So ruiniert unser Billigkonsum die Welt
Shein und Temu fluten die Welt mit Billigware auf Bestellung. Etwa 400.000 Pakete senden die beiden Hersteller täglich allein nach Deutschland. Wieso findet das niemand mehr schlimm?
Eintracht Frankfurt lässt einen Vierzehnjährigen unter Profis auflaufen. Das zeigt einmal mehr, dass sich die moralischen Grenzen des Fußballgeschäfts weiter verschieben – in die völlig falsche Richtung.
Shein und Temu fluten die Welt mit Billigware auf Bestellung. Etwa 400.000 Pakete senden die beiden Hersteller täglich allein nach Deutschland. Wieso findet das niemand mehr schlimm?
Für eine Kinderrechtsorganisation ist es „Kinderarbeit“, wenn Eltern ihre Kinder in sozialen Netzwerken präsentieren. Was sind das für Accounts, die so etwas machen – und wie gehen die Plattformen damit um?
Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit an diesem Mittwoch veröffentlicht „Terre des Hommes“ seinen Kinderarbeitsreport. Besonders deutsche Familieninfluencer, die ihre Kleinkinder vermarkten, nimmt der Bericht kritisch in den Blick.
Es soll Kinderarbeit verhindern und Umweltstandards setzen: Am Mittwoch hat das in Deutschland viel diskutierte europäische Lieferkettengesetz das Parlament in Straßburg passiert.
Es wird Jahrzehnte dauern, bis Kinderarbeit aus den Lieferketten verbannt werden kann, meint Lindt & Sprüngli. Doch der hohe Kakaopreis könnte helfen.
Der niederländische Schokoladenhersteller darf seine Tafeln nicht mehr in lilafarbenen Verpackungen in der Europäischen Union verkaufen. Es drohe Verwechslungsgefahr mit der Milka-Schokolade von Mondelez.
Auf Drängen der FDP soll sich Deutschland beim Votum über das Lieferkettengesetz der EU enthalten. Nun ist die Abstimmung verschoben worden. Zuvor sollen die Verhandlungen chaotische Züge angenommen haben.
Europaparlament und Ministerrat nehmen die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen auf der gesamtem Welt Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Aus der Wirtschaft kommt heftige Kritik.
Europaparlament und Ministerrat nehmen die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen auf der gesamten Welt Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Aus der Wirtschaft kommt heftige Kritik.
Kinderarbeit, Kahlschlag im Wald, Klimawandel: Das Image von Kaffee ist angeschlagen. Es gibt auch abseits von Tee Alternativen aus Feigen, Lupinen oder Johannisbrotschoten. Wie schmecken sie?
Die Menschenrechtsbeauftragte des Volkswagen-Konzerns steht vor gewaltigen Aufgaben. Das Lieferkettengesetz setzt die Wirtschaft unter Zugzwang. Auch andere Länder erhöhen den Druck.
Barry Callebaut wollte Kinderarbeit in seiner Lieferkette bis 2025 ausmerzen. Doch nun rudert der größte Schokoladenhersteller der Welt zurück.
Deutsche Unternehmen sollen künftig ihre Lieferanten stärker überprüfen. Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulz und Maschinenbau-Verbandschef Karl Haeusgen streiten über Sinn und Unsinn des neuen Lieferkettengesetzes.
Nach der Machtergreifung der Taliban ist die Zahl der arbeitenden Kinder in Afghanistan dramatisch gestiegen. Der iranische Fotograf Ebrahim Noroozi hat sie in einer der Ziegelfabriken Kabuls besucht.
Während die Fashion Week aktuelle Mode präsentiert, erinnert die Fair-Trade-Stadt Frankfurt auch an manche Begleiterscheinungen der Textilproduktion.
Sklaverei ist nicht nur ein Phänomen aus der Geschichte – internationale Menschenhändler verdienen auch heute prächtig. Auch in Deutschland gibt es mehr als 150.000 versklavte Menschen.
Keine Kinderarbeit beim Nähen von T-Shirts, keine Umweltschäden bei der Ölförderung: Das will Brüssel mit einem neuen Lieferkettengesetz auf der ganzen Welt durchsetzen. Die wichtigsten Antworten zum EU-Vorschlag.
Nestlé geht neue Wege, um die Einkommen der westafrikanischen Kakaobauern zu erhöhen. Ein Bonus für faire Arbeitsbedingungen soll die Lage verbessern. Reicht das?
Kinderarbeit ist im Kakaoanbau weiterhin stark verbreitet und verringert sich nur langsam. Der Kampf dagegen ist mühsam – auch, weil oft Informationen über die Herkunft der Bohnen fehlen. Hilft das Lieferkettengesetz?
Komplexe Vorschriften sollen Kinderarbeit und Umweltverschmutzung verhindern, doch Unternehmen sind überfordert mit der Umsetzung. Immerhin haben Fachleute Ideen, wie sich dem abhelfen ließe.
Millionen Menschen leben in der Türkei vom Haselnussanbau. Doch der Weg vom Strauch zum Nuss-Aufstrich ist weit und beschwerlich. NGOs kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltgefahren und Kinderarbeit.
Jahrelang war die Kinderarbeit weltweit rückläufig, nun aber stagniert sie. Dabei werden die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie in den neuen Zahlen noch gar nicht berücksichtigt.
Antoine de Saint-Affrique führt mit Barry Callebaut aus Zürich den weltgrößten Schokoladenkonzern. Er erklärt, warum es so schwierig ist, die Missstände im Kakaoanbau zu beseitigen, und was er vom Lieferkettengesetz hält.
Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, Gesundheitsschäden im Bergbau: Sollen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland haften?
Trotz internationalen Abkommen werden Tausende Kinder für die Produktion von Kakao versklavt. Ein Dokumentarfilmer fühlte sich als Konsument mitschuldig und produziert heute selbst Schokolade.
Missstände wie Kinderarbeit und Hungerlöhne: In einer Fragerunde wollte die Regierung wissen, wie Unternehmen die Einhaltung der Menschenrechte in ihren Lieferketten prüfen. Die Ergebnisse dürften den Befürwortern eines Gesetzes weitere Munition liefern.
Zwei Millionen Kinder schuften auf den Kakaoplantagen in Westafrika. Werden die großen Schokoladenhersteller dafür künftig haften?
Der britische Fernsehsender Channel 4 berichtet über Kinderarbeit auf zertifizierten Kaffeeplantagen in Guatemala. Abnehmer seien auch Nestlé und Starbucks – welche sich nun in Erklärungsnot sehen.
In der Weihnachtszeit klingeln die Kassen der Schokoladenanbieter. Dafür darben viele Kakaobauern in Afrika und lassen ihre Kinder schuften. Wie lange noch?
Kinderarbeit, Kriegsverletzungen, Mülldeponien – Unicef hat auch dieses Jahr Fotos ausgezeichnet, die den Alltag von Kindern aus der ganzen Welt abbilden. Sieger des Wettbewerbs ist ein Fotograf aus Deutschland.
Kinderarbeit, Kriegsverletzungen, Mülldeponien – Unicef hat auch dieses Jahr Fotos ausgezeichnet, die den Alltag von Kindern aus der ganzen Welt abbilden. Hier sind die Gewinnerbilder.
In Asien und Afrika arbeiten ganze Familien von zu Hause aus – auch die Kinder. Jetzt sagen Hilfsorganisationen: Das Modell hat Vorteile. Statt Heimarbeit auszugrenzen, soll deshalb für bessere Regeln gesorgt werden.
Für viele gibt es keinen anderen Ausweg: Ihre Väter sind arbeitslos oder im Krieg gefallen. Deswegen müssen viele Kinder im Jemen auf dem Friedhof arbeiten oder Wasser verkaufen. Manche trifft es sogar noch härter.
Das Ausmaß der Kinderarbeit auf der Welt ist seit vielen Jahren stark rückläufig – so lautet die gute Nachricht. Die schlechte ist die Zahl der Jungen und Mädchen, die immer noch schuften müssen.
Daimler bemüht sich um saubere Lieferketten, sagt die verantwortliche Managerin. Und reagiert damit auf Kritik von Amnesty International.
Fair gehandelter Kaffee soll steuerfrei werden. Das ist nicht die einzige Forderung, die Entwicklungsminister Gerd Müller erhebt. Es geht um Grundsätzliches.