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EZB-Präsidentin : Eine Kämpferin, die oft die Erste war

Kennen sich: Christine Lagarde und Mario Draghi Bild: dpa

Christine Lagarde soll Präsidentin der Europäischen Zentralbank werden – damit zieht Bundesbankchef Jens Weidmann den Kürzeren.

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          „Nein, nein, nein nein... Ich bin nicht an irgendeinem der europäischen Top-Jobs, sei es EZB oder Kommission, interessiert“, wehrte Christine Lagarde noch im vergangenen Herbst ab. Nun scheint es aber doch genau auf sie hinauszulaufen als künftige Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Damit zieht Bundesbankchef Jens Weidmann, der auch als fähiger Kandidat gehandelt wurde, den Kürzeren.

          Philip Plickert
          (ppl.), Wirtschaft
          Winand von Petersdorff-Campen
          (wvp.), Wirtschaft
          Christian Schubert
          (chs.), Wirtschaft

          Die 63-jährige Französin, studierte Juristin, die Karriere als Wirtschaftsanwältin und Finanzministerin in Paris gemacht hatte, führt seit 2011 den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington als geschäftsführende Direktorin. Sie ist auf diesem Posten Nachfolgerin des unrühmlich wegen einer Sex-Affäre ausgeschiedenen Dominique Strauss-Kahns.

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