Hat Wolf Wagenknechts Popularität ausgenutzt?
Sie sind beide selbstbewusst, aber schon lange in vielen Fragen uneins. Trotzdem sind Sahra Wagenknecht und Katja Wolf in derselben Partei – dem BSW. Warum?
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht torpediert eine Koalition mit der CDU in Thüringen. Die Landesvorsitzende Katja Wolf stellt sich offen dagegen. Geht es Wagenknecht nur um den Bundestagswahlkampf?
Sie sind beide selbstbewusst, aber schon lange in vielen Fragen uneins. Trotzdem sind Sahra Wagenknecht und Katja Wolf in derselben Partei – dem BSW. Warum?
Die Forderungen des BSW zielen auf den Bund und meinen oft Kanzler Scholz und die SPD. Das ruft auch alte Verletzungen wach. Wie gehen die Sozialdemokraten damit um?
Im Bund wäre eine Koalition der CDU mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht undenkbar. In Thüringen und Sachsen aber sieht es anders aus.
In Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die Partei vor der CDU. In den Stichwahlen in Thüringen setzt sich die AfD nicht durch. In Hamburg verdrängt die SPD die Grünen in allen Bezirken auf Platz zwei.
Oberbürgermeister und Landräte wird die AfD in Thüringen wohl nicht stellen. Doch in den Kreistagen ist sie fast so stark wie die CDU.
Oberbürgermeister und Landräte wird die AfD in Thüringen wohl nicht stellen. Doch in den Kreistagen ist sie fast so stark wie die CDU.
In Erfurt will Oberbürgermeister Andreas Bausewein von der SPD nach 18 Jahren im Amt noch einmal wiedergewählt werden. Das linke Lager ist aber zerstritten. CDU-Mann Andreas Horn sieht darin seine Chance.
In Erfurt und Brandenburg an der Havel ziehen Böen mit bis zu 148 Stundenkilometern über Stadt und Land. „So einen Sturm habe ich noch nie erlebt“, sagt ein Einsatzleiter. Auch im Rest des Landes wird vor heftigen Unwettern gewarnt.
Über Weihnachten habe er viel Zeit gehabt, seine Prioritäten zu überdenken und wolle sich künftig auf seine Aufgabe im Erfurter Rathaus konzentrieren, sagt Andreas Bausewein. An der Parteispitze soll es einen geordneten Übergang geben.
Mit der Bahn in vier Stunden von München nach Berlin. Erfurt liegt in der Mitte und erhofft sich einen Aufschwung – andere Städte sehen sich als Verlierer. An diesem Freitag wird die Strecke feierlich eröffnet.
Kurz vor der Bundestagswahl droht Ramelows rot-rot-grüne Regierungskoalition in Erfurt zu scheitern. Die Gebietsreform wird für alle Beteiligten zur Belastungsprobe. Kann die Linkspartei als Vermittler beschwichtigen?
Bei der Integration hunderttausender Kinder aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan kommt der Schule eine Schlüsselrolle zu. Nun gibt es Streit, ob Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention bei der Bildung übererfüllt.
Die thüringische Landtagsfraktion nimmt nach kontroversen Debatten einen früheren AfD-Abgeordneten auf. Und zeigt dabei auch, wie ratlos die Partei ist.
Der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein sieht die Kommunen durch die Flüchtlinge zu sehr belastet – und will deshalb Flüchtlingskinder nicht mehr einschulen lassen. Die Forderungen des Thüringischen SPD-Chefs gehen jedoch noch weiter.
Die ersten 100 Tage der rot-rot-grünen Koalition in Thüringen sind vorbei. Wie hat sich die Regierung unter Bodo Ramelow geschlagen?
Ein letztes Aufbäumen gab es am Vorabend der Wahl Bodo Ramelows zum thüringischen Ministerpräsidenten gegen Rot-Rot-Grün. Gebracht hat es nichts. Nun ist er gewählt.
Vor der Entscheidung der Thüringer SPD, ob sie Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten wählen wird, wurde alles für ein positives Abstimmungsergebnis getan. Eventuell sperrige Minister wurden entmachtet, Delegierte mit Neuwahl-Szenarien unter Druck gesetzt.
Erst eine Mitgliederbefragung, nun ein Parteitag: Die Thüringer SPD hat sich den Weg zu Rot-Rot-Grün nicht leicht gemacht. Eine große Mehrheit akzeptiert das Wagnis. Nur wenige Delegierte äußerten ihr Unbehagen.
Auf den letzten Metern verliefen die Koalitionsverhandlungen in Erfurt dann doch noch mal holprig. Auch weil die Linke vielen vieles versprochen hatte. Am Ende aber war sie auch bereit, viel zu geben.
Am Tag nach dem SPD-Mitgliederentscheid für Rot-Rot-Grün beginnen die drei Parteien die Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag. Viel Konfliktpotential sehen sie zunächst nicht.
Die Parteiführung der Thüringer SPD hat erhalten, was sie wollte. Doch tatsächlich bekommt nicht Parteichef Bausewein freie Hand, sondern der Linken-Führer Bodo Ramelow.
Die SPD-Mitglieder von Thüringen haben für Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei und den Grünen gestimmt - trotz der Kritik des Bundespräsidenten.
Die SPD-Mitglieder in Thüringen haben sich für Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei und den Grünen ausgesprochen. Die Verhandlungen könnten zur Wahl des bundesweit ersten Ministerpräsidenten der Linkspartei führen.
Die Thüringer SPD hat die Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl gezogen und eine neue Spitze gewählt. Der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein, ein Befürworter von Rot-Rot-Grün, übernimmt den Parteivorsitz.
Bis zur Wahl vertraute Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht ihrem Koalitionspartner Matschie von der SPD. Doch die CDU und ihre Vorsitzende haben falsch kalkuliert.
Die Führung der SPD in Thüringen beendet das Bündnis mit der Union und schlägt eine rot-rot-grüne Koalition vor. Der Weg für Bodo Ramleow ins Amt des Ministerpräsidenten scheint frei zu sein. Er will seine „Alltagstauglichkeit“ beweisen.
Die Koalitionsverhandlungen in Thüringen neigen sich dem Ende zu – möglich, dass Rot-Rot-Grün Realität und Bodo Ramelow der erste Ministerpräsident der Linkspartei wird.
In Erfurt sind CDU und SPD zu Gesprächen zusammengekommen, um auszuloten, ob sie die große Koalition fortsetzen werden. Ergebnisse werden erst im Oktober erwartet.
In Thüringen beginnen an diesem Donnerstag die Sondierungsgespräche zwischen der Linkspartei, der SPD und den Grünen. „Die Linke“ scheint bereit, für eine Regierung unter Bodo Ramelow ihr vorletztes Hemd zu geben.
In der SPD in Thüringen übernimmt der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein den Landesvorstand. Eine Koalition von Linken, Grünen und SPD unter der Führung von Bodo Ramelow wird so wahrscheinlicher.
Ob und mit wem die SPD in Thüringen und Brandenburg in eine Koalition eintritt, sollen die Landesverbände entscheiden. Das sagte der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel. In die Belange der Thüringer SPD mischte er sich jedoch ein.