Das Kokain kommt per Schnellboot
Donald Trump lässt südamerikanische Drogenschmuggler in der Karibik jagen. Deshalb suchen sie neue Absatzmärkte in Europa – und verschiffen ihre Ware über Westafrika nach Spanien.
Dass es heißer wird, ist unvermeidlich. Doch wie stark uns das wirtschaftlich trifft, hängt von unserer Reaktion ab.
Donald Trump lässt südamerikanische Drogenschmuggler in der Karibik jagen. Deshalb suchen sie neue Absatzmärkte in Europa – und verschiffen ihre Ware über Westafrika nach Spanien.
Misstrauen gegenüber Helfern und Mythen um die Krankheit erschweren den Kampf gegen Ebola in Afrika. Vielerorts ist die Skepsis größer als die Panik.
Ein verurteilter niederländischer Drogenboss hat sich offenbar nach Sierra Leone abgesetzt. Solchen Ländern sollte man die Entwicklungshilfe kürzen.
Den Haag bemüht sich um die Auslieferung eines der meistgesuchten Kriminellen Europas. Deswegen stellen die Niederlande nun auch die Entwicklungshilfe für Sierra Leone infrage.
Noch nie wurde so viel Kokain auf einmal beschlagnahmt, wie es der spanischen Polizei gerade gelungen ist. Damit hat sie die gefürchtete Mocro-Mafia offenbar schwer getroffen.
Parafußballer Muctar Bassie wird in Sierra Leone wegen seiner Behinderung stigmatisiert. Mit dem Sport will er zeigen, dass er zu allem fähig ist – auch die Gesellschaft zu verändern, zumindest etwas.
Jos Leijdekkers gilt als Schlüsselfigur des internationalen Kokainhandels und wird seit Jahren gesucht. Jetzt haben Fahnder den Niederländer in Sierra Leone lokalisiert. Ob er in seine Heimat überstellt werden kann, ist ungewiss.
Rund um die Welt kommt es im Namen von Religionen zu Gewalt und Ausgrenzung. Dabei kann der Glaube auch viel positive Kraft entfalten – zum Beispiel in Sierra Leone, wie unser Kolumnist erzählt.
Nach Angaben der Hilfsorganisation Compass Collective hatte das Mädchen drei Tage lang im Meer getrieben, ehe es vor der Insel Lampedusa gerettet wurde. Offenbar war es mit anderen Menschen aus Sierra Leone geflüchtet.
Meine medizinische Doktorarbeit hat mich nach Sierra Leone verschlagen. Hier werde ich in den kommenden Wochen Patienten untersuchen und Fliegen fangen. Besser könnte ich es derzeit nirgendwo antreffen.
Mit drei Jahren wurde Michaela DePrince von einer amerikanischen Familie adoptiert und entkam aus dem Bürgerkriegsland Sierra Leone. Sie machte Karriere als Ballerina. Jetzt ist sie mit 29 Jahren gestorben.
Er wollte nie werden wie andere Eltern, hatte unser Kolumnist vor der Geburt des ersten Kindes gesagt. Dann fand er sich plötzlich beim ersten Elternabend im Hipster-Viertel wieder und überlegte, ob seine Kinder nicht besser auf eine Brennpunktschule gehen sollten.
Der Präsident von Sierra Leone spricht aufgrund des weitverbreiteten Drogenmissbrauchs von einem „nationalen Notstand“. Die bei Jugendlichen beliebte Droge Kush sei eine „existenzielle Bedrohung“ für das Land.
Das hört sich gut an: Ein Braunschweiger Verein hilft in Sierra Leone und unterstützt Radiosendungen, die zu Gesundheitsthemen aufklären. Doch das begann mit einem Schock.
Präsident Embaló war für die Klimakonferenz in Dubai, als in seiner Heimat Guinea-Bissau Schüsse fielen. In Sierra Leone hatte es kurz zuvor eine gewalttätige Revolte gegeben.
Am Sonntag haben Männer in der Hauptstadt Freetown Kasernen und Gefängnisse angegriffen. Die Regierung geht von einem gescheiterten Putschversuch aus und leitet Ermittlungen ein. Die Ruhe sei aber wiederhergestellt.
Mohamed Bazoum befindet sich weiterhin in Gefangenschaft. Unterdessen berät die ECOWAS noch einmal über Reaktionen auf den Putsch in Niger.
