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Im September : Maurice Obstfeld wird Chefökonom des IWF

Maurice Obstfeld Bild: Getty

IWF-Chefökonom Olivier Blanchard will bald in den Ruhestand gehen. Jetzt hat der Währungsfonds einen Nachfolger gefunden. Den kennt fast jeder Wirtschaftsstudent.

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          Der Internationale Währungsfonds hat einen neuen Chefökonomen gefunden: Maurice Obstfeld wird Nachfolger von Olivier Blanchard, der im September in den Ruhestand geht.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Obstfeld gehört aktuell zum Beraterteam des Präsidenten Barack Obama in makroökonomischen Fragen. Dafür ruht seine Professur für Volkswirtschaft an der Berkeley Universität in Kalifornien. Zudem berät der Ökonom nach Angaben des Währungsfonds Zentralbanken in aller Welt.

          Wirtschaftsstudenten kennen den Namen, weil Obstfeld zwei Standardwerke verfasst hat. „Foundations of International Macroeconomics“ schrieb er zusammen mit Kenneth Rogoff, „International Economics“ verfasste er mit Professoren Paul Krugman und Marc Melitz. Stationen am MIT, an der Harvard und an der Columbia University kennzeichnen seinen akademischen Werdegang. Von 2002 bis 2014 hat Obstfeld die Bank of Japan beraten.

          Im Währungsfonds hat Obstfeld viermal während seiner Karriere geforscht, zuletzt 2012. Die Generaldirektorin des Währungsfonds, Christine Lagarde, lobte ihren Kandidaten als „weltbekannten Ökonomen“.

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