https://www.faz.net/-gqe-9hevv

Keine Gefahr für Bevölkerung : Brand in Lingener Brennelementefabrik

  • Aktualisiert am

Die Polizei am Unfallort nach dem Brand in der Brennelementefabrik in Lingen. Bild: dpa

In einer Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen ist ein Feuer ausgebrochen. Die Fabrik liegt in der Nähe des Kernkraftwerks Emsland. Laut Polizei seien keine Schadstoffe ausgetreten.

          In einer Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen ist es am Donnerstagabend zu einem Brand gekommen. Das Feuer sei in einem Laborbereich „abseits der nuklearen Fertigung“ ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Im Bereich der Fertigungshalle der Brennelementefabrik ANF kam es demnach zu einer starken Rauchentwicklung.

          Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Messungen hätten ergeben, „dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung durch austretende Schadstoffe bestand“. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Brandermittler nahmen vor Ort die Arbeit auf.

          Die Brennelementefabrik liegt in der Nähe des Kernkraftwerks Emsland. Sie gehört zur Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF), einer Tochter des französischen Atomkonzerns Framatome. Das Werk in Lingen stellt nach Konzernangaben seit mehr als 40 Jahren Brennelemente für Druckwasser- und Siedewasserreaktoren sowie Spezialprodukte her.

          Framatome ist der neue Name der Reaktor-Sparte der französischen Areva-Holding und gehört zum staatlichen Energiekonzern EDF.

          Weitere Themen

          „Tarifverhandlungen erneut gescheitert“ Video-Seite öffnen

          GDL-Chef Weselsky : „Tarifverhandlungen erneut gescheitert“

          Die Deutsche Bahn habe ein „beispielloses Schauspiel“ geboten, erklärt Gewerkschaftschef Claus Weselsky. Mögliche Streiks in der Weihnachtszeit oder zu Jahresbeginn seien aber vorerst nicht vorgesehen.

          Wo unsere Smartphones herkommen Video-Seite öffnen

          Von Afrika über China zu uns : Wo unsere Smartphones herkommen

          Wir benutzen sie jeden Tag, doch wir fragen uns selten, wo sie herkommen: Der Weg eines Smartphones beginnt in Afrika und Südamerika und führt zu riesigen Fabriken in China. Unsere Grafik nimmt Sie mit auf die Reise.

          Topmeldungen

          Kommentar zu Straßburg : Das ist deutsche Hybris

          Kann es uns wirklich besser als Franzosen, Briten und Spaniern gelingen, die Ausbreitung von integrationsunwilligen Parallelgesellschaften zu verhindern? Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.