Russland, von Deutschland erfunden
Die Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse hat mit sozialwissenschaftlichen Methoden untersucht, warum viele Deutsche Putin und sein System immer noch gut finden.
Der zu erwartende Pflegenotstand wird Deutschland vor enorme Herausforderungen stellen. Eine neue Studie zeigt die Folgen der Alterung in Stadt und Land auf.
Die Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse hat mit sozialwissenschaftlichen Methoden untersucht, warum viele Deutsche Putin und sein System immer noch gut finden.
Die Wiederauferstehung der Havelniederung hat ein wenig gedauert, aber sie ist mächtig: Wie ein Mississippi-Delta in Ostdeutschland teilt sich hier der Fluss. Unterwegs im Kanu, auf Umwegen und Abwegen.
Die demokratischen Regierungsparteien müssen ihr Parteiinteresse der Koalitionsräson unterordnen. Das ist die Lehre aus dem Untergang der Weimarer Republik und den Wahlergebnissen in Ostdeutschland und Berlin.
Die Amerikaner sind so wütend wie noch nie. Zusammen mit einem anderen Trend ergibt das eine toxische Mischung.
Heiligendamm ist Deutschlands ältestes und ungewöhnlichstes Seebad. Vermögen gingen hier verloren. Vor dreißig Jahren kam ein Investor und versprach, den Ort in ein neues Sylt zu verwandeln. Die Hoffnung war groß, dann folgte Ernüchterung.
Deutschland diskutiert 36 Jahre nach der Wiedervereinigung wieder emotional über Unterschiede zwischen Ost und West. Was ist real - und was wird politisch instrumentalisiert?
Bei den Einheitsfeiern in Bremen stammt keiner der Spitzenvertreter des Staates aus dem Osten. Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser kritisiert das – und fordert Konsequenzen bei der Wahl des nächsten Staatsoberhaupts.
Die ostdeutsche Wirtschaft erreicht laut einer Studie nur knapp 79 Prozent des Westniveaus. Bei mehreren Indikatoren geht es sogar rückwärts. Die Forscher sehen das größte Risiko in der Demografie.
Weniger Vermögen, weniger Immobilien, aber Lust auf Aufstieg – der Bericht der Ostbeauftragten untersucht die Einstellungen der Bürger. Erklärt sich so auch der Erfolg der AfD?
Studie zu Deutschlands Abendnachrichten: Die 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ berichtet über Ostdeutschland bezogen auf die Einwohnerzahl häufiger als über den Westen. Auch die Themen unterscheiden sich.
Zwischen den Wahlen in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern ist die Diskussion über Sonderwirtschaftszonen in Ostdeutschland neu entflammt. Hilft das dem Standort? Oder nur der AfD?
Der frühere Verkehrsminister Matthias Wissmann hat nach der Wiedervereinigung die Sanierung der maroden DDR-Infrastruktur vorangetrieben. Für Westdeutschland fehlten danach die Mittel.
Wie soll unser Land in zehn Jahren aussehen? Das hat das Zukunftsmagazin Frankfurter Allgemeine Quarterly kluge Köpfe im ganzen Land gefragt. Heute: Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang.
Woher kommt der Erfolg der AfD? Es gibt ostspezifische und gesamtdeutsche Gründe. Gefühlte Schwäche nährt eingebildete Überlegenheit, und die falschen Versprechen der Politik rächen sich irgendwann.
Die AfD will Sonderwirtschaftszonen. Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich ebenfalls offen dafür. Aber wird Ostdeutschland damit den Erfolg Chinas kopieren können?
Das politische Beben in Sachsen-Anhalt droht die Reformen im Bund unter sich zu begraben. Die AfD plant derweil Kooperationen mit Tesla-Vorstandschef Elon Musk und eine Sonderwirtschaftszone für Ostdeutschland.
So gut wie heute ging es Ostdeutschland noch nie. Unter den ländlichen Regionen Europas ist sie eine der reichsten. Woher kommt also die Unzufriedenheit?
Dass es weniger illegale Einreisen gibt, beruhigt viele Deutsche nicht mehr. Für sie sind schon zu viele Menschen mit Migrationshintergrund im Land. Die Politik stürzt das in einen schweren Konflikt.
Im Schnitt sind die Menschen nirgends älter als in Sachsen-Anhalt. Nun gehen auch die Babyboomer in Rente. Fachleute sind sich einig, dass dringend Fachkräfte aus dem Ausland benötigt werden – die AfD sieht das anders.
Reale Ungleichheiten zwischen Ost und West erklären nicht, warum so viele Ostdeutsche die AfD wählen. Dahinter steckt die Lust, Opfer zu sein und dem Westen einen Denkzettel zu verpassen. Verständnis hilft da nicht weiter.
Andere Parteien machen bloßen Wahlkampf, die AfD erzählt eine Heilsgeschichte rund um ihren Spitzenkandidaten. Und Scharen von Menschen suchen seine Nähe.
Vor den anstehenden Landtagswahlen ist eine hitzige Ost-West-Debatte entbrannt. Ist das nötig? Wir haben ostdeutsche Politiker gefragt.
Steffen Mau verweist auf Kapital und Arbeitskräfte, die nach Westen flossen. Doch das macht die westdeutsche Solidarität nach 1990 nicht zur Illusion. Hinter der Rechnerei steht die Grundfrage: Westbindung oder Ostkurs?
Die AfD ist keine Ostpartei. Aber in den neuen Ländern ist sie am erfolgreichsten. Ein Sammelband versucht, Erklärungen dafür zu finden.
Was hilft gegen Spannungen zwischen Ost und West? Der stellvertretende Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, Magnus Brechtken, schlägt vor, wütende Ostdeutsche an ein paar historische Fakten zu erinnern.
Die CDU-Ministerpräsidenten pochen bei ihrem Kampf für die Rente mit 63 auf ostdeutsche Besonderheiten. Dagegen regt sich Widerstand.
Vor den Wahlen befeuern gleich mehrere Parteien das ostdeutsche Sonderbewusstsein. Ihr eigennütziges Spiel ist gefährlich, vor allem für den Osten selbst.
Politiker von CDU und SPD übernehmen die Strategie der AfD, den Wählern unter Ausblendung ökonomischer Fakten nach dem Mund zu reden. Das ist politisch billig und könnte ökonomisch teuer enden.
Kretschmer & Co. rütteln am Rentenpaket. Die „Public Choice“-Theorie gibt eine ernüchternde Antwort.
Die ostdeutschen Ministerpräsidenten behaupten, das Rentenpaket benachteiligt den Osten. Dabei sind die Altersbezüge hier zum Teil sogar höher als im Westen.
Viele Menschen in Ostdeutschland hätten das Gefühl, Bürger zweiter Klasse zu sein, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz vom Dresdner Ifo-Institut. Wer glaube, mit besserer Infrastruktur die AfD zu bremsen, mache sich etwas vor.
Der neue Linken-Parteivorsitzende macht es der Union schwer, ihn trotz seiner Entschuldigung für seinen „Faschismus“-Vorwurf als Helfer gegen die AfD in Betracht zu ziehen. Im ZDF-Sommerinterview wirkt er schwach.
Keine Zeit, die Verantwortung der Freiheit zu lernen: Beim Frankfurter Festival LiteraTurm sprechen Anne Rabe und Ilko-Sascha Kowalczuk, moderiert von Sandra Kegel, über die DDR, ihr Ende und ihre Nachwirkungen.
Die Rebellion der Ost-Ministerpräsidenten bei der Rente und die Umfragerekorde der AfD befeuern die Frage, wie abgehängt der Osten wirtschaftlich eigentlich ist. Und ob der Durchmarsch der Rechten noch zu stoppen ist.
Vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland werden CDU und SPD nervös. Angesichts der hohen Werte für die AfD verlässt sie der Mut, die viel kritisierte, aber überaus beliebte „Rente mit 63“ zu streichen.
Auch Kretschmer, Schulze und Voigt wenden sich jetzt gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente mit 45 Jahren. Der Bund müsse die Bedingungen in Ostdeutschland berücksichtigen.