Wahl in Thüringen

Mitte September in Erfurt: Handwerker arbeiten im Plenarsaal des Landtags, wo am 26. September die konstituierende Sitzung stattfinden soll.

Hat viele Baustellen in der CDU: Friedrich Merz im Wahlkampf in Brandenburg

Streit in der CDU:
Neue Brandmauer zur Wagenknecht-Partei?

Die Folgen der Landtagswahlen führen in der CDU zu neuen Zwist. Die von der Ost-CDU angepeilte Koalition mit dem BSW wollen westdeutsche Parteifreunde verhindern. Eine unangenehme Debatte für Friedrich Merz.

Ein Kommentar von Thomas Holl

Thüringen-Wahl:
Erfurter Beben

Julia Löhr
Ein Kommentar von
Julia Löhr

In Thüringen haben mehr als die Hälfte der Wähler politisch extreme Parteien gewählt. Die Gründe sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielt Landesvater Bodo Ramelow.

Triumph der Linken:
Dank Ramelow zur stärksten Kraft

Daniel Deckers
Ein Kommentar von
Daniel Deckers

Für die Linke ist die Wahl in Thüringen ein historischer Sieg. Erstmals wird sie stärkste Kraft in einem Bundesland. Zu verdanken hat sie das allein ihrem bürgernahen Ministerpräsidenten. Bitter ist jedoch eine andere Nachricht.

Thüringen:
Elastische AfD

Reinhard Müller
Ein Kommentar von
Reinhard Müller

Links oder rechts? Wenn es drauf ankommt, zeigt sich die AfD politisch flexibel. In Thüringen umgarnt sie die Linkspartei.

Unwillige Wähler:
Thüringer Ströme

Daniel Deckers
Ein Kommentar von
Daniel Deckers

Allen Widrigkeiten zum Trotz ist die Union nicht nur stärkste Partei geblieben, sondern hat sogar ein wenig zugelegt: Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat der Linkspartei, machte es möglich.


  • Freie Sicht: Das Timber Prototype House in Apolda, ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen.

    FAZ+Wie läuft es in Thüringen?:
    Dreiklang mit Flammenorgel

    Abwanderung, leere Kirchen, Fichtenkrise: Das ländliche Thüringen hat ähnliche Probleme wie andere ostdeutsche Bundesländer, doch sucht es nach anderen Lösungen. Und findet welche, dank der Bauausstellung. Ein Besuch vor der Landtagswahl.

    Andrea Diener
  • dpa
    Video

    AfD-Wahlkampf in Thüringen:
    „Extrem bürgerlich“

    Beim Wahlkampfauftakt der Thüringer AfD in Arnstadt versucht die Partei, sich ein bürgerlich-konservatives Image zu geben. Doch der ein oder andere Wortbeitrag lässt daran Zweifel aufkommen.

    Tobias Schrörs, Arnstadt
  • Der Vorstand der Landesverbandes Thüringen der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Angeführt von Björn Höcke (Mitte) und Stefan Möller (2.v.r.)

    Thüringen:
    Elastische AfD

    Links oder rechts? Wenn es drauf ankommt, zeigt sich die AfD politisch flexibel. In Thüringen umgarnt sie die Linkspartei.

    Ein Kommentar von Reinhard Müller
  • Königsmacher wider Wahlergebnis: der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein und die gescheiterte SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert

    Sondierung in Thüringen:
    Offen für fast alle und fast alles

    In Thüringen beginnen an diesem Donnerstag die Sondierungsgespräche zwischen der Linkspartei, der SPD und den Grünen. „Die Linke“ scheint bereit, für eine Regierung unter Bodo Ramelow ihr vorletztes Hemd zu geben.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Dem ersten Entsetzen folgt das Mitleid: Sigmar Gabriel gemeinsam mit der SPD-Spitzenkandidatin in Thüringen Heike Taubert

    SPD:
    Die Genossen fürchten den Ypsilanti-Effekt

    Nach dem Wahldesaster in Thüringen entwerfen die Sozialdemokraten mit Blick auf ihre Machtoptionen düstere Szenarien. Nur zu gut erinnern sich die Genossen noch an das Schicksal von Heide Simonis oder Andrea Ypsilanti.

    Majid Sattar, Berlin
  • Andreas Bausewein (l.) soll das Amt des SPD-Parteichefs in Thüringen von Christoph Matschie (r.) übernehmen

    Landtagswahlen:
    Das Pendel in Thüringen schwingt nach links

    In der SPD in Thüringen übernimmt der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein den Landesvorstand. Eine Koalition von Linken, Grünen und SPD unter der Führung von Bodo Ramelow wird so wahrscheinlicher.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Am Montag im Willy-Brandt-Haus in Berlin: Sigmar Gabriel und Dietmar Woidke

    Thüringen:
    Suche nach stabilen Mehrheiten hat begonnen

    Schwarz-Rot, Rot-Rot-Grün oder doch Schwarz-Rot-Grün? Nach dem Patt in der Landtagswahl wird in Thüringen über praktikable Bündnisse spekuliert. In der SPD zeichnet sich ein Wechsel an der Spitze ab.

  • Blumen für die Spitzenkandidaten: Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht, Kanzlerin Merkel, Brandenburgs Spitzenkandiat Schierack

    CDU und AfD:
    Das Dilemma der Konservativen

    Die CDU vergleicht die AfD gerne mit den „Republikanern“. Wenn sie sich da mal nicht täuscht. Der Gegenbeweis wird allerdings erst in zwei Jahren angetreten. Eine Analyse.

    Jasper von Altenbockum
  • Löst Bodo Ramelow (Linke) Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ab?

    Landtagswahl in Thüringen:
    Machtwechsel möglich

    Wird der Spitzenkandidat der Linkspartei in Thüringen auch der nächste Ministerpräsident des Landes? Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wäre eine Drei-Parteien-Allianz mit SPD und Grünen möglich. Auch wenn die CDU die Wahl klar gewinnt.

  • Nicht honoriert: Christoph Matschie, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur am Sonntag in Erfurt

    Unwillige Wähler:
    Thüringer Ströme

    Allen Widrigkeiten zum Trotz ist die Union nicht nur stärkste Partei geblieben, sondern hat sogar ein wenig zugelegt: Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat der Linkspartei, machte es möglich.

    Ein Kommentar von Daniel Deckers
  • AfD:
    Von wegen Rechtspopulisten!

    Die AfD ist auch die Alternative auf der Linken: In Thüringen half sie beim Absturz der SPD, in Brandenburg bot sie gar Wählern der Linkspartei einen sicheren Hafen.

    Jasper von Altenbockum
  • Viel zu besprechen: die Spitzenkandidatin der CDU und amtierende Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Spitzenkandidat der Linkspartei, Bodo Ramelow, die Spitzenkandidatin der Grünen, Anja Siegesmund, und die Spitzenkandidatin der SPD, Heike Taubert, am Sonntag im Fernsehstudio in Erfurt

    7 Bilder

    Wahlen in Thüringen und Brandenburg:
    Sachsenwahl 2.0

    Die AfD ist abermals der große Gewinner zweier Landtagswahlen. Auf Anhieb kam sie je auf ein zweistelliges Ergebnis. Die FDP fliegt aus beiden Landtagen. Die stärksten Parteien bleiben in Thüringen (Union) und Brandenburg (SPD) dieselben.

  • Will endlich der erste Ministerpräsident der Linken werden: Bodo Ramelow

    Landtagswahl in Thüringen:
    Alles auf eine Karte

    Mit Hilfe von SPD und Grünen will Bodo Ramelow an diesem Sonntag erster Ministerpräsident der Linken werden. Um an die Macht zu kommen, verleugnet er sogar das Parteiprogramm. Die CDU könnte hingegen - trotz Stimmengewinnen - großer Verlierer werden.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Streitbarer Geist: Sebastian Dette, der Präsident des Thüringer Rechnungshofs

    Landtagswahl in Thüringen:
    Von Äpfeln und Birnen

    Kurz vor der Landtagswahl in Thüringen kritisiert nicht nur die Linkspartei den Präsidenten des Landesrechnungshofes. Er habe mit seinen Äußerungen parteipolitischen Einfluss nehmen wollen, heißt es.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Wahlkampf auf dem Land: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bei der Kartoffelernte im thüringischen Heichelheim

    Wahl in Thüringen:
    CDU in Lauerstellung

    Die Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, scheint ihre Scheu vor Konflikten überwunden zu haben. Und sie ist entschlossen, ihr Amt in der Wahl am Sonntag zu verteidigen.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Von unten nach oben und von oben herab, Bodo Ramelow schafft beides gleichzeitig: der Spitzenkandidat der Linkspartei in Thüringen auf einer Wahlveranstaltung am Mittwoch in Altenburg

    Linkspartei:
    Ramelow im Präsidenten-Modus

    „Die Linke“ in Thüringen sieht sich bald in der Verantwortung, ihr Spitzenkandidat Ramelow probt schon mal die Rolle des Landesvaters. Die Chancen auf eine Koalition unter seiner Führung stehen gut.

    Claus Peter Müller, Erfurt
  • Licht und leicht: Sozialministerin Taubert im Wahlkampf

    SPD im Wahlkampf in Thüringen:
    Der schwere rot-rote Kelch

    Die SPD steckt vor der Wahl in Thüringen in einer Sackgasse, in die sie selbst hineingesteuert ist: Sie ist nicht stolz auf ihre rot-schwarzen Erfolge, fürchtet aber auch ein rot-rotes Bündnis mit dem dominanten Bodo Ramelow.

    Claus Peter Müller, Erfurt