Amerika :
Tea-Party-Liebling Carson will Präsident werden

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Ben Carson im Februar bei einem Interview in Maryland.
Ben Carson im Februar bei einem Interview in Maryland.AFP

Ben Carson ist der Liebling der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung. Er ist für niedrige Steuern und gegen Obamas Gesundheitsreform. Nun will der bekannte Arzt ins Weiße Haus.

In Amerika wächst die Zahl der republikanischen Bewerber um das Präsidentenamt. Der bekannte Neurochirurg Ben Carson kündigte am Sonntag seine Kandidatur an. Er hab sich dazu entschlossen, nachdem ihn viele Menschen dazu ermutigt hätten, obwohl er ein politischer Neuling sei, sagte der 63-Jährige in einem Interview mit dem Fernsehsender WPEC-TV.

Carson ist der erste Afroamerikaner unter den nunmehr vier Kandidaten der Republikaner für die Wahl im November 2016 und gilt als Liebling der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung der Partei. Er tritt für niedrige Steuern und gegen die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama ein. Offiziell will er seine Kandidatur am Montag erklären.

Weltweite berühmt wurde Carson mit der ersten erfolgreichen Trennungsoperation an siamesischen Zwillingen, die am Kopf zusammengewachsen waren.

Neben ihm bewerben sich bislang die Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz und Rand Paul um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei der Wahl im November 2016. Als weiterer Kandidat gilt vor allem der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush. Bei Obamas Demokraten gilt die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton als Favoritin.

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