Amerika : Leistungsschau der Konservativsten

Auf der Konferenz von National Harbor tummeln sich die Idole des rechten Republikanerflügels. Sie überbieten einander in Angriffen gegen Obama - und gehen für 2016 in Stellung.
Chris Christie schlägt sich wacker. Für den Gouverneur von New Jersey ist der Auftritt auf der „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) kein Heimspiel. Einer wie er muss froh sein, dass er überhaupt zur Leistungsschau der republikanischen Präsidentschaftskandidaten eingeladen wurde. Viele aus der Tea-Party-Bewegung, die jedes Jahr zu CPAC kommen, nannten Christie im November 2012 einen Verräter: Tage vor der Präsidentenwahl hatte der Gouverneur Barack Obama dafür gelobt, dass der Bund so schnell half, nachdem Wirbelsturm „Sandy“ seinen Staat heimgesucht hatte. Außerdem will dem Gouverneur seit Monaten nichts mehr gelingen. Auf dem sogenannten moderaten Flügel der Republikaner schnürt ihm Jeb Bush die Luft ab. Der übergewichtige Christie, an dem noch vor einem guten Jahr kein Weg vorbei zu führen schien, kommt in der Presse schlecht weg und dümpelt in Umfragen um die fünf Prozent.





