Zimmer mit Aussicht auf einen Krieg
Meine Reise in die Tropen mit Christian Kracht wurde plötzlich ungemütlich. Den Bürgerkrieg hatten wir nicht kommen sehen. Nun saßen wir fest – in einem Luxushotel, allein mit unserer Angst.
Einer der wichtigsten Vertreter der tropischen Moderne: Der Architekt Geoffrey Bawa hat in Sri Lanka eine Bauweise entwickelt, die Klima und Landschaft einbezieht. In Weil am Rhein wird nun eine Werkschau präsentiert.
Meine Reise in die Tropen mit Christian Kracht wurde plötzlich ungemütlich. Den Bürgerkrieg hatten wir nicht kommen sehen. Nun saßen wir fest – in einem Luxushotel, allein mit unserer Angst.
Die Insel vor Indien war mal ein freundliches Urlaubsparadies. Dann ging der Staat bankrott. Drei Jahre später gibt es wieder Strom und Benzin. Doch auf einmal sind da auch ganz neue Ressentiments.
Eine Woche lang hat es in Sri Lanka stark geregnet – eine Folge des Zyklons „Ditwah“. In der Hauptstadt sind ganze Stadtteile überflutet. Der Präsident rief den Katastrophenfall aus.
Die jungen Frauen hatten zusammen in einem Zimmer in einem Hostel in Colombo übernachtet. Ihr dritter Zimmerkamerad ist ebenfalls erkrankt. Die Touristen könnten durch ein Mittel gegen Bettwanzen vergiftet worden sein.
Während des Tsunamis im Dezember 2004 verlor Naduni Wanniarachchi ihre Schwester. Hiruni war erst sieben. Bis heute glaubt die Familie, dass sie noch lebt – und sucht nach ihr.
In einer historischen Wahl in Sri Lanka hat das Volk gegen die Kandidaten der Elite gestimmt. Der frisch gewählte Präsident Anura Kumara Dissanayake will das IWF-Rettungspaket neu verhandeln.
Zwei Jahre nach dem Umsturz wählt das südasiatische Land einen neuen Präsidenten. Trotz wirtschaftlicher Erholung kämpfen viele um ihr Überleben.
Auch auf dem Merkur gibt es Aurora. Doch anders als auf der Erde ist das Spektakel wenig farbenfroh – sehen kann man es nur mit Röntgenteleskopen.
Nach fünf Jahren Gefangenschaft in Sri Lanka fühlt sich ein Tamile heute in der Schweiz sicher
Sri Lanka steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Im Juli stürmten tausende wütende Bürger die Residenz von Gotabaya Rajapaksa. Nun ist der ehemalige Präsident in seine Heimat zurückgekehrt.
Die Insel stöhnt unter ihrer Schuldenlast. Weil sie strategisch wichtig ist, hofft sie auf Hilfe. Doch nicht jede Großmacht handelt, wie erwartet.
Nach tagelanger Verzögerung will Colombo Peking entgegenkommen – und ein Überwachungsschiff anlegen lassen. In Indien regt sich Unmut.
Der südasiatische Inselstaat Sri Lanka steckt tief in einer Wirtschaftskrise. Lebensmittel sind extrem teuer, Benzin ist knapp, die Menschen leiden.
Mindestens ein Dutzend Schlüsselfiguren der Protestbewegung in Sri Lanka sind nach Angaben der Polizei festgenommen worden. Die Opposition spricht von Rache und Hexenjagd.
Die Krise hält an: Der neue Präsident von Sri Lanka lässt das Protestcamp rund um seinen Amtssitz räumen. Dutzende werden dabei verletzt, einige Journalisten und ein Anwalt festgenommen.
Als bewaffnete Sicherheitskräfte Demonstranten vom Regierungsgelände in Sri Lankas Hauptstadt Colombo entfernen, werden laut der Protestbewegung 50 von ihnen verletzt. Ein Tag zuvor wurde der neue Präsident vereidigt.
Er ist 73 Jahre alt und war sechs Mal Premierminister – Ranil Wickremesinghe zählt zu den erfahrensten Politikern Sri Lankas. Aber die Demonstranten sind mit dem neuen Präsidenten nicht einverstanden.
