Kämpfe in Ostafrika nehmen zu : USA verhängen Sanktionen gegen Sudan

In der sudanesischen Hauptstadt Khartum nehmen die Gefechte wieder zu. Die USA haben nun erstmals Strafmaßnahmen gegen die beiden Kampfparteien verhängt – und mehrere Personen mit Einreisesperren belegt.
Nach dem Abbruch der Gespräche über eine Waffenruhe haben sich die Kämpfe in Sudan wieder intensiviert. Aus Khartum wurden am Freitag neue Luftangriffe sowie schweres Artilleriefeuer der Armee gemeldet. Sie galten Stellungen der „Schnellen Unterstützungskräfte“ (RSF), die sich zum Teil inmitten von Wohngebieten in der Hauptstadt befinden. Seit fast sieben Wochen liefern die reguläre Armee und die paramilitärischen RSF sich in dem ostafrikanischen Land schwere Kämpfe. Diese haben Hunderte Tote gefordert, etwa 1,5 Millionen Menschen sind vor den Kämpfe aus ihren Wohnorten geflohen. Zuvor war Mitte April eine Einigung auf eine Zusammenführung beider Fraktionen des Militärs unter einem gemeinsamen Kommando gescheitert, wie ein „Rahmenabkommen“ es vorgesehen hatte.


