Der Reaktor der Superlative geht in Betrieb
Größer, sicherer, zuverlässiger – auf Flamanville 3 ruhten große Hoffnungen, auch auf deutscher Seite. Nun geht der Riesenreaktor in Nordfrankreich viel später und teurer als geplant ans Netz.
Der Chef des Energieriesen EDF muss gehen. Das sagt viel darüber aus, wie ungehemmt Frankreichs Staatsspitze in Unternehmen hineinregiert. Divergenzen gab es in zwei grundlegenden Punkten.
Größer, sicherer, zuverlässiger – auf Flamanville 3 ruhten große Hoffnungen, auch auf deutscher Seite. Nun geht der Riesenreaktor in Nordfrankreich viel später und teurer als geplant ans Netz.
Der französische Orano-Konzern ist ein zentraler Akteur in Nigers Bergbauwirtschaft. Doch nach dem Putsch verliert er sukzessive die Kontrolle. Ob Frankreich jemals wieder nigrisches Uran beziehen kann, ist ungewiss.
Vor einem Jahr hat Deutschland seine letzten Reaktoren abgeschaltet. Aber international geht das Atomzeitalter weiter. Hier sind fünf wichtige Trends in der Nukleartechnik.
Wegen einer unerlaubten Zahlung wurde Sébastien de Montessus abrupt entlassen. Jetzt verliert der Ex-Chef von Endeavour Mining noch Millionenboni. Der Goldkonzern ist in Aufruhr.
Niger ist für Frankreichs Nuklearindustrie von großer Bedeutung. Der Putsch nährt Sorgen vor Versorgungsengpässen. Und nun?
In Ländern wie Niger sind die Eliten keine westlichen Marionetten. Staatsstreiche haben andere Ursachen. Die Aussichten bleiben düster, Entwicklungshilfe ist nur eine Art internationaler Sozialhilfe. Ein Gastbeitrag.
Joachim Specht wollte in Finnland ein neues Atomkraftwerk bauen. Mit russischer Technik. Das konnte nicht gut gehen. Wie die großen Pläne des Deutschen zu Schiedsgerichtsverfahren im Norden verkamen.
In Jean-Paul Salomés Film „Die Gewerkschafterin“ spielt Isabelle Huppert ein Vergewaltigungsopfer, das um Anerkennung durch die Justiz kämpft. Leider lässt die Regie sie dabei im Stich.
Björn Wahlroos ist der prominenteste Geschäftsmann Finnlands. Er setzt auf Atomkraft, Papierfabriken – und die finnische Feldartillerie. Manchen missfällt das.
Der Geduldsfaden im Umgang mit Berlin ist in Paris zur Zeit besonders dünn. Das liegt vor allem daran, wie Deutschland seine Art der Energiewende in Europa angewendet wissen will.
Die französischen Kernkraftwerke kommen aus den Negativschlagzeilen nicht heraus.
Mehr Mut oder doch mehr „Tatort“? Das Film Festival Cologne eröffnet mit der Verfilmung eines Skandals und starken Forderungen für die Zukunft.
Die Inbetriebnahme des ersten Druckwasserreaktors der neuen Generation auf europäischem Boden verzögert sich weiter.
Das Wiesbadener Unternehmen Hy2gen will die Wasserstoffproduktion vorantreiben. Dafür hat es nun 200 Millionen Euro Kapital eingesammelt, womit weltweit Produktionsanlagen errichtet werden sollen.
In Deutschland ist die Atomkraft nicht mehr wohlgelitten. Also hat Joachim Specht seine Koffer gepackt und ist nach Finnland gezogen. Dort will der Kernkraftingenieur einen neuen Reaktor bauen.
Für EDF folgt derzeit ein Tiefschlag dem nächsten. Die technischen Probleme an den Atomkraftwerken ziehen immer größere Kreise – und auch eine vollständige Verstaatlichung steht wieder zur Debatte.
Kam es in einem Atomkraftwerk in der Nähe des Südchinesischen Meeres zu einem Störfall? Der französische Mitbetreiber EdF dringt auf eine Untersuchung.
Mit der Energiewende hat die Politik einer Generation von Öko-Unternehmern den Markt geöffnet. Doch einige der Vorzeige-Gründer haben sich mit dem Umbau der Energieversorgung verhoben. Willi Balz zahlt einen hohen Preis. Eine Reportage.
Ein Franzose reiste in die Mongolei. Er brachte, ohne es zu wissen, das neuartige Coronavirus mit. Das führte im Land zu großer Unruhe, aber die Medien in Frankreich ignorieren die Sache. Rekonstruktion eines Krimis.
Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Franzosen die geplante Rentenreform – doch sie traut der Regierung nicht zu, sie umzusetzen. Premierminister Philippe muss nun zeigen, was er kann.
Eine kleine Stadt im Osten Russlands soll bald von einem schwimmenden Atomkraftwerk mit Strom versorgt werden. Der Erbauer will die Idee exportieren.
Noch sind Frankreichs Wirtschaftsbeziehungen mit China ausbaufähig. Bei seinem Besuch in Paris gibt Präsident Xi Jinping einige Milliarden aus.
In einer Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen ist ein Feuer ausgebrochen. Die Fabrik liegt in der Nähe des Kernkraftwerks Emsland. Laut Polizei seien keine Schadstoffe ausgetreten.
1978 entschieden die Österreicher, ihr einziges AKW stillzulegen – noch bevor es überhaupt in Betrieb gegangen war. Dennoch wird die Anlage in Zwentendorf heute genutzt.
Frankreichs Umweltminister Nicolas Hulot tritt zurück – und Präsident Macron verliert damit mehr als nur einen Fremdling der Politik. Die Zweifel an seiner Einbindung von Vertretern der Zivilgesellschaft wachsen.
Die Währungskrise in der Türkei hat einige Unternehmen schwer getroffen. Doch es gibt auch Gewinner.
Trotz der für Offenbach schlechten Nachricht aus dem Hause Siemens sollte nicht vergessen werden, was die örtliche IHK-Chefin in Erinnerung ruft: Auch in Offenbach geht es wirtschaftlich aufwärts.
Beim Besuch in Frankreich nennt der türkische Präsident Journalisten „Gärtner des Terrorismus“. Zugleich warnt Erdogan vor der „Falle der Islamophobie“. Macron erteilt seinem Gast derweil eine Absage.
Siemens in Offenbach – was lange Zeit eine enge Beziehung gewesen ist, droht letztlich in eine Scheidung zu münden. Minister Al-Wazir muss Siemens überzeugen, dass Gasturbinen mehr Zukunft haben, als die Münchener meinen.
Die Signale aus der Zentrale von Siemens machen für die Filiale Offenbach wenig Mut. Arbeitnehmervertreter geben sich aber nicht geschlagen. Sie halten die Pläne des Konzerns für unausgegoren – und verweisen auf offene Fragen in der Energiepolitik.
Am Ehrgeiz des französischen Umweltministers besteht kein Zweifel, zahlreiche Atomkraftwerke abzuschalten. Doch die Atomlobby ist sehr mächtig – und sollte nicht unterschätzt werden.
Defizitalarm in Frankreich: Die Regierung muss sparen, wenn sie die 3-Prozent-Grenze einhalten will. „Ehrgeizige Sanierungsmaßnahmen“ sind nötig.
600 Mitarbeiter arbeiten an der Weser-Mündung in einem Werk zur Produktion von Windanlagen. Das braucht der neu formierte Weltmarktführer nicht mehr. Siemens baut gerade in Cuxhaven neu.
Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron hat den konservativen Politiker Edouard Philippe zum Premierminister ernannt. Das weist den Weg für eine neue parteiübergreifende Bewegung der Reformer gegen die Rechtspopulisten.
Im westfälischen Gronau wird Uran für Atomkraftwerke in Belgien und Frankrich angereichert. Die SPD will eine Schließung prüfen lassen. Von Seiten der Union kommt harsche Kritik.
Von Goldpfeil bis zu Manroland: Offenbach hat seit den siebziger Jahren einen wirtschaftlichen Aderlass hinter sich wie kaum eine andere Großstadt. Doch es gibt Hoffnung auf bessere Zeiten.