Verhältnis zu Russland : Rechtfertigt Steinmeiers Russland-Politik die Ausladung?

Als Außenminister setzte Frank-Walter Steinmeier die Russlandpolitik von Gerhard Schröder fort. Er warb für „Annäherung durch Verflechtung“ und eine „Modernisierungspartnerschaft“ mit Putin. Die Warnungen aus seinem eignen Haus schlug er in den Wind.
Die Kritik war einhellig. Schließlich wurde Frank-Walter Steinmeier vom Präsidenten eines Landes brüskiert, dem er seine Solidarität ausdrücken wollte. Doch Wolodymyr Selenskij wollte das deutsche Staatsoberhaupt nicht sehen. Mit den Präsidenten Polens und der drei baltischen Staaten wollte der Bundespräsident am Mittwoch nach Kiew reisen, sie fuhren ohne ihn los.
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