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Porr : Rekord-Kartellstrafe für Wiener Baukonzern

  • Aktualisiert am

Porr-Baustelle in Wien Bild: dpa

Wegen illegaler Preisabsprachen muss Porr mehr als 62 Millionen Euro zahlen. So hoch wurde bislang noch kein österreichisches Unternehmen betraft.

          1 Min.

          Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat den Wiener Baukonzern wegen illegaler Preisabsprachen zu einer Kartellstrafe von 62,35 Millionen Euro verdonnert. Das sei die bisher höchste Strafzahlung, die über ein österreichisches Unternehmen verhängt wurde, sagte ein BWB-Sprecher zur Nachrichtenagentur Reuters.

          Porr hat die Schuld eingestanden. Im Zuge der Ermittlungen um Preisabsprachen in der Baubranche hat die Behörde bereits den Wiener Baukonzern Strabag abgestraft. Beide Strafen sind noch nicht rechtskräftig.

          Porr rechnet aufgrund der Strafe nun mit einer negativen Auswirkung auf seine operative Marge von rund 0,5-Prozentpunkten für 2021. Am Ausblick hält der Konzern dennoch fest.

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