Wer war der Hüter seiner Texte?
Vor einem Jahr tauchten seit dem Kriegsende verschollene Manuskripte von Céline wieder auf. Nun werden die Hintergründe ihrer Unterschlagung und Rückkehr erzählt – ein echter Krimi.
Vor einem Jahr tauchten seit dem Kriegsende verschollene Manuskripte von Céline wieder auf. Nun werden die Hintergründe ihrer Unterschlagung und Rückkehr erzählt – ein echter Krimi.
Das Attentat auf Salman Rushdie erschüttert Frankreich, doch die Front gegen den Islamismus bröckelt längst.
Vor allem der „Popp-Star“ im deutschen Nationalteam hat es den internationalen Medien angetan: Alexandra Popp wird gefeiert und gewürdigt. Die Pressestimmen zum Finaleinzug der DFB-Auswahl bei der Fußball-EM.
Frankreich schafft die Rundfunkgebühr ab. Im Parlament gibt es dafür eine große Mehrheit. Wie geht es mit dem öffentlichen Rundfunk weiter?
Der Theaterregisseur Peter Brook ist, wie „Le Monde“ meldet, am Samstag im Alter von 97 Jahren gestorben. Brooks Ruf ist legendär, er inszenierte Shakespeare, führte in Paris sein eigenes Haus und erfand seine eigene Theatersprache.
Griechische Polizisten sollen Migranten angehalten haben, ihresgleichen zurückzudrängen. Als Gegenleistung sollen sie ihnen Aufenthaltspapiere versprochen haben.
Als die Bücher des amerikanischen Historikers übersetzt wurden, griffen französische Kollegen Robert Paxton als Ausländer an. An seinem neunzigsten Geburtstag hat er in Frankreich den Status eines Nationalhelden, weil er die Nation von der Vichy-Apologetik befreit hat.
„Maranello, wir haben ein Problem“, schreibt die internationale Presse nach dem Debakel des berühmtesten Teams der Formel 1 in Aserbaidschan: „Verstappen schlendert zum Sieg“.
Volk statt Elite, Land statt Metropole: Frankreichs Kulturpolitik erlebt unter grüner Führung einen Paradigmenwechsel.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Aus dem Fernsehduell vor der Stichwahl geht Präsident Macron nach den ersten Umfragen gestärkt hervor. Aber Le Pen gibt nicht auf. Sie präsentiert sich am Donnerstag als Anwältin des kleinen Mannes.
In der Stichwahl in Frankreich geht es auch um die Zukunft Europas. Die Regierungschefs von Deutschland, Spanien und Portugal sprechen sich gegen Le Pen aus, ohne sie beim Namen zu nennen.
Der Krieg in der Ukraine legte die ökonomische Verletzbarkeit der EU offen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt deshalb einen neuen Schuldenfonds ins Spiel – und stößt auf Widerstand.
Vor vierzig Jahren stritten französische Intellektuellen mit deutschen Pazifisten. Jetzt staunen sie über die „kopernikanische Revolution“ in Berlin.
Die Schweiz will von Sanktionen gegen Putin nichts wissen und friert russische Guthaben nicht ein. Journalisten, die Daten über Konten von Diktatoren veröffentlichen, droht Gefängnis.
China, Uiguren, Kamila Walijewa, Wladimir Putin: Es gab bei Olympia 2022 viele Themen abseits des Sports. Nun sind die Spiele vorbei – und die internationalen Medien ziehen ein teils deutliches Fazit.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Alles spricht dafür, dass Emmanuel Macron wieder französischer Präsident werden will. Im absehbaren Wahlkampf wird er aber auf intellektuellen Gegenwind stoßen.
Der Zeitung „Le Monde“ geht es zurzeit gut. Sie gewinnt Abonnenten. Warum verheimlicht sie dann, wer wie viele Aktien an ihrem Verlag hält?
Samuel Sandler ist ein französischer Jude aus Deutschland. Nun bringt er den politischen Aufstieg des rechtsextremen Eric Zemmour ins Stocken.
Der französische Literaturpreis Prix Goncourt ist hochbegehrt. Im Kampf um die Auszeichnung ist der Schriftstellerin Camille Laurens jedes miese Mittel recht. Die Zeitung Le Monde macht dabei mit.
Wegen illegaler Preisabsprachen muss Porr mehr als 62 Millionen Euro zahlen. So hoch wurde bislang noch kein österreichisches Unternehmen betraft.
Macron dringt nach dem Pazifik-Pakt auf Europas Souveränität in der Verteidigung. Für den französischen Präsidenten enthüllt das Bündnis das außenpolitische Spaltpotenzial des Brexits.
Die Sprache von innen angreifen: Der Band mit den politischen Essays Jean Genets in der deutschen Werkausgabe offenbart wildes Denken.
Der marokkanische Geheimdienst hat mit der Spionage-Software Pegasus nicht nur Regimekritiker und Journalisten abgehört. Belauscht wurden wohl auch König Mohamed VI – und möglicherweise Emmanuel Macron.
Recherchen der französischen Zeitung „Le Monde“ zufolge betreffe die Spionage-Affäre um die Spähsoftware Pegasus auch den Präsidenten.
Laut einem Medienbericht tauchen die Handynummer von Frankreichs Präsident und weiteren Ministern in einer Liste des marokkanischen Sicherheitsdienstes auf – wurden sie mit der „Pegasus“-Software ausgespäht?
Auf der ganzen Welt sollen autoritäre Regierungen Journalisten und politische Gegner überwacht haben. Besondere Brisanz erhalten die Vorwürfe durch eine angebliche Verbindung zum Mordfall Khashoggi.
Von der NZZ über Le Monde oder die New York Times bis hin zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Im „Café Traxlmayr“ in Linz kostet der Kaffee etwas mehr, um das riesige Angebot an Zeitungen zu finanzieren.
Die Münchner und Paris zeigen ein wildes Spiel im Schnee. Frankreichs Medien bejubeln den Coup von Mbappé, Neymar und Co. als Rache für das verlorene Finale in der Champions League – und warnen.
Die Affäre Duhamel erschüttert die französischen Elitehochschulen. Studenten protestieren gegen Korruption in der Führungsebene. Derweil kommt die Reform der Institute nicht voran.
Nach einer Sendung, in der es um Vorwürfe des Inzests gegen den bekannten Juristen Olivier Duhamel ging, erhob sich gegen Alain Finkielkraut ein Sturm der Entrüstung. Der Philosoph über eine deprimierende Erfahrung.
Vor einer Woche führte ein Dialog zweier Pinguine zum Shitstorm bei „Le Monde“. Jetzt zeichnen Frankreichs Karikaturisten auffällig brav. Zugleich bezichtigt ein Medienkritiker die Zunft des Kulturkampfs gegen Minderheiten.
Es gilt das ungedruckte Wort: Die Zeitung „Le Monde“ hat einen neuen Karikaturen-Streit ausgelöst, der Frankreich entzweit. Die Chefredakteurin Caroline Monnot entschuldigt sich. Der Zeichner Xavier Gorce nimmt seinen Hut.
Darf an Walter Benjamin nur von Linken erinnert werden? In Frankreich sind darüber heftige Debatten entbrannt.
Der transatlantische Graben wird tiefer: Emmanuel Macron debattiert mit amerikanischen Medien über das Verständnis von Meinungsfreiheit, Staat und Religion – und rechtfertigt seine Position.