aufmerksamkeit gehört der Demokratin, die sich nach Iowa kutschieren lässt, während der nächste Konservative an den Start geht.
Der texanische Senator Ted Cruz verkündet als erster Republikaner seine Bewerbung für die Präsidentenkandidatur. Ort und Zeitpunkt wurden mit Bedacht ausgewählt, wecken sie doch Erinnerungen an die Geschichte.
Auf der Konferenz von National Harbor tummeln sich die Idole des rechten Republikanerflügels. Sie überbieten einander in Angriffen gegen Obama - und gehen für 2016 in Stellung.
Die amerikanische Regierung will mit einer Reform der Unternehmensbesteuerung mehr Geld einnehmen, um die marode Infrastruktur des Landes zu erneuern. Der Vorschlag zielt auf die Milliarden-Vermögen, das Konzerne wie Apple oder Microsoft im Ausland bunkern.
Im amerikanischen Senat sind die Vorsitzenden der Ausschüsse mächtige Leute. Wenn sich Präsident Barack Obama an diesem Dienstag mit seiner „Rede zur Lage der Nation“ an den Kongress wendet, wird er sehen: Alte Feinde rosten nicht.
In Amerika darf jeder fast alles sagen – viele Medien ziehen aber Grenzen und zensieren sich selbst. So druckten nur wenige Medien den Titel von Charlie Hebdo.
Mit knapper Mehrheit billigt das Repräsentantenhaus die Freigabe weiterer Haushaltsmittel. Eine neuerliche Revolte der Tea-Party-Republikaner war einkalkuliert, aber der Widerstand bisher treuer demokratischer Gefolgsleute Obamas überrascht.
Von vielen gefürchtet, von wenigen geliebt: Mitch McConnell, Anführer der Republikaner im Senat, ist wohl der gewiefteste Taktiker im Kongress. Ihm sollte man sich nicht in den Weg stellen.
Der wahrscheinliche neue republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, spielt ab sofort eine Schlüsselrolle in Washington. Ohne ihn wird Präsident Obama bis zum Ende seiner Amtszeit kein einziges Gesetz mehr durch den Kongress bekommen.
Louisianas Senatorin ist eine konservative Demokratin mit einigem Einfluss. Weil Mary Landrieu aber zu Obamas Partei gehört, wenden sich die Wähler von ihr ab. Ihre letzte Hoffnung für die Kongresswahl sind die Schwarzen.
Die amerikanischen Kongresswahlen sind ein Wettstreit der Datenbanken. Das lässt sich am besten in Iowa beobachten, wo der Wahlkampf stets nach den neuesten Regeln der Kunst geführt wird.
Ein „perfekter Krieg“: Der Feldzug gegen den Islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne. Die Zeiten sinkender Rüstungsbudgets sind vorbei.
Die Demokraten rügen die Republikaner, weil sie reichen Spendern wie den Gebrüdern Koch hörig seien. Doch vor der Kongresswahl Anfang November hält Obamas Partei im Wettlauf um das Geld gut mit.
Kommt es 2016 in den Vereinigten Staaten zum Duell Bush gegen Clinton? Der frühere amerikanische Präsident George W. Bush spricht sich für eine Kandidatur seines Bruders Jeb bei den Republikanern aus. Bei den Demokraten wird Hillary Clinton als mögliche Präsidentschaftskandidatin gehandelt.
Der Republikaner Eric Cantor hat seinen Rücktritt als Mehrheitsführer im amerikanischen Repräsentantenhaus angekündigt. Er zieht damit die Konsequenz aus der Niederlage gegen einen Kandidaten der Tea-Party. Der Kampf um seine Nachfolge ist eröffnet.
Der Sieg des unbekannten David Brat über den bestens vernetzten und finanzierten Eric Cantor zeigt, mit wie harten Bandagen Konservative und Ultra-Konservative gegeneinander kämpfen.
Die Tea Party schien ihren Zenit überschritten zu haben. Jetzt warf ein unbekannter Tea-Party-Kandidat den Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus aus dem Rennen - für die Republikaner ein Debakel.
Die Tea-Party-Bewegung meldet sich bei den Vorwahlen der Republikaner zurück: Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, scheitert gegen einen weitgehend unbekannten Gegner.
Auch in den Vereinigten Staaten regt sich Kritik am Freihandelsabkommen mit Europa – von zwei Seiten: Linke wollen mehr Verbraucherschutz, liberale Ökonomen monieren Sonderrechte für Konzerne.
Zwei Wochen vor der Europawahl wirft SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz den Christdemokraten vor, die Menschen für dumm verkaufen zu wollen. Die CSU wiederum attackiert den Präsidenten des Europäischen Parlaments wegen seiner Haltung zur Euro-Rettung.
Politische Sitzungen dürfen weiterhin mit einem Gebet eröffnet werden. Der Supreme Court hat die Klage eines Juden und eines Atheisten abgewiesen. Streit gab es um die Frage, welchen Gott man um Beistand bittet.
Spät hat die Politik die Bedeutung des Internets erkannt. Jetzt sieht sie dessen eigenwillige Verwaltung mit Skepsis. Eine Konferenz in São Paulo soll von Mittwoch an etwas Klarheit schaffen.
Republikaner sagen, die Schwäche ihres Präsidenten habe Putin zur Krim-Invasion ermuntert. Das lenkt ein wenig ab von der Kritik an Deutschland: Zahlreiche Kongressmitglieder klagen, die Europäer zauderten mit Sanktionen bloß wegen ihrer Gasverträge.
Vor den Kongresswahlen sind führende Republikaner zunehmend besorgt, mit der Diskriminierung von Homosexuellen in Verbindung gebracht zu werden. In Arizona scheiterte ein Gesetz, das es Geschäftsleuten erlaubt hätte, homosexuelle Kunden abzuweisen.
John Dingell hat nach 59 Jahren genug: So lange saß der Abgeordnete im amerikanischen Kongress. Nun will seine Ehefrau den Detroiter Wahlkreis übernehmen.
Die Tea Party will in Amerika nun eigene Vorstellungen voranbringen – auf ihren robusten Aktivismus aber nicht verzichten. Dem texanischen Senator Ted Cruz fliegen die konservativen Herzen zu.
Präsident Obama hat den Expertenbericht zur NSA schneller als erwartet veröffentlicht. Bald muss er sich entscheiden, welchen Vorschlägen er folgen will – und welchen nicht.
Obamas Einwanderungsreform sollte viele zufriedenstellen. Doch die Republikaner lassen sie scheitern. Manche Evangelikale fordern nun eine Abkehr vom „biblisch verbrämten Gutmenschentum“".
Mehr Amerikaner als je zuvor finden, dass die Bedeutung ihres Landes in der Welt sinkt. Eine Mehrheit sieht das außenpolitische Engagement skeptisch. Gute Beziehungen zu Europa sind ihnen aber wieder wichtiger.
Immer mehr Demokraten fordern Barack Obama auf, bei der Gesundheitsreform endlich das Chaos zu beseitigen. Sogar Bill Clinton äußert sich kritisch.