Machtkampf in Venezuela : Der größte Druck geht von Washington aus

Die Vereinigten Staaten haben Juan Guaidó bereits als Übergangspräsident von Venezuela anerkannt. Doch das Regime von Nicolás Maduro will nicht aufgeben – und geht mit Härte gegen die Demonstranten vor.
Venezuela hat am Mittwoch ein Lebenszeichen von sich gegeben. Hunderttausende von Demonstranten folgten dem Aufruf der Opposition und gingen auf die Straße, um ihre Stimme gegen das Regime von Staatschef Nicolás Maduro zu erheben. Doch dieses Mal ging die Opposition weiter als je zuvor. Als die Protestmärsche aus verschiedenen Stadtteilen die Plaza Juan Pedro II erreichten, erklärte sich der erst 35 Jahre alte Parlamentspräsident Juan Guaidó vor einer jubelnden Menge selbst zum Interimspräsidenten des Landes. Er werde die Exekutivfunktion formell übernehmen und Venezuela zu Neuwahlen führen, sagte Guaidó. „Lasst uns alle schwören, dass wir nicht ruhen, bis wir die Freiheit erlangt haben.“