In Sierra Leone ist Amtsinhaber Julius Maada Bio zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt worden. Doch es werden Zweifel an seinem Sieg laut.
In Sierra Leone hat Amtsinhaber Bio die Präsidentenwahl gewonnen – doch sein Herausforderer von der Opposition will das Ergebnis nicht anerkennen. Wahlbeobachter kritisieren den „unverhältnismäßigen Einsatz“ von Gewalt.
Der lange Bürgerkrieg ist in Sierra Leone nicht vergessen. Anzeichen von Unruhen und Gewalt wie vor den Wahlen an diesem Samstag lösen deshalb besondere Nervosität aus.
Einwohner von Freetown verglichen den Baum gerne mit dem Eiffelturm. Der Präsident von Sierra Leone spricht von einem „großen Verlust für unsere Nation“. Mit dem „Cotton Tree“ hat das Land ein Wahrzeichen verloren.
In Äquatorialguinea ist das Tierreservoir des Marburg-Virus identifiziert. Aber dass die WHO-Strategie ausreicht, ist nicht ausgemacht. Die Situation erinnert an den Beginn der Ebola-Epidemie 2014.
Auf die Dürre im Sommer folgen nun heftige Niederschläge: Das extreme Wetter in Kalifornien hat tödliche Folgen. Die Behörden haben weitere Evakuierungen angeordnet, unter anderem in Montecito.
250 Kilometer durch die Atacama, die Namib, die Sahara: Elise Zender durchquert bei ihren Ultramarathons Wüsten in aller Welt. Doch das Meistern dieser Extremrennen ist nur das halbe Ziel.
Bei Protesten gegen die Regierung sind in Sierra Leone mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Demonstranten waren wegen Korruption und steigender Preise auf die Straße gegangen. Der Präsident spricht von einem „Putschversuch der Terroristen“.
Für ihr Aroma und das Koffein werden die gerösteten Bohnen heiß geliebt. Aber der Klimawandel macht den Kaffeepflanzen zunehmend zu schaffen – und die Bauern ernten weniger. Ein Besuch in Uganda.
10 % der Weltbevölkerung haben keinen verlässlichen Zugang zu Strom. Um ländliche Gebiete zu versorgen, wird mit dezentralen Energienetzen experimentiert. In Sierra Leone setzt man auf Solarenergie.
Die Tänzerin spricht im Interview über ihre Kindheit und den Bürgerkrieg in Sierra Leone, ihre märchenhafte Ballettkarriere, Erfahrungen mit Rassismus und den Film „Coppelia“.
Nach neuesten Angaben sind 98 Menschen bei dem Unglück ums Leben gekommen. Bei den meisten Opfern handle es sich um Straßenhändler und Motorradfahrer, die zu dem verunglückten Tanklaster geeilt waren, um ausströmenden Treibstoff aufzufangen.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend in einer belebten Straße der Hauptstadt Freetown. 90 Leichen seien in der Nacht zu Samstag am Unglücksort geborgen worden. Präsident Julius Maada Bio sagte den Betroffenen Unterstützung der Regierung zu.
Bei einer Explosion an einer Tankstelle in Sierra Leones Hauptstadt Freetown sterben nach Angaben des Roten Kreuzes dutzende Menschen. Bislang wurden 80 Leichen gefunden, der Rettungseinsatz dauert an.
In Sierra Leone studieren nur ein Prozent aller Frauen. Wie zwei von ihnen es bis zum Master geschafft haben.
In der Casa San Antonio kommen Ausländer unter, die in Deutschland arbeiten wollen. Normalerweise leben sie hier nur einige Monate – doch Corona vereitelt ihre Pläne.
Sierra Leone gilt als eine der ärmsten Nationen der Welt. Dennoch trotzt das westafrikanische Land überraschend erfolgreich der Corona-Pandemie. Der deutsche Notfallmediziner Tankred Stöbe ist vor Ort dabei.
Die Pandemie ist bitterer Lernstoff, auch in Afrika. Ein Gespräch mit Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen, der gerade in Sierra Leone unterwegs ist.
Das Ende der Epidemie scheint absehbar, ihr Anfang ist ein Rätsel. Wenn in manchen Überlebenden noch jahrelang Ebolaviren schlummern können, wie kann man sie künftig noch mehr vor einer Stigmatisierung und andere vor Ansteckung schützen?