Teherans Spiel auf Zeit
Die Uhr im Atomstreit tickt, doch es gibt kaum Bewegung. Schon früher hatte Iran meist erst im letzten Moment und unter maximalem Druck eingelenkt – geschieht das diesmal auch?
Im Streit um das iranische Atomprogramm sind Sanktionen der UN gegen das Land wieder in Kraft getreten. Europäische Staaten warnen Iran nun vor einer Eskalation – und werben für neue Verhandlungen.
Die Uhr im Atomstreit tickt, doch es gibt kaum Bewegung. Schon früher hatte Iran meist erst im letzten Moment und unter maximalem Druck eingelenkt – geschieht das diesmal auch?
Trump kommt offenbar nicht weiter in den Verhandlungen mit Iran. Netanjahu wird sich bald entscheiden müssen, ob er die Atomanlagen des Landes angreifen lässt. Ein Kommentar.
Die Atombehörde will eine diplomatische Lösung im Atomstreit. Drei europäische Staaten und die USA drohen Iran mit einer Befassung des UN-Sicherheitsrats.
Nordkorea hat seinen Status als Atomwaffenmacht in der Verfassung verankert. Machthaber Kim Jong-un will das Atomwaffenarsenal seines Landes „exponentiell“ auszubauen.
Iran verstößt nicht nur gegen die Atomvereinbarung, die zuvor von den USA gekündigt wurde. Sondern es verletzt auch seine Verpflichtungen gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde. Jetzt ist der Streit eskaliert.
Die iranische Regierung lässt den Angriff auf eine Militäranlage durch ein Expertenteam untersuchen. Derweil ist die US-Regierung zu allen Mitteln bereit, um Iran vom Atomwaffenbesitz abzuhalten.
Nachdem die EU und die USA neue Sanktionen gegen Iran verhängt haben, liegen die Verhandlungen über das Atomprogramm auf Eis. Auch die IAEA rügt die Blockadehaltung Teherans.
Bei „Maischberger“ ist die Freude allgemein groß über das Machtwort des Kanzlers im Atomstreit. In der Talkshow will sich niemand damit aufhalten, dass der Rückgriff auf die Richtlinienkompetenz ein Krisenzeichen ist.
Wirtschaftsminister Robert Habeck wirbt dafür, der Entscheidung des Kanzlers im Atomstreit zu folgen. Die betroffene Landesregierung in Niedersachsen hingegen reagiert missmutig.
Seit Wochen währt der Streit um längere Laufzeiten der drei deutschen Atomkraftwerke. Alle drei sollen bis April 2023 am Netz bleiben, hat der Kanzler nun entschieden.
Der Beschluss der Grünen auf ihrem Parteitag, sich eindeutig gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken zu positionieren, löst scharfe Kritik bei der FDP und der Opposition aus.
Die FDP will weiterhin die Laufzeit aller drei deutschen Kernkraftwerke verlängern, die Grünen pochen auf angebliche anderslautende Absprachen.
Iran will nach Aussage des Außenministeriums in Teheran den Atomstreit beenden. Zugleich behauptet der Chef der Atomenergiebehörde abermals, man sei technisch in der Lage, eine Atombombe zu bauen – habe dies aber derzeit nicht vor.
Iran müsse sich für eine Einigung im Atomstreit entscheiden, fordert der französische Präsident von seinem iranischen Gegenüber. Eine Rückkehr zum Atomabkommen sei immer noch möglich.
Kann das Atomabkommens mit Iran gerettet werden? Vor der Wiederaufnahme der Gespräche hat Teheran erst mal eine Trägerrakete für Satelliten ins All gefeuert.
Iran steht kurz davor, sich nuklear bewaffnen zu können. Die Folgen für die Sicherheit im Nahen Osten und der ganzen Welt wären gravierend.
Eine Einigung im Atomstreit läge im Interesse Irans, um seine schwere Wirtschaftskrise abzumildern. Doch Moskau ist dagegen – und drängt Teheran, an einer für Washington unerfüllbaren Bedingung festzuhalten.
Irans Parlamentspräsident macht der IAEA eine Ansage: Die Atomenergiebehörde soll keinen Zugang mehr zu Bildern aus iranischen Atomanlagen erhalten. Das dürfte nicht zuletzt innenpolitische Gründe haben.
Die IAEA und Teheran vertagen einen weiteren Konflikt über Irans Nuklearprogramm. Dabei geht es um die Ausgangslage für mögliche Verhandlungen über ein neues Atomabkommen.
Die Regierung Biden macht Zugeständnisse an Teheran. Einschränkungen für iranische UN-Diplomaten in New York sollen gelockert werden. Sorge bereitet eine Meldung, wonach ein Deutscher und ein Franzose in Iran verhaftet wurden.
Nach Amerikas neuem Außenminister signalisiert auch sein iranischer Kollege Bereitschaft, das von Trump aufgekündigte Nuklearabkommen wieder in Kraft zu setzen. Die Frage ist, wer sich zuerst bewegt. Hier könnte Europa helfen.
Wenn Kim Jong-un einen Verhandlungspartner benenne, werde er mit diesem reden, sagt Amerikas Nordkoreabeauftragter Stephen Biegun. Pjöngjang hatte vorher kein Interesse an Gesprächen gezeigt.
Die Ungeduld mit dem iranischen Regime im Streit über das Atomprogramm wächst – auch in Europa. Auf dessen Betreiben hin verabschiedete die Internationalen Atomenergiebehörde jetzt eine Resolution.
Bis Jahresende hat Nordkorea den Vereinigten Staaten im Atomstreit ein Ultimatum gestellt. Kurz vor dem Auslaufen äußert sich Machthaber Kim Jong-un ausführlich zu den weiteren Plänen seines Landes.
In Biarritz gelang es Emmanuel Macron, Irans Außenminister an den Tisch zu holen, doch seitdem eskaliert der Atomstreit von Neuem. Ungeachtet jüngster Drohungen bemühen sich Berlin und Paris weiter um Verhandlungen.
Iran reichert verstärkt Uran an, und wieder gibt es einen Zwischenfall mit einem Öltanker. Gleichzeitig steckt das Land wegen der amerikanischen Sanktionen in einer wirtschaftlichen Krise. Der Ökonom Mahdi Ghodsi ordnet die Lage im Interview ein.
Während Angela Merkel in ihren letzten politischen Zügen für mehr Frauen in Spitzenpositionen eintritt, könnte es im Atomstreit zwischen Amerika und Nordkorea einen gefährlichen Rückschlag geben. Was sonst noch wichtig ist, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Im Atomstreit mit Iran bestätigte Trump seine harte Haltung und rief alle Staaten auf, die iranische Führung so lange zu isolieren, wie deren aggressives Verhalten andauere. Dabei teilte der amerikanische Präsident gegen Deutschland aus.
Pingpong zwischen Amerikas Außenminister und Pjöngjang: Nach zwei Tage langen Gesprächen in Nordkorea zieht er eine positive Bilanz. Die Gegenseite nicht. Doch Pompeo insistiert.
Präsident Donald Trump betreibt eine selbstgefällige Außenpolitik. Sein Verhandlungsstil beeindruckt vielleicht die Europäer – aber nicht Nordkorea.
Der französische Außenminister Le Drian hat Teherans Ankündigung kritisiert, neue Gaszentrifugen zur Urananreicherung zu produzieren. Die Bundesregierung wirft Iran vor, den Atomstreit anzuheizen.
Die Internationale Atomenergiebehörde widerspricht der israelischen Einschätzung, dass es brisante neue Informationen zum iranischen Atomprogramm gebe. Nicht jedoch Amerikas neuer Außenminister.
Er geht nicht selbst, doch für Südkoreas Präsidenten Moon reisen zwei hochrangige Vertreter nach Nordkorea. Ob die Zeichen weiter auf Entspannung stehen, liegt aber auch an Washington.
Truppen aus dem Irak kämpfen um die kurdisch kontrollierten Gebiete. Der Konflikt in der ölreichen Region lässt den Preis des Rohstoffs steigen. Das hat Folgen hierzulande.
Sieht aus wie Propaganda, doch das Ding gibt’s wirklich: eine supermoderne Rakete. Es könnte sein, dass Nordkorea sie sogar selbst gebaut hat.
Die Vereinigten Staaten dringen nach dem nordkoreanischen Atomwaffentest auf weitere Sanktionen gegen das isolierte Land. Russland sieht die Sache anders. Pjöngjang setzt weiter auf Konfrontation.