Donald Trump im Wahlkampf : Das gefährliche Spiel mit der Angst

Donald Trump will gar keine Muslime mehr nach Amerika einreisen lassen – zum Schutz der Bürger vor neuen Angriffen. Das geht nun auch seinen Konkurrenten zu weit.
Schon am 20. September wurde Donald Trump im Sender CNN gefragt, ob Muslime eine Gefahr für die Vereinigten Staaten seien. „Ich liebe die Muslime“, antwortete der führende Präsidentschaftskandidat der Republikaner. „Sie sind großartige Leute.“ Allerdings gebe es gefährliche Radikale in ihren Reihen. Keine zwei Monate später ermordeten Dschihadisten in Paris 130 Menschen, und Trump forderte wie so viele Republikaner einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Den Gegenvorschlag von seinen Mitbewerbern Ted Cruz und Jeb Bush, nur Christen aus Syrien ins Land zu lassen, bewertete Trump skeptisch: „Ich bezweifle, dass man beweisen kann, dass sie Christen sind“, sagte der New Yorker Immobilienunternehmer am 19. November. Dieser Einwand stört ihn offenbar nicht mehr. Am Montagabend forderte Trump in einer Presseerklärung, gar keine Muslime mehr einreisen zu lassen.





