FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Chile wählt :
Ihre Opfer betonieren sie lebendig ein

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Drei an Füßen und Händen gefesselte Menschen werden im April 2024 in zwei Autos auf dem Tierfriedhof von Alto Hospicio, einer Vorstadt von Iquique im Norden Chiles, tot aufgefunden.
Drei an Füßen und Händen gefesselte Menschen werden im April 2024 in zwei Autos auf dem Tierfriedhof von Alto Hospicio, einer Vorstadt von Iquique im Norden Chiles, tot aufgefunden.Imago

Das venezolanische Verbrechersyndikat Tren de Aragua hat eine Brutalität nach Chile gebracht, die dort bislang unbekannt war. Die Menschen haben Angst – vor der Wahl heute ist sie zur Währung geworden.

Auf dem Parkplatz des Polizei-Hauptquartiers in der nordchilenischen Hafenstadt Iquique haben sich ein paar Lokaljournalisten versammelt und halten dem regionalen Polizeichef ihre Mikrofone entgegen. Vor ihm liegen mehr als 20 Kilogramm Koka-Basispaste säuberlich verpackt auf einem Tisch. Er erklärt, dass die Ware bei einer Fahrzeugkontrolle sichergestellt und zwei Personen festgenommen wurden. In diesem Jahr wurden allein in Iquique und der umliegenden Region Tarapacá rund 3,5 Tonnen Rauschgift sichergestellt. Meist kommen sie aus Bolivien und Peru, wo große Mengen Kokain und Marihuana produziert werden.

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