Kretschmer und Woidke : „Die AfD hat damit begonnen, Menschen zu Feinden zu erklären“

Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer wünscht dem brandenburgischen Regierungschef Woidke von der SPD im F.A.Z.-Doppelinterview einen Sieg. Und er berichtet, wie sein Gespräch mit Sahra Wagenknecht lief.
Herr Woidke, Herr Kretschmer, Sie haben uns dieses Doppelinterview vorgeschlagen. Warum?
Woidke: Wir wollen deutlich machen, was politische Stabilität in der heutigen Zeit bedeutet. Wir haben gemeinsam viel erreicht, etwa in der Lausitz beim sukzessiven Ausstieg aus der Braunkohle. Dieser Wandel, den die Region momentan durchmacht, und der Wandel, den ganz Deutschland momentan durchmacht, braucht politische Stabilität. Aber sie ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Deswegen ist es wichtig, dafür zu werben.
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