Außenminister Lawrow : Moskau wirft Türkei geplante Provokation und Hinterhalt vor

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Türkei mit scharfen Worten angegriffen. Der Abschuss eines Jagdbombers sei kein Unfall gewesen. Zugleich kündigte er konkrete Konsequenzen an.
Trotz eindringlicher Aufrufe zur Deeskalation spitzt sich der Konflikt zwischen Moskau und Ankara wegen des Abschusses eines russischen Jagdbombers zu. Russland wertete den Vorfall im türkisch-syrischen Grenzgebiet als „geplante Provokation“. „Wir haben ernsthafte Zweifel daran, dass dies unbeabsichtigt war“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in Moskau. „Dies war ganz offensichtlich ein Hinterhalt: Sie warteten, beobachteten und haben einen Vorwand gesucht.“





