Der junge Mann und das Meer
Korsika statt Kuba: Auf den Spuren von Ernest Hemingways weltbekannter Erzählung macht sich ein Junge auf die Jagd nach dem großen Fisch. Wird ihm der Fang seines Lebens gelingen?
Die Chilenen feiern ihre Unabhängigkeit jedes Jahr am 18. September als riesiges Volksfest. Doch unter der ultrarechten Regierung ist das Land gespalten wie schon lange nicht mehr seit dem Ende der Diktatur.
Korsika statt Kuba: Auf den Spuren von Ernest Hemingways weltbekannter Erzählung macht sich ein Junge auf die Jagd nach dem großen Fisch. Wird ihm der Fang seines Lebens gelingen?
Den Kubanern fehlt Strom, Treibstoff und Trinkwasser. Das Einzige, was funktioniert, sind Schattenwirtschaft und Kriminalität.
Kein Ort in Chile ist so exaltiert und bunt wie Valparaíso. Im ehemaligen Haus des Dichters Pablo Neruda lässt sich die alte Hafenstadt am besten begreifen.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland spricht Paul Ingendaay über seine Zeit als Korrespondent mit Sitz in Madrid und seine Rückkehr nach Spanien auf den Spuren des Jakobswegs.
Das venezolanische Verbrechersyndikat Tren de Aragua hat eine Brutalität nach Chile gebracht, die dort bislang unbekannt war. Die Menschen haben Angst – vor der Wahl heute ist sie zur Währung geworden.
Wer den Jakobsweg hinter sich hat, empfindet wie nach einem Wettkampf. Der entscheidende Unterschied: das große Miteinander, frei von jeder Inszenierung. Und glücklich ist, wer ankommt. Eine Glosse.
Manche schinden sich, haben Blasen an den Füßen oder holen sich eine Verletzung, aber wenige leugnen, dass der Jakobsweg ein einzigartiges Erlebnis darstellt: Auf dem nördlichen Küstenweg und dem „Camino Primitivo“ nach Santiago de Compostela.
Seine Kunst ist extrem und bissig in jeder Hinsicht: Ein Atelierbesuch in Madrid bei Santiago Sierra, dem wohl umstrittensten Künstler der Gegenwart.
Vor einem Gruppenspiel der Copa Libertadores in Santiago de Chile drängen offenbar Fans an einem Zaun ins Stadion – mit tragischen Folgen. Das Spiel mit einem früheren Bundesligaprofi wird später abgebrochen.
Jahrhunderte lang wurden Millionen Sklaven aus Westafrika in die Neue Welt verschleppt. In Gambia, in Senegal und auf den Kapverden erinnern heute drei Inseln an ihr Schicksal.
Die Chilenin Alia Trabucco Zerán zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation. In „Mein Name ist Estella“ erzählt sie von einem Kindermädchen. Doch dann ist das Kind tot.
Frankreich gegen Deutschland, Nord gegen Süd: Die EU streitet darum, wie viele Schulden die Länder machen dürfen. Und nun?
Der deutsche Finanzminister will solide Staatsfinanzen, sein französischer Kollege mehr Wachstum: Kein Wunder, dass eine Reform des EU-Stabilitätspakts nicht in Sicht ist.
Dutzende Frauen haben sich am Sonntagabend anlässlich des 50. Jahrestages des chilenischen Militärputsches in der Hauptstadt Santiago versammelt, um der Opfer der Militärdiktatur zu gedenken. Rund 40.000 Menschen waren in der Zeit inhaftiert, gefoltert oder getötet worden.
Phantastische Meeresfrüchte, salzige Weißweine und heroische Winzer: auf kulinarischer Pilgerreise durch die dramatischen Landschaften Galiciens.
Evgeny Morozov erzählt in einem Podcast, wie Salvador Allende in Chile eine datenbasierte Demokratie aufbauen wollte. Wäre das Internet ohne den Putsch 1973 menschenfreundlicher geworden – und könnte es das immer noch werden?
Der portugiesische Jakobsweg führt 240 Kilometer zu Fuß zum Grab des Apostels und zu einem selbst. Und viele finden ihn unglaublich schön.
