Putsch in Niger :
ECOWAS will in Niger „alle diplomatischen Wege“ nutzen

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Demonstranten vor der Nigrischen Botschaft in Paris am 5. August
Demonstranten vor der Nigrischen Botschaft in Paris am 5. AugustAP

Mohamed Bazoum befindet sich weiterhin in Gefangenschaft. Unterdessen berät die ECOWAS noch einmal über Reaktionen auf den Putsch in Niger.

Mit einem versöhnlichen Ton hat der nigerianische Präsident Bola Tinubu am Donnerstag den außerordentlichen Gipfel der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS in Abuja eröffnet. Die Staats- und Regierungschefs würden alle „diplomatischen Wege“ nutzen, um die verfassungsmäßige Regierungsführung in Niger nach dem Putsch vor zwei Wochen wiederherzustellen. Dazu würden „ernsthafte Gespräche mit allen beteiligten Parteien“ geführt, sagte Tinubu, der den derzeitigen ECOWAS-Vorsitz inne hat. Nach den Gesprächen betonte er, keine Option sei „vom Tisch genommen“ worden, das betreffe auch die Anwendung von Gewalt als letztes Mittel.

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