Die AfD will im Erfurter Parlament das Amt des Landtagspräsidenten erobern. Die anderen Parteien wollen das verhindern. Am Ende könnte es bis vors Verfassungsgericht gehen.
In Thüringen machen die Landesvorstände der CDU und der SPD den Weg frei für Sondierungsgespräche mit dem BSW. Die drei Parteien wären aber auf die Linkspartei angewiesen.
In Thüringens Krankenhäusern hat jeder vierte Arzt einen ausländischen Pass. Manche Mediziner fragen sich nach den jüngsten Wahlen, ob alles weiter so gut bleibt – oder ob sie gehen sollten.
Die stärkste Fraktion stellt normalerweise den Parlamentspräsidenten – und die Thüringer AfD will darauf nicht verzichten. Man werde „alles uns Mögliche tun, um unsere Rechte zu wahren“, so ein AfD-Sprecher gegenüber der F.A.Z.
Die Folgen der Landtagswahlen führen in der CDU zu neuen Zwist. Die von der Ost-CDU angepeilte Koalition mit dem BSW wollen westdeutsche Parteifreunde verhindern. Eine unangenehme Debatte für Friedrich Merz.
In Thüringen spricht CDU-Chef Voigt mit SPD und BSW über eine mögliche Koalition. Die Differenzen zwischen den Parteien sind groß. Dass Sahra Wagenknecht mitreden will, macht es nicht leichter.
Annegret Kramp-Karrenbauer hat klargestellt, dass sie die derzeitige Konstruktion für falsch hält: die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz. Aber niemand wagt es, daran etwas zu ändern.
In Thüringen haben mehr als die Hälfte der Wähler politisch extreme Parteien gewählt. Die Gründe sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielt Landesvater Bodo Ramelow.
Für die Linke ist die Wahl in Thüringen ein historischer Sieg. Erstmals wird sie stärkste Kraft in einem Bundesland. Zu verdanken hat sie das allein ihrem bürgernahen Ministerpräsidenten. Bitter ist jedoch eine andere Nachricht.
Allen Widrigkeiten zum Trotz ist die Union nicht nur stärkste Partei geblieben, sondern hat sogar ein wenig zugelegt: Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat der Linkspartei, machte es möglich.
Die Linke geht als klarer Sieger aus der Landtagswahl in Thüringen hervor: Ersten Prognosen zufolge kommt die Partei von Ministerpräsident Bodo Ramelow auf bis zu 30 Prozent und erzielt damit wahrscheinlich ihr bislang bestes Ergebnis. Verlierer ist die CDU, die um etwa ein Drittel abstürzt.
Die FDP ist mit 5,0005 Prozent der Stimmen in den Landtag gewählt +++ alle Wahlbezirke ausgezählt +++ weiter keine Regierungsmehrheit in Sicht +++ Der Wahlabend im Liveblog zum Nachlesen.
Mit Thüringen wählt heute das dritte ostdeutsche Bundesland in diesem Jahr. Warum die Abstimmung zwischen Erfurt, Jena und Gera auch bundespolitische Bedeutung hat – drei Antworten.
In Thüringen kämpft Ministerpräsident Bodo Ramelow um sein Amt und die Fortsetzung der Koalition mit SPD und Grünen. Die F.A.Z. hält Sie während der kommenden Stunden auf dem Laufenden. Unser Programm im Überblick.
Am Sonntag könnte die Linke in Thüringen stärkste Kraft werden. Das ist ihr bisher in keinem Bundesland gelungen. Ob Bodo Ramelow mit Rot-Rot-Grün weiterregieren kann, ist aber unklar. CDU-Kandidat Mike Mohring würde jedenfalls gern ein Vierer-Bündnis bilden.
Das thüringische Steinbach teilt das Schicksal vieler anderer Orte: Wegzug vieler junger Menschen, Verlust von Arbeitsplätzen. Dennoch hat die AfD dort nicht Fuß gefasst. Woran liegt das?
Thüringens CDU will nach fünf Jahren in der Opposition endlich wieder regieren. Doch vor der Landtagswahl am Sonntag fehlt ihr dafür eine klare Perspektive.
Der Thüringer AfD-Chef wirft mit Nazi-Vokabular um sich, träumt von einer De-Islamisierung und plädiert dafür, notfalls in „gallischen Dörfern“ den Widerstand zu organisieren. Ein Ausflug ins Denken eines Neurechten.
Thüringens Ministerpräsident muss um eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün bangen. Nun wirft er den Rechtspopulisten vor, sich zu Unrecht als Wendepartei zu inszenieren.
In Thüringen führt Bodo Ramelow seit fünf Jahren die erste rot-rot-grüne Regierung. Am Sonntag will er wiedergewählt werden. Selbst ohne eigene Mehrheit könnte er im Amt bleiben.
Björn Höcke ist unter den thüringischen Wählern nicht gerade beliebt. Viele wollen ihre Stimme trotzdem der AfD geben. Ein Besuch in einer ihrer Hochburgen.
Wenn er nicht den Wahlkampf beende, müsse er mit einem Mordanschlag rechnen: Der CDU-Spitzenkandidat von Thüringen, Mike Mohring, hat abermals eine Morddrohung von mutmaßlichen Rechtsextremisten erhalten.
Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer stellt insgesamt eine wachsende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft fest. Im Umgang mit Rechtsextremismus sieht er auch Versäumnisse von staatlicher Seite.
In Thüringen kämpft Deutschlands erster linker Ministerpräsident Bodo Ramelow um die Fortsetzung der rot-rot-grünen Koalition. Der 63-Jährige dürfte bei der Landtagswahl von seinem Amtsbonus profitieren, allerdings schwächelt der Bündnispartner SPD.
Knapp eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl kommt die CDU in einer Umfrage wieder näher an die Linkspartei heran. Der CDU-Generalsekretär spricht vom Beginn einer „Aufholjagd“ – und die AfD bleibt hinter den Umfragewerten der vergangenen Monate zurück.
Ob Rot-Rot-Grün in Thüringen weitermachen kann, hängt von vielen Dingen ab – unter anderem vom Abschneiden der FDP. Die schickt einen Spitzenkandidaten ins Rennen, der ganz nach dem Geschmack von Parteichef Christian Lindner ist.
Unangefochten steht Björn Höcke an der Spitze seines Landesverbands. Umfragen zufolge könnte die AfD bei der Landtagswahl am 27. Oktober 24 Prozent der Stimmen bekommen.
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen präsentieren sich die Spitzenkandidaten. Das zu Beginn gezeigte Duell zwischen Amtsinhaber Ramelow und CDU-Spitzenkandidat Mohring wäre kurz vor Ausstrahlung fast geplatzt.
Kurz vor der Wahl hat Thüringens Innenminister Beamte des Landes davor gewarnt, sich im „Flügel“ der AfD zu engagieren. So einfach aber ist die Rechtslage nicht.
Beamte, die dem rechtsnationalen „Flügel“ der AfD nahe stehen, müssten mit Konsequenzen rechnen, sagt Thüringens Innenminister Georg Maier. Die Vereinigung wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen erhält der CDU-Spitzenkandidat eine Morddrohung. Die Verfasser nehmen auch Bezug zum Mord an Walter Lübcke. Nun ermittelt das LKA.