Rum wird in Kuba unter etlichen Marken abgefüllt. Die helle Sorte Carta Blanca von Santiago de Cuba lohnt eine Kostprobe – und dürfte gerade für Cocktailfreunde interessant sein.
Chile besiegte die Diktatur und zuletzt die Pandemie. Höchste Zeit, im europäischen Winter Hoffnung zu schöpfen und wieder ans andere Ende der Welt zu reisen.
Die Waldbrände in Zentral- und Südchile wüten weiter. Rauchwolken ziehen bis in die mehr als 500 Kilometer entfernte Hauptstadt Santiago. Der Schaden für Tiere und Pflanzen ist immens.
Eigentlich wollte eine Rugby-Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel nach Santiago fliegen, doch die Maschine stürzte ab. 16 Menschen überlebten das Unglück – weil sie zu Kannibalen wurden.
Vor fünfzig Jahren stellte Chiles Präsident Salvador Allende vor den Vereinten Nationen den Weg seines Landes zu einem demokratischen Sozialismus vor. Neun Monate später starb er im Kampf gegen rechte Putschisten. Ein Gastbeitrag.
Am Dienstag warfen in der Hauptstadt Santiago vermummte Demonstranten Steine auf Polizisten, auch in der Umgebung der Plaza Baquedano, dem Epizentrum der Unruhen von 2019.
Stößt die Wanderung zu sich selbst an ihre Grenzen? Auf dem Camino francés, dem Klassiker unter den Jakobswegen, ist es eng und ungemütlich geworden.
Der ehemalige Kanzler des Erzbistums Santiago muss für 15 Jahre ins Gefängnis, entschied ein Gericht in Chile. Der 60 Jahre alte Oscar Munoz soll mehrere Minderjährige wiederholt vergewaltigt haben.
Es ist bereits der zweite Protestzug von Studenten in der Hauptstadt Santiago innerhalb weniger Wochen. Die Demonstranten forderten eine Verbesserung des chilenischen Bildungssystems. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.
Eine der einst ärmsten Gegenden Spaniens wird gerade wiederentdeckt. Ein Marktbesuch mit der Sterneköchin Lucia Freitas in Santiago de Compostela.
Zwei Jahre nach den großen Unruhen gehen in Chile abermals Demonstranten auf die Straße – einige randalieren. Die Gewalt leitet einen Herbst ein, der für das Land wegweisend ist. Denn bald wird ein neuer Präsident gewählt.
Das Militär werde die Polizei in den vier Provinzen Biobio, Arauco, Malleco und Cautin unterstützen, sagte Staatschef Sebastián Piñera. Dort kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Ureinwohnern und Sicherheitskräften.
In der chilenischen Hauptstadt Santiago sind auch am Freitag erneut Demonstranten auf die Straße gegangen. Die Proteste hatten vor über einem Jahr begonnen. Die Demonstranten fordern eine Reform des Renten-, Gesundheits- und Bildungssystems.
Früher hat er in der Fabrik gearbeitet, jetzt ist er Rentner und betreut Pilger auf dem Jakobsweg. Agustín del Toro aus Bilbao freut sich über all die Nationen.
Die Regierung in Chile steckt in einer Zwickmühle. Nimmt das Parlament ein Corona-Hilfs-Gesetz an, könnte sie zerbrechen. Wird die Vorlage abgelehnt, drohen Ausschreitungen und eine Bestrafung an der Wahlurne.
In zahlreichen Ländern der Welt bleiben die Menschen zuhause – und auf manchen leeren Straßen lassen sich Wildtiere beobachten: In Barcelona etwa spazieren Wildschweine, in Madrid Pfaue und in Santiago sogar ein Puma.
Seit Monaten verstrickt sich Chile in Debatten über Schuld und Sühne. Die Gefängnisse sind überfüllt mit Tätern und Opfern der jüngeren Geschichte. Ein Gespräch mit Andrea Brandes, die mit Inhaftierten Gedichte schrieb.
Bis vor kurzem warfen Demonstranten in Chile mit Steinen, frustriert über die politische Klasse. Doch das Coronavirus hat dem nun ein Ende gesetzt.
Die Frauenbewegung in Lateinamerika ist so stark wie nie. Sie wendet sich gegen Gewalt und Machismo. Warum ist das gerade dort so nötig?