Die Regierungsgegner in Sri Lanka haben ihr erstes Ziel erreicht: Der Präsident ist offiziell zurückgetreten. Und ein erheblicher Teil des Landes steht hinter ihnen.
Nach Massenprotesten setzte sich der Präsident von Sri Lanka mit seiner Frau ins Ausland ab. Sein Rücktrittsschreiben ist nun per Post eingetroffen.
Protestler ziehen sich offenbar aus dem Präsidentenpalast und dem Amtssitz des Regierungschefs in Sri Lanka zurück. Präsident Rajapaksa ist entgegen seiner Ankündigung noch nicht zurückgetreten.
In Sri Lanka haben die Menschen ihren Präsidenten aus dem Land gejagt. Ein Ende der Krisen ist trotzdem nicht in Sicht. Den meisten fehlt es an Treibstoff und Gas zum Kochen. Besuch in einem armen und sehr reichen Land.
Der umstrittene Präsident Rajapaksa hat sich auf die Malediven abgesetzt. Sein Ministerpräsident ist vorübergehend zum neuen Staatschef ernannt worden. Die Regierung Sri Lankas hat den Notstand ausgerufen.
Einst galt Sri Lanka als Musterstaat an der neuen chinesischen Seidenstraße. Jetzt rebelliert das Volk. Es ist nicht das einzige Land, das sich in übermäßige Abhängigkeit von China begeben hat.
Nach Monaten der Krise sind die Menschen in Sri Lanka hungrig, zermürbt und wütend. Sie stürmen den Palast des Präsidenten und zwingen ihn zum Rücktritt. „Sie genießen einen super Luxus, während wir leiden“, sagt eine Frau.
Nach dem Umsturz steht die wirtschaftliche Zukunft der Insel in den Sternen. Der geplünderte Staat ist im Ausland überschuldet. Peking wird ihn nicht retten. Und Verhandlungen mit dem IWF waren wenig erfreulich.
In Sri Lanka steht das Haus von Regierungschef Ranil Wickremesinghe in Flammen. Zuvor haben Demonstranten die Residenz von Präsident Gotabaya Rajapaksa gestürmt. Dieser kündigte daraufhin seinen Rücktritt an.
Er habe den russischen Präsidenten „in aller Bescheidenheit“ um Hilfe gebeten, schreibt Sri Lankas Staatschef. Es geht vor allem um Öl und russische Touristen.
In Sri Lanka brennen Autos und Häuser, das Militär patrouilliert in den Straßen. Mindestens acht Menschen wurden bislang getötet, mehr als 200 verletzt. Weichen will der Präsident dennoch nicht.
In Sri Lanka hat die Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Regierungsgegner hatten in der Nacht die Residenz des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Mahinda Rajapaksa gestürmt.
Die Proteste gegen Sri Lankas Regierung reißen nicht ab. Nach einem Angriff regierungsfreundlicher Gruppen auf Demonstranten will Ministerpräsident Mahinda Rajapaksa nun doch sein Amt abgegeben.
Sri Lanka fällt in sich zusammen. Schlaglichter von einer Insel, der ihr Halt genommen wurde.
Die Teeinsel leidet unter einer dramatischen Wirtschaftskrise. Nun gibt die politische Elite schrittweise auf.
Die Teeinsel leidet unter einer dramatischen Wirtschaftskrise. Nun tritt die politische Elite schrittweise ab.
In Sri Lanka hat die Regierung die wichtigsten Sozialen Medien gesperrt. Damit sollen offenbar Proteste gegen steigende Preise für Benzin und Lebensmittel unterbunden werden.
Warteschlangen, Stromausfälle und Preisexplosionen: Der Frust über die Wirtschaftskrise entlädt sich in Sri Lanka in gewalttätigen Unruhen. Den Zorn bekommt besonders der Clan von Präsident Rajapaksa zu spüren.
Um Devisen zu sparen, verordnete die Regierung von Sri Lanka die Öko-Landwirtschaft. Ihre Bürger zwangen sie zur Umkehr.