Wer arbeitet, muss zahlen
In Peru nehmen Erpressungen und Gewalt überhand. Das kostet die vielleicht unbeliebteste Präsidentin der Welt nun ihr Amt.
Noch steht der Sieger der Stichwahl in Peru nicht fest. Unabhängig davon hat die Wahl die Brüche des Landes sichtbar gemacht.
In Peru nehmen Erpressungen und Gewalt überhand. Das kostet die vielleicht unbeliebteste Präsidentin der Welt nun ihr Amt.
Perus Präsidentin verdient im Monat 4200 Dollar. Sie besitzt aber offenbar Luxusuhren im Wert von bis zu 25.000 Dollar je Stück. Erklären will sie das erst am Freitag.
Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador soll sich in die inneren Angelegenheiten Perus eingemischt haben, wird ihm vorgeworfen. Er hatte sein peruanisches Pendant als „Usurpatorin“ bezeichnet.
Perus früherer Staatschef Pedro Castillo wird verdächtigt, „Anführer einer kriminellen Organisation“ zu sein. Nach seiner Absetzung hatte die Justiz eine Untersuchungshaft verhängt, die nun verlängert wurde.
Die Unruhen in Peru haben bereits mehr als 60 Tote gefordert. Derweil schafft es der Kongress nicht, die Mehrheit für vorgezogene Wahlen zusammenzubringen.
Beamte setzen Tränengas ein, Demonstranten werfen Steine und legen Feuer: Der Streit um die politische Zukunft Perus eskaliert. Die Regierung verhängt in mehreren Regionen den Ausnahmezustand.
Eine blutige Protestwelle erschüttert Peru. Das Land wirkt unregierbar. Fünf Gründe für den Teufelskreis, den der Andenstaat durchlebt.
Auslöser der anhaltenden Proteste in Peru ist die Absetzung und Inhaftierung des umstrittenen Präsidenten Pedro Castillo. Ihm wird vorgeworfen, dass er widerrechtlich das Parlament auflösen wollte. Amtierende Präsidentin ist aktuell Dina Boluarte.
In Peru schnellt die Zahl der Toten in die Höhe. Präsidentin Boluarte kritisiert die Demonstranten – und verbietet Boliviens ehemaligem Staatschef Morales die Einreise.
In Peru schnellt die Zahl der Toten in die Höhe. Präsidentin Boluarte kritisiert die Demonstranten – und verbietet Boliviens ehemaligem Staatschef Morales die Einreise.
Auslöser der Proteste war die Absetzung und Inhaftierung des Präsidenten Pedro Castillo. Wie das örtliche Gesundheitsministerium am Montag mitteilt, sind unter den Toten auch zwei Teenager.
Die Familie des abgesetzten peruanischen Präsidenten Castillo darf nach Mexiko reisen. Er selbst bleibt in Haft.
Auch die Nachfolgerin des abgesetzten Präsidenten Castillo hatte sich für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. Dass dies nun vom Kongress abgelehnt wurde, dürfte die Proteste im Land weiter anheizen.
Fünf Flughäfen im Süden Perus sind wegen der Unruhen gesperrt. Dadurch sitzen zahlreiche Touristen in dem südamerikanischen Land fest.
In Peru herrscht landesweit der Ausnahmezustand. Der abgesetzte frühere Präsident Castillo gibt sich als Opfer – und erhält Unterstützung aus dem Ausland.
Castillo hatte vor seiner Festnahme versucht, in der mexikanischen Botschaft in Lima Schutz zu suchen. Seine Entmachtung in der vergangenen Woche hatte in Peru massive Proteste ausgelöst, bei denen mehrere Menschen getötet wurden.
Die Proteste gegen die Festnahme von Pedro Castillo wirken sich auf den Tourismus in Peru aus: Rund 800 Menschen können die Inka-Stätte Machu Picchu nicht verlassen, der Zugverkehr ist gesperrt.
Die Lage im Andenstaat spitzt sich zu, nun werden auch Radio- und Fernsehsender angegriffen. Tausende fordern den Rücktritt von Präsidentin Boluarte.
In Peru halten die Anhänger des abgesetzten Präsidenten Castillo weiter zu ihm. Die neue Präsidentin will nun doch Neuwahlen. Das dürfte die Lage vorerst nicht beruhigen.
Perus Präsidentin hat sich dafür ausgesprochen, die Parlamentswahl auf 2024 vorzuziehen. Bei anhaltenden Protesten im gesamten Land gibt es Tote und Verletzte.
Der Kongress entlässt Pedro Castillo. Dina Boluarte soll seine Amtszeit zu Ende bringen. Viele Peruaner ziehen dagegen auf die Straße und fordern vorgezogene Wahlen.
In Peru kommt es seit der Festnahme des bisherigen Präsidenten Castillo zu Protesten. Mexiko und Kolumbien solidarisieren sich mit dem abgesetztem Staatschef.
Nachdem der abgesetzte peruanische Präsident Pedro Castillo vom Parlament abgesetzt wurde, hat er in Mexiko einen Asylantrag gestellt. Noch sitzt der Linkspolitiker in Lima in Untersuchungshaft.
Pedro Castillo galt in Peru als Überraschungspräsident. Das Vertrauen der Bevölkerung hat er verspielt – und der Demokratie schweren Schaden zugefügt.
In Peru ist Präsident Castillo nach monatelangem Machtkampf mit dem Parlament des Amtes enthoben und anschließend festgenommen worden. Castillo wird „moralische Unfähigkeit“ vorgeworfen.
Durch die Auflösung des Parlamentes versuchte Pedro Castillo sich an der Macht zu halten. Nun ist er des Amts enthoben worden und in Peru ist damit erstmalig eine Frau an der Spitze.
Perus bisheriger Präsident Pedro Castillo ist nach versuchtem Selbstputsch abgesetzt und verhaftet worden. Castillo genoss weder in der Armee noch in der Bevölkerung Rückhalt.
Gegen Perus Staatschef Pedro Castillo wird wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt. Tausende Menschen gingen nun in Lima auf die Straße, um seinen Rücktritt fordern.
Perus Präsident Pedro Castillo steht seit seinem Amtsantritt mit dem Rücken zur Wand. 67 Minister hat er in 13 Monaten ausgetauscht. Der Unmut in der Bevölkerung ist groß.
Wenn in Brasilien Luiz Inácio da Silva die Wahlen gewinnen sollte, haben die starken Länder Lateinamerikas alle linke Staatschefs. Aber wie progressiv sind sie?
In der peruanischen Hauptstadt Lima ist es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Proteste richten sich unter anderem gegen steigende Lebensmittelpreise.
Nur drei Tage lang war er im Amt: Regierungschef Héctor Valer Pinto muss gehen, weil ihm Gewalt gegen seine Familie vorgeworfen wird. Die nächste Regierung wird die vierte in sechs Monaten sein.
Brasilien will den Soja-Verkauf nach China erleichtern. Für ein großes Straßenprojekt umwirbt das Land daher Peru. Es würde eines der unberührtesten Regenwaldgebiete der Welt gefährden.
Auch nach sechs Monaten im Amt findet Pedro Castillo keinen Tritt. Der peruanische Präsident ernennt schon sein drittes Kabinett binnen sechs Monaten. Kann sich der Linkspolitiker damit retten?
In Peru regiert nun ein Sozialist. Der neue Präsident wird vor allem von einer Bevölkerung getragen, die von den Eliten bis heute kaum Beachtung findet. Der Andenstaat steht vor einer schweren Zukunft – was ist da schiefgelaufen?
Der plötzliche Aufstieg des 51-jährigen früheren Lehrers Pedro Castillo hat die politische und wirtschaftliche Elite des Andenlandes erschüttert. Der linksgerichtete Castillo wurde nun offiziell zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt.