Entsorgung mit Hindernissen
Deutschland hat angeboten, syrische Chemiewaffen zu zerstören. In Munster soll das geschehen, wo die Geschichte der chemischen Kampfstoffe einst auch begann.
Deutschland hat angeboten, syrische Chemiewaffen zu zerstören. In Munster soll das geschehen, wo die Geschichte der chemischen Kampfstoffe einst auch begann.
Vor dem Auftakt der 50. Münchner Sicherheitskonferenz spricht sich Veranstalter Wolfgang Ischinger für eine aktivere Rolle der Bundeswehr bei Militäreinsätzen aus. Im FAZ.NET-Interview zeigt er sich zuversichtlich, die Konfliktparteien aus der Ukraine in München an einen Tisch zu bringen.
Ursula von der Leyen geht zur Bundeswehr? Pah! Oberstleutnant Gabriele Voyé ist längst da – als erste Frau im Generalstabsdienst. Ein Gespräch über Mädchenträume und den richtigen Befehlston.
In Syrien sind vier der verschleppten humanitären Helfer freigelassen worden. Derweil trat Syrien der Chemiewaffenkonvention bei. Die Inspektoren der OPCW bekommen damit mehr Rückendeckung. Bei ihrer Ausbildung hilft die Bundeswehr.
Syrische Kommandeure sollen nach einem Bericht vom syrischen Präsidenten Assad mehrfach vergeblich verlangt haben, Giftgas gegen die Aufständischen einzusetzen. Das Weiße Haus soll derweil seine Angriffspläne erweitert haben.
Camerons Abstimmungsniederlage im Unterhaus hat die Spielregeln der britischen Sicherheitspolitik verändert. Mit dem „Nein“ zum Syrien-Einsatz wächst der Druck, Konflikte friedlich zu lösen. Ein Kommentar.
An der Grenze zu Syrien treffen die Staaten Vorkehrungen für die Folgen eines möglichen Militärschlags der Amerikaner gegen das Assad-Regime. In Europa steht derweil ein Verhandlungsmarathon zur Lage in Syrien bevor.
Ein Teil der Proben, die UN-Fachleuten in Syrien zur Untersuchung eines mutmaßlichen Giftgasangriffs sichergestellt haben, wird in Deutschland ausgewertet.
Nach Obamas Verzicht auf einen kurzfristigen Militärschlag gegen Syrien appelliert der deutsche Außenminister an Russland, nun im UN-Sicherheitsrat eine „konstruktive Haltung einzunehmen“. Auch in Frankreich wird nun ein Votum im Parlament gefordert.
Deutschland agiert in der Syrien-Frage vor dem Hintergrund zweier Ereignisse: dem Raushalten aus dem Irakkrieg 2003 und dem Zurückhalten beim Schlag gegen Gaddafi 2011. Nun will man sich nicht wegducken, hat aber auch wenig beizutragen.
Trotz der Syrien-Krise und Dauerstreitthemen wie Rüstungsexporten und Bundeswehreinsätzen wird die Außen- und Verteidigungspolitik im Wahlkampf nur knapp behandelt. Teil 5 der F.A.Z.-Serie zu den Plänen der Parteien.
Bei seinem Besuch der Bundeswehr-Raketenabwehrtruppe in der Türkei hat Verteidigungsminister de Maizière Ankara unbefristete Hilfe zugesichert. Der F.A.S. sagte de Maizière zuvor, er halte die Klage vieler Soldaten, ihre Leistung werde nicht ausreichend anerkannt, für unbegründet.
Erklärtes Ziel der deutschen Soldaten in der Türkei ist es, ihre Patriot-Abwehrbatterien gar nicht einzusetzen. Käme aber doch eine Rakete aus Syrien, blieben der Bundeswehr kaum fünf Minuten.
In Kahramanmaras, wo die baldige Ankunft der Nato-Abwehrraketen erwartet wird, freut man sich darüber, dass die Bündnissolidarität der Türkei gewürdigt wird - noch mehr aber über wirtschaftlichen Aufschwung.
Nach zwei Wochen auf See sind die „Patriot“-Luftabwehrsysteme der Bundeswehr im Hafen von Iskenderun in der Türkei eingetroffen. Sie werden rund 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt stationiert und sollen Ende Januar einsatzbereit sein.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière bezeichnet im F.A.Z.-Gespräch das französische Eingreifen in Mali als „konsequent und richtig“. Zugleich spricht er über die Lage in Afghanistan und die Grenzen von Interventionen.
Im Hafen von Lübeck-Travemünde hat die Verschiffung von Elementen der Patriot-Systeme der Bundeswehr für den Einsatz in der Türkei begonnen. Sie sollen auf dem Seeweg in die türkische Stadt Iskenderun gebracht werden.
In Kahramanmaras werden bald deutsche Soldaten stationiert. Der Ort hat seit jeher eine bewegte Geschichte, auch im wörtlichen Sinne.
Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit der Verlegung von bis zu 400 bewaffneten Soldaten zum Schutz der Türkei vor syrischen Raketen zugestimmt. Einsatzort der Bundeswehr wird offenbar die ostanatolische Stadt Kahramanmaras.
Die Kämpfer in Mali hält er für gefährlich, dem Regime in Syrien sagt er im Gespräch mit der F.A.S. das Ende voraus. BND-Chef Gerhard Schindler sieht immer mehr Aufgaben für den deutschen Auslandsgeheimdienst. Seine Agenten lobt er für ihren gefährlichen Job.
Die Nato wird kommende Woche die Verlegung von Patriot-Abwehrbatterien in die Türkei beschließen. Das Bündnis bleibt dabei, dass Abschüsse über syrischem Territorium unmöglich sein werden. Russland, neben Iran der wichtigste Verbündete Assads, kritisiert den geplanten Einsatz.
Die Türkei erwartet offenbar die Stationierung von zwei Patriot-Raketensystemen der Bundeswehr im Grenzgebiet zu Syrien. Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärt, dass die Befehlsgewalt über die Raketen beim Bündnis bleiben werde.
Die Türkei hat die Nato offiziell um die Entsendung von Luftabwehrraketen des Typs Patriot gebeten. Verteidigungsminister de Maizière kündigte an, den Bundestag Mitte Dezember um ein Mandat zu bitten.
Verteidigungsminister de Maizière will ein mögliches Gesuch der Türkei über die Entsendung von Patriot-Flugabwehrraketen in das türkisch-syrische Grenzgebiet prüfen. Bei der Opposition und in der Regierungsfraktion gibt es Rufe nach einem Bundestagsmandat.
Gerhard Schindler bringt frischen Wind in den BND. Anders als sein Vorgänger Uhrlau scheut er nicht das Risiko. Präzise Informationen liefert sein Dienst über die Situation in Syrien. Der BND-Chef hat sich festgelegt, dass das Assad-Regime seinem Ende entgegengehe.
Die neueste Ausführung des Leopard-Panzers ist für den Häuserkampf gemacht. Autokraten vor allem im Nahen Osten wollen Hunderte davon. Die Bundesregierung schweigt.