Wenn Linke gegen Linke kämpfen
Propalästinensische Aktivisten demonstrieren gegen israelsolidarische linke Gruppen und beschimpfen sie als „antideutsch“. Was hat es damit auf sich?
Nachdem es bei einer Veranstaltung der Neuköllner Linken zu Intifada-Aufrufen gekommen war, distanziert sich Spitzenkandidatin Elif Eralp – zum Ärger der einflussreichen Arbeitsgemeinschaft „Palästinasolidarität“.
Propalästinensische Aktivisten demonstrieren gegen israelsolidarische linke Gruppen und beschimpfen sie als „antideutsch“. Was hat es damit auf sich?
Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt. Das Bündnis hat ein linkes Jugendzentrum und die Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel im Visier.
New Yorks progressiver Bürgermeister-Kandidat Zohran Mamdani übt scharfe Kritik an der israelischen Politik. Einige halten ihn für einen Antisemiten, aber auch in manchen jüdischen Gemeinden sorgt er für Enthusiasmus. Wie passt das zusammen?
Der Roman „Enter Ghost“ findet darauf eine Antwort. Die britisch-palästinensische Autorin Isabella Hammad nähert sich dem Konflikt im Nahen Osten auf hochreflektierte Weise, und doch bleiben blinde Flecke.
Eine Region, die seit Jahrzehnten brennt – unsere Bildchronik nennt die wichtigsten Daten und erläutert die Hintergründe der Auseinandersetzungen.
Das Frankfurter Amtsgericht verwarnt die Aktivistin Aitak B., die den Hamas-Terror verharmloste. Dass ihre Anhänger sie danach vor dem Gericht mit Sprechchören feierten, besorgt die jüdische Gemeinschaft.
Es mangelt nicht an Ideen, um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen – nur müssen genügend Menschen daran glauben, dass Frieden mit der anderen Seite möglich ist. Was können internationale Partner tun?
Zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada gab es im Westjordanland einen Angriff mit einem Kampfflugzeug. Dabei wurden mindestens 18 Menschen getötet.
Israel hat im Westjordanland mit der größten Militäroperation seit mehr als zwanzig Jahren begonnen. Jedoch wachsen die Zweifel daran, dass sich der Terror wirklich so bekämpfen lässt.
Seit Monaten wird auf den Straßen gegen Israel protestiert, Rufe nach einer neuen Intifada und einer Auslöschung des jüdischen Staats werden laut. Wer sind die Demonstranten, die der Hass auf Israel eint?
Studenten solidarisieren sich mit Terroristen, die den Westen als Feind betrachten: Die Protestformen an amerikanischen Colleges werden zum Vorbild für deutsche Universitäten. Ein Gastbeitrag.
Im Ringen um ein neues Abkommen zwischen Israel und der Hamas geht es auch um die Freilassung palästinensischer Häftlinge. Vor allem ein Name ist dabei wichtig: Marwan Barghouti.
Dschenin gilt als Brennpunkt des Westjordanlands. Für viele Palästinenser ist es die Bastion des Widerstands, für die israelische Armee eine Hochburg des Terrorismus.
Um zu verstehen, was hinter dem Hamas-Angriff auf Israel und dem Krieg im Gazastreifen steht, hilft ein Blick in die Geschichte. Wie sich die Fronten im Nahostkonflikt seit 1947 entwickelt haben.
Es ist nicht das Ende der Demokratie in Israel. Aber die Stimmung ist unversöhnlich. Und eine Entspannung nicht in Sicht.
Mutmaßlich zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada feuern israelische Flugzeuge auf Stellungen im Westjordanland. Auf palästinensischer Seite gibt es mehrere Tote, darunter ein Kommandeur des „Islamischen Dschihads“.
Israels Militär geht mit massiven Mitteln gegen bewaffnete Palästinenser vor, Siedler zerstören Dörfer. Ministerpräsident Netanjahu steht unter immer größerem Druck von seinen Koalitionspartnern.
Mehr Religion, mehr Nationalismus, mehr Besatzung: Israel feiert die Gründung des Staates Israel vor 75 Jahren – mit gemischten Gefühlen. Die Spaltungen im Land treten deutlicher hervor denn je.
Eine neue palästinensische Miliz in Nablus forderte Israel heraus. Nun hat die Armee die „Löwengrube“ massiv attackiert. Noch Tage zuvor hatte einer der Anführer der F.A.S. das Selbstverständnis der Gruppe erläutert.
Ein israelischer Journalist eröffnet erstaunliche Einblicke in das Denken und Handeln vieler Palästinenser. Ist die Zweistaatenlösung eine Illusion?
Israelis und Palästinenser sind seit Jahrzehnten in einem scheinbar unlösbaren Konflikt gegeneinander verstrickt. Was seit 1948 geschah, nicht geschah und besser geschehen wäre, zeigt Muriel Asseburg in ihrem Buch „Palästina und die Palästinenser“.
Vor wenigen Monaten schrieb ich einen Roman über einen Aufstand der Frauen in Saudi-Arabien. Nun scheint die Wirklichkeit meine Fiktion einzuholen. Ein Gastbeitrag.
Große Demonstrationen der Muslime in Israel sind bislang ausgeblieben. Selbst die Israelis bringen mehr Menschen auf die Straße. Allerdings aus einem anderem Grund.
Am Freitag haben palästinensische Extremisten vom Gazastreifen aus drei Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die israelische Armee reagiert mit Gegenangriffen – und Donald Trump schickt eine Mahnung nach Israel.
Bei Unruhen zwischen Israelis und Palästinensern gibt es Tote und Verletzte, sogar Raketen werden abgeschossen. Nun ruft der amerikanische Präsident die Beteiligten auf, sich zu mäßigen.
Trumps Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt hat gewaltsame Unruhen im Westjordanland ausgelöst. Die Hamas ruft die dritte Intifada aus. Zahlreiche Palästinenser werden bei Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften verletzt.
Seit Tagen wüten in Israel Brände – für einige macht die Politik palästinensische Brandstifter verantwortlich. Schon geht das Wort von der „Feuer-Intifada“ um.
Viele Jahre lang verhalf der türkische Präsident Erdogan seinen Landsleuten zu mehr Wohlstand und Sicherheit. Dann änderte er seine Politik. Dadurch schwelt der Kurdenkonflikt weiter, der jetzt nach Deutschland getragen wird.
In diesem Jahr hätte es in Bethlehem fast kein Weihnachtsfest gegeben, denn Gewalt ist auch am Geburtsort Jesu zu einem traurigen Ritual geworden. Warum wird nun mit Trauerflor und ohne Feuerwerk gefeiert?
Palästinenser werfen mit Steinen, Israels Soldaten schießen scharf: Sechs Tote bei Protesten am Sperrzaun zum Gazastreifen lassen die Lage weiter eskalieren. Ein Hamas-Anführer fordert den Aufstand.
Nach mehreren Anschlägen in Jerusalem wächst die Sorge vor einer dritten Intifada. Hamas-Sprecher gießen Öl ins Feuer. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu versucht abzuwiegeln: Israel wolle am Status des Tempelbergs nicht rütteln.
Ostjerusalem kommt nicht zur Ruhe. Palästinenser greifen die neu gebaute Straßenbahn an, die beide Teile der Stadt verbindet. Es könnte der Anfang weiterer Gewalt sein.
Israel steht eines der heißesten Wochenenden seit Jahren bevor. Immer häufiger ist von einer neuen Intifada die Rede. Bei der Beerdigung des ermordeten 16 Jahre alten Palästinensers kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen.
Wie in den schlimmsten Tagen des Palästinenseraufstands sind in Hebron und Umgebung Tausende israelische Soldaten im Einsatz. Sie suchen die entführten Zivilisten. Jetzt darf sich die Politik ihre Reaktionen nicht von Extremisten diktieren lassen.
hcr. JERUSALEM, 8. November. Der amerikanische Außenminister John Kerry hat vor dem Ausbruch einer dritten Intifada gewarnt, sollten die Gespräche zwischen ...
JERUSALEM, 21. November. Die Bilder erinnerten an die zweite Intifada. Die Explosion hatte die Fenster des blau-weißen Linienbusses zertrümmert.