Konflikt mit der IAEA :
Wie Iran und der Westen im Atomstreit Zeit gewinnen wollen

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Der Generaldirektor der IAEA, der Argentinier Rafael Grossi, bei einer Pressekonferenz nach dem Gouverneursratstreffen am 1. März
Der Generaldirektor der IAEA, der Argentinier Rafael Grossi, bei einer Pressekonferenz nach dem Gouverneursratstreffen am 1. MärzAP

Die IAEA und Teheran vertagen einen weiteren Konflikt über Irans Nuklearprogramm. Dabei geht es um die Ausgangslage für mögliche Verhandlungen über ein neues Atomabkommen.

Am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien ist eine weitere Zuspitzung des Atomstreits zwischen Iran und westlichen Staaten vorerst abgewendet worden. Eine Rolle hat dabei offenbar gespielt, dass das Regime in Teheran sich mit den Fachleuten der IAEA zu einer besseren Kooperation als zuletzt bereit erklärt hat. Jedenfalls zogen die sogenannten E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien eine irankritische Resolution zurück. Der Text sollte an diesem Freitag im Gouverneursrat zur Abstimmung kommen – dem vierteljährlich zusammentretenden Gremium, in das die wichtigsten Mitgliedstaaten ihre Vertreter entsenden. Jetzt hieß es, man werde ihn bis zur nächsten Sitzung im Juni zurückstellen und die Entwicklungen bis dahin beobachten.

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