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Zusammenarbeit mit AfD : Ziemiak nennt Parteifreunde „irre“

Eine Zusammenarbeit mit der AfD komme für die CDU nicht in Frage, sagt Generalsekretär Paul Ziemiak und weist damit 17 Thüringer Parteifreunde in die Schranken. Diese hatten in ihrem Land Verhandlungen mit allen Parteien gefordert.

Reform des Asylrechts : Der Riss wird tiefer

Die Abstimmung über das Aufenthaltsrecht im Bundestag zeigt: In der Migrationspolitik geht ein Riss durch CDU/CSU. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass die AfD auf Dauer bleiben wird.

Verhandlungen über die Ukraine : Bidens Signal an Putin

Der amerikanische Präsident zeigt sich zu Verhandlungen mit Putin bereit, ohne die Regierung in Kiew zu erwähnen. Das ist noch kein Kurswechsel – verändert den Konflikt aber zugunsten Russlands.

G-20-Vorsitz : Führungsmacht Indien?

Indien will den Schwachen eine Stimme geben, lässt sich aber von eigenen Interessen leiten – auch gegenüber Putins Russland.

Michel in China : Kontaktpflege kann sich auszahlen

Spektakuläres ist, wie erwartet, nicht herausgekommen. Aber das, was EU-Ratspräsident Michel in China über die Ukraine gehört hat, ist nicht mehr so negativ wie zu Kriegsbeginn.

Einreise nach Polen verweigert : Lawrows Ego

Die OSZE nimmt keinen Schaden, wenn der russische Außenminister ihrer Sitzung fernbleiben muss. Schwer angeschlagen ist die Organisation aus einem anderen Grund.

Macron in Washington : Bidens Preis

Der transatlantische Konsens über die Ukraine ändert nichts daran, dass Europa und Amerika auch Interessenkonflikte haben. Wenn es um China geht, sollten sie nicht zu groß werden.

Fußball-WM : Selbstbewusstes Qatar, selbstgerechtes Deutschland

Qatar will nach der WM die strategischen Beziehungen neu ordnen. Wo­möglich kann Diplomatie die Verstimmung, die Deutschland zuletzt hervorgerufen hat, nicht mehr ausgleichen. So dringend ist Qatar nicht auf Berlin angewiesen.

NRW ruft Notlage aus : Der dreiste Umgang mit der Schuldenbremse

Um die Schuldenbremse zu umgehen, ist die Politik besonders erfinderisch. Jetzt ruft NRW eine Notlage aus, die es noch vor wenigen Tagen nicht gab. Aber es geht noch dreister.

Unruhe in der CDU : Sieger gibt es keine mehr

Eine zerstörerische Unruhe hat die CDU nach der Thüringen-Wahl erfasst. Waren die Kampfkandidaturen um den Parteivorsitz im vergangenen Jahr ein Fehler?

Linke und CDU : Die höflichen Herren von Thüringen

In seinem Gastbeitrag in der F.A.Z. hat der CDU-Generalsekretär seiner Partei erklärt, warum sie auf keinen Fall mit der Linken koalieren sollte. Dabei kam eine klassische Denkfigur wider die Partei – ihre Abstammung von der SED – nicht vor. Warum?

Zahlen zur Wahl

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  • Thüringens CDU-Vorsitzender : Mohring rudert in Sachen Linke zurück

    Das hatte zunächst nicht so deutlich geklungen: Mike Mohring stellt klar, die CDU Thüringen werde keine Koalition mit der Linken eingehen und auch nicht Rot-Rot-Grün zur Regierungsverantwortung verhelfen. Mit Ministerpräsident Ramelow reden will er trotzdem.
  • Ganz einig? Ko-Parteichef Alexander Gauland, der thüringische Spitzenkandidat Björn Höcke und Ko-Parteichef Jörg Meuthen

    AfD-Erfolg in Thüringen : Höcke droht mit Kandidatur

    Björn Höcke steht für einen radikalen Kurs der AfD, verdoppelte aber das Ergebnis der Partei bei der Landtagswahl. Wie verändert das die AfD?
  • Führungsfrage in der CDU : Niemand wagt den Sturz der Kanzlerin

    Annegret Kramp-Karrenbauer hat klargestellt, dass sie die derzeitige Konstruktion für falsch hält: die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz. Aber niemand wagt es, daran etwas zu ändern.
  • CDU nach der Wahlschlappe : Führungsfrage und Flirt mit der Linken

    Nach der Wahl in Thüringen wird bei der CDU die Führungsfrage laut. Und dann ist da noch der Wunsch des Spitzenkandidaten Mohring nach Gesprächen mit Bodo Ramelow von der Linken. Eckart Lohse, Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion, analysiert die Lage am Tag nach der Wahl.
  • Mops Charlie (7, helles Fell) und die französische Bulldogge Kairo (2), am Sonntag im Wahllokal in Erfurt.

    CDU und SPD nach Thüringen : Keiner da, der zieht

    Eine beliebte Führungspersönlichkeit wie Bodo Ramelow zieht die Wähler an – das ist eine Kernbotschaft der Landtagswahl in Thüringen. Für CDU und SPD in Berlin ist das eine verheerende Nachricht: So jemanden gibt es bei ihnen gerade nicht.
  • Spielt nicht mehr die Hauptrolle: CDU-Kandidat Mike Mohring (2.v.r.) zwischen AfD-Politiker Björn Höcke und Ministerpräsident Bodo Ramelow (r.).

    Landtagswahl in Thüringen : Wie die CDU zerrieben wurde

    Die CDU-Wähler sehen ein Bündnis mit der Linken deutlich pragmatischer als die Parteispitze. Was der Linken neben Ramelow in Thüringen zum Sieg verhalf – und wieso viele die AfD wählten, obwohl sie Höcke ablehnen: eine Analyse.
  • Wahlsieg der Linken : Jeder kämpft für sich allein

    Der große Erfolg ihres in Thüringen beliebten Ministerpräsidenten Ramelow löst die Probleme der Linkspartei im Bund nicht. In der Bundespartei und der Bundestagsfraktion rumort es nach dem Abgang von Sahra Wagenknecht.