Kosmetik für die Ahornstraße
Einladend sieht anders aus: Die Ahornstraße gilt in Frankfurt als sozialer Brennpunkt. Doch die Zeiten der „No-go-Areas“ sollen endlich der Vergangenheit angehören.
Die Berliner Studie zum Antisemitismus im Netz leistet Großes. Bei der Unterscheidung von Judenhass und legitimer Israel-Kritik verrennt sie sich aber im Positivismus.
Einladend sieht anders aus: Die Ahornstraße gilt in Frankfurt als sozialer Brennpunkt. Doch die Zeiten der „No-go-Areas“ sollen endlich der Vergangenheit angehören.
Mit deutlichen Worten mischt sich der Bundespräsident in den Asylstreit der Union ein. Innenminister Seehofer legt derweil weiter nach: Merkels Verhalten mache ihn „ratlos“.
Eine Meldung, Innenminister Seehofer habe das Bündnis mit der CDU gekündigt, sorgt für Aufregung. Mehrere Medien fallen auf sie herein. Nicht nur sie.
Der Börse könnte in der neuen Woche eine weitere Achterbahnfahrt bevorstehen. Wieder einmal erweist sich auch Donald Trump als Bremsklotz.
Horst Seehofer hatte in der Affäre um tausende fehlerhafte Asylbescheide in der Bremer Außenstelle des Bamf auch personelle Konsequenzen angedeutet.
Wann hat Innenminister Horst Seehofer von den Ungereimtheiten im Flüchtlingsamt erfahren? Offenbar hat er schon Ende März eine Nachricht bekommen – auf sein privates Mobiltelefon.
Trotz umfangreicher Subventionen haben Ökoautos es schwer. Denn die Amerikaner stehen immer mehr auf Pickup-Trucks.
In Berlin wird ein Mann auf der Straße attackiert, weil er eine Kippa trägt. Wie er sich gefühlt haben muss und was einem in dieser Sache die Augen öffnet, steht bereits in einem Roman von 1955.
Die Kluft scheint kaum überbrückbar: Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, da werde man sich nicht bewegen, sagt die CSU. Gegenwind bekommt sie nicht nur aus der CDU, sondern auch von der Kirche.
Niemand hat so viel Geld für andere Bundesländer gezahlt wie die Hessen. Wer hat die Milliarden bekommen?
Im Internet läuft viel schief, findet Paul-Bernhard Kallen. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert der Chef der Hubert Burda Media neue Regeln für Facebook, Google & Co. – und mehr Selbstdisziplin von ARD und ZDF.
Dieser Schätzung liegt laut Berichten nicht nur der Beitrag zugrunde, der dem EU-Haushalt ohne Großbritannien fehlen wird.
Schon vor seiner ersten Bundestagsrede hat der Innenminister durch Aussagen zum Islam für Aufregung gesorgt. Jetzt nannte Seehofer die Schwerpunkte seiner Amtszeit – und wurde von der AfD heftig kritisiert.
Bislang darf er nicht, möchte aber sehr gerne: Der Chef des größten Staatsfonds auf dem Planeten hat deutsche Firmen im Blick. Und erklärt, was er sich davon verspricht.
Der Bundesentwicklungsminister selbst würde ebenfalls gern sein Amt behalten. Wie bei Gabriel verweist er auf seine Erfahrungen und das Vertrauen, das er aufgebaut habe.
Dresdener Wissenschaftler erheben 3400 Parameter und arbeiten jeden Unfall rund 30 Stunden lang auf. Ihre Expertise ist auch bei Autoherstellern gefragt.
Die Zahl der „Reichsbürger“ in Deutschland steigt – angeblich. Das liegt daran, dass die Behörden erst seit einem Jahr die Szene beobachten. Und jetzt werden die Ausmaße deutlich.
Die rechtsextremen „Reichsbürger“ erfahren großen Zulauf. Zahlen der Verfassungsschutzämter zeigen, in welchen Bundesländern die Gruppierung besonders aktiv ist.
Am Samstag findet das Dreikönigstreffen der FDP statt. Während Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von einem Vertrauensverlust spricht, stärkt Wolfgang Kubicki dem Parteichef den Rücken.
Zwei Vorträge auf dem Chaos Communication Congress beschäftigen sich mit der AfD und ihrem rasanten Aufstieg. Sind die Medien schuld - und welche Rolle spielen Bots?
Mehr Spitzenspiel geht nicht. Manchester United trifft auf Manchester City. José Mourinho bekriegt sich mit Pep Guardiola. Für großen Ärger sorgt zuvor der bemerkenswerte Kommentar eines Spielers.
Jörg Meuthen steht nach Frauke Petrys Rückzug allein an der Parteispitze. Das finden viele in der Partei gut. AfD-Fraktionschef Gauland zählt nicht dazu.
Was tun gegen rassistische Beleidigungen im Bundesliga-Stadion? Frankfurts Kevin-Prince Boateng äußert einen Vorschlag.
Noch im März verglich der AfD-Vorstand Björn Höcke mit Adolf Hitler und strebte seinen Ausschluss an. Nun wird Höcke selbst als Vorstandsmitglied ins Spiel gebracht.
Der geständige Erpresser hatte Babybrei vergiftet und wollte sich so bereichern. Erst jetzt wird bekannt, wie die Polizei mit ihm kommunizierte.
Die Berliner Polizei hat nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz offenbar nicht sofort nach dem Täter gefahndet. Der Abschlussbericht des Polizeipräsidenten soll noch weitere schwere Mängel feststellen.
Konservativ und streitlustig – in der Union hat sich Jens Spahn bei Reizthemen wie Islamkritik und Flüchtlingskrise für die Zeit nach Merkel profiliert. An seinem Aufstieg könnte ihn aber einer hindern – er selbst.
Der staatliche Insolvenzverwalter in London übergibt das Verfahren von Boris Becker an ein Privatunternehmen. Offenbar ist die Aufgabe, das Vermögen des ehemaligen Tennisstars zu ordnen, schwieriger als angenommen.
Wem am 24. September seine Stimme geben? Viele Deutsche haben das für sich noch nicht entschieden. Bis auf die Anhänger einer bestimmten Partei.
Der Druck auf Frauke Petry innerhalb der AfD wächst: Ihr Parteirivale Jörg Meuthen droht, auf dem Parteitag im Dezember gegen seine Ko-Vorsitzende anzutreten. Die Parteichefin reagiert genervt.
Der Autobauer BMW hat in seinem Leipziger Werk die Bänder angehalten. Weitere Werke könnten folgen. Es gibt ein Problem mit Lenkgetrieben.
Amerikanischen Medien verbreiten als geheim eingestufte Erkenntnisse über den Anschlag von Manchester. Die Briten sind irritiert, das Verhältnis zu ihrem engsten Verbündeten steht unter Stress.
London ist sauer: Vertrauliche Fotos vom Tatort in Manchester seien wohl von amerikanischer Seite an Medien weitergeleitet worden. Die Polizei nahm nach dem Anschlag schon acht Personen fest.
Bundesinnenminister de Maiziére hat mit zehn Thesen zur Leitkultur für Aufsehen gesorgt. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, fordert in der F.A.Z. den Abschied von romantisierenden Vorbildern der Vergangenheit.
Der Ausgang des Verfassungsreferendums in der Türkei dürfe nicht ohne Folgen bleiben, fordern viele Politiker in Deutschland. Dies gelte vor allem für einen EU-Beitritt der Türkei und die dafür schon jetzt an Ankara fließenden Gelder.
Zahlreiche internationale Konzerne werben für den Wirtschaftsstandort Türkei. Mit ihrem Reklamefeldzug wollen sie vor allem eigene Investitionen retten. Das könnte in Zeiten höchster politischer Anspannung jedoch nach hinten losgehen.