FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kolumne „Import Export“ :
Antisemitischer Schulterschluss in Leipzig-Connewitz

Von
Ronya Othmann
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Der Leipziger Stadtteil Connewitz ist schon oft ein Ziel von rechter Gewalt gewesen. Wie hier 2015, bei einem Aufmarsch der Partei «Die Rechte», zeigte die Polizei deshalb verstärkt Präsenz.
Der Leipziger Stadtteil Connewitz ist schon oft ein Ziel von rechter Gewalt gewesen. Wie hier 2015, bei einem Aufmarsch der Partei «Die Rechte», zeigte die Polizei deshalb verstärkt Präsenz.dpa

Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt. Das Bündnis hat ein linkes Jugendzentrum und die Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel im Visier.

Fast genau zehn Jahre ist es her, dass 200 Neonazis, bewaffnet mit Äxten, Eisenstangen, Baseballschlägern und Böllern, in den linksalternativen Stadtteil Connewitz in Leipzig einfielen und Scheiben einschmissen, Sprengsätze zündeten, Passanten angriffen. Nun wird wieder zum Marsch auf Connewitz geblasen, nur diesmal nicht von Rechten, sondern von einem Bündnis aus autoritären Intifada-Linken, allen voran die vom sächsischen Verfassungsschutz beobachtete Handala e.V.

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