Silvana Tenreyro wird IWF-Chefökonomin
Die politikerfahrene Londoner Professorin folgt Pierre-Olivier Gourinchas, der an die Universität in Berkeley zurückkehrt. Sie ist eine Expertin für internationale Wirtschaftsfragen.
In Kalifornien steht eine einmalige Vermögensabgabe zur Abstimmung. Kaiser Wilhelm II., die Rolling Stones und Mark Zuckerberg liefern Argumente in der heiß geführten Debatte.
Die politikerfahrene Londoner Professorin folgt Pierre-Olivier Gourinchas, der an die Universität in Berkeley zurückkehrt. Sie ist eine Expertin für internationale Wirtschaftsfragen.
Stanford-Ökonom Hanno Lustig warnt im Interview vor unruhigen Zeiten, hohen Staatsdefiziten und der neuen Macht der Anleihenmärkte. Verlieren die USA ihr Privileg, ein sicherer Hafen zu sein?
Eigentlich wollte der Präsident seinen Verteidigungsminister Lecornu befördern. Doch Bayrou machte Druck. Letztlich entschied sich Macron doch um.
Kann der Staat Schulden machen, ohne später zu sparen? Ökonomen befeuern diese Sehnsucht neu.
Um die Inflation in den führenden Industrienationen zu bezähmen, braucht es diesmal keine große Schmerzen, sagen prominente Forscher.
Steigende Preise sind gut für den Staatshaushalt, glauben manche. Wenn sie sich da mal nicht täuschen.
Jahrelang konnten die Vereinigten Staaten einen Kredit nach dem anderen aufnehmen. Bald kosten die Zinsen den amerikanischen Staat mehr als das Pentagon.
Gita Gopinath hat lange in der Wissenschaft die globale Wirtschaft analysiert und erklärt. Jetzt verbindet sie im Währungsfonds Politik und Wirtschaftslehre. In Berlin erhielt sie einen angesehenen Preis.
Der frühere IWF-Chefvolkswirt warnt davor, die soziale Ungleichheit aus dem Blick zu verlieren. Und bekräftigt seine Offenheit gegenüber einem höheren Inflationsziel von 3 Prozent.
Kann der Staat wirklich aus seinen Schulden herauswachsen? Das klappt weniger gut als erhofft.
Die US-Notenbank Fed sucht verzweifelt den goldenen Mittelweg: Die Inflation soll gebremst werden, ohne dabei die Wirtschaft zu ersticken. Wenn das mal gutgeht. Fed-Chef Jerome Powell ist gefordert.
In den Vereinigten Staaten sprang die Inflationsrate nach dem Zweiten Weltkrieg in einer der Pandemie nicht unähnlichen wirtschaftlichen Situation von 2 auf 20 Prozent, weil die Politik zu lange tatenlos zuschaute. Gefahr droht auch jetzt.
Das Risiko steigender Inflation ist in Amerika größer als in Europa. So sagen manche Ökonomen und verweisen auf die sogenannte Produktionslücke. Was steckt dahinter?
Wirtschaftswachstum +++ Kompetenz Europäische Union +++ sexuelle Freizügigkeit +++ Ausstellung Wunderblock +++ Sterbehilfe
Eine überdimensionierte Finanzpolitik kann, wenn die Leute nach der Pandemie wieder mehr Geld ausgeben, schnell zu höheren Teuerungsraten führen. Das gilt auch für Deutschland.
Das Rettungspaket könnte Inflation auslösen, warnt ein ehemaliger amerikanischer Finanzminister. Und auch ein früherer IWF-Chefökonom äußert sich besorgt.
Die ganze Welt ist auf der Suche nach einem Impfstoff. Doch soll man sich schnellstmöglich impfen lassen? Oder lieber erst in ein paar Jahren? Amerika diskutiert ganz offen.
Amerikas Kongress betraut die Notenbank in der Corona-Krise mit riskanten Aufgaben wie etwa der direkten Kreditvergabe. Es steigt die Angst, dass die Fed anfällig für politischen Druck wird.
Die Französin Christine Lagarde wird bald die Europäische Zentralbank leiten. Wer ihren Werdegang studiert, ahnt, was da auf uns zukommt.
Christine Lagarde soll Präsidentin der Europäischen Zentralbank werden – damit zieht Bundesbankchef Jens Weidmann den Kürzeren.
Ökonomen und Politiker streiten nun auch in Deutschland darüber, ob die Schuldenbremse in Europa aufgehoben werden sollte. Ifo-Chef Clemens Fuest hält mit einer neuen Analyse dagegen.
Kritiker werfen dem ehemaligen Chefsvolkswirt des IWF vor, er akzeptiere weitere Verschuldung trotz bestehenden Schulden. Oliver Blanchard räumt ein, sein Kalkül könne hinterfragt werden – davon abweichen will er jedoch nicht.
Amerikas Regierung steht mit 22 Billionen Dollar in der Kreide. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Macht aber nichts, sagen Forscher. Denn Staatsschulden seien halb so wild, und es gäbe keinen Zwang, Haushaltsdefizite zu reduzieren.
Die These der säkularen Stagnation besagt, dass ein dauerhaft schwaches Wirtschaftswachstum die Zinsen dauerhaft sehr niedrig halten wird. Zwei Stimmen sehen dies anders.
Der Internationale Währungsfonds bekommt einen neuen obersten Kapitalmarktfachmann. Er heißt Tobias Adrian – und arbeitet derzeit für die Notenbank in New York. Seine Wurzeln liegen jedoch im Taunus.
Warum nur kommt die europäische Wirtschaft so langsam aus der Krise heraus? Zwei Spitzen-Ökonomen hatten vor 30 Jahren eine Idee - und sich die Sache nun noch einmal angeschaut.
Der Internationale Währungsfonds hat einen neuen Chefökonomen. Er kommt vom MIT und berät Barack Obama. Inhaltlich liegt er voll im Trend: Geld ausgeben allein ist zu wenig Lenkung.
Die Chefs von Bundesbank und amerikanischer Notenbank die aktuellen Inflationsziele von rund zwei Prozent ökonomisch begründet und verteidigt. Nullinflation taugt ihres Erachtens als Ziel nichts; höhere Raten als 2 Prozent ebenso wenig.
Der Amerikaner Maurice Obstfeld folgt auf den Franzosen Olivier Blanchard als IWF-Chefökonomen. Erste Lesung des Bundeshaushalts im Bundestag.
IWF-Chefökonom Olivier Blanchard will bald in den Ruhestand gehen. Jetzt hat der Währungsfonds einen Nachfolger gefunden. Den kennt fast jeder Wirtschaftsstudent.
Haben die Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds Griechenland in die Krise gestürzt? Nein, sagt der Chefökonom. Er geht jetzt in die Offensive.
Die Griechen können ihre Pensionsausgaben kürzen ohne die Ärmsten zu treffen, schreibt IWF-Chefökonom Olivier Blanchard. Eine Einigung hält er weiter für möglich. Von den Kreditgebern verlangt er ebenfalls ein Zugeständnis.
Die Vereinigten Staaten wollen, dass sich Griechenlands Geldgeber mit dem klammen Land einigen. Derweil gibt es Gerüchte über ein Sondertreffen im griechischen Finanzministerium unter Führung von Alexis Tsipras - nicht Varoufakis.