Vereinigte Staaten : Vom Überschussland zum Schuldenberg

Amerika hat in einem Jahrzehnt durch Steuererleichterungen und Ausgabenfreude 12,7 Billionen neue Schulden gemacht. Weder die Republikaner noch die Demokraten können sich von der Schuld daran freisprechen.
Vor einem Jahrzehnt war in den Vereinigten Staaten die Welt noch in Ordnung. Der republikanische Präsident George Bush hatte zum Amtsantritt einen kleinen Haushaltsüberschuss übernommen. Das unabhängige Budgetbüro des Kongresses prognostizierte, dass bis 2006 die Schulden zurückgezahlt wären, und bis 2011 gebe es Überschüsse von insgesamt 2,3 Billionen Dollar. Dazu kam es nicht. Seit 2002 haben die Vereinigten Staaten jedes Jahr mit Defiziten gewirtschaftet, allein in diesem Fiskaljahr wird das Minus rund 1,4 Billionen Dollar betragen